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Leichenfund in Jena: Chinesischer Student getötet und zerstückelt


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Student getötet und zerstückelt

Von t-online, pdi

Aktualisiert am 04.02.2019Lesedauer: 2 Min.
Das Landgericht in Gera: Hier wird im Februar der grausame Mord an dem chinesischen Studenten verhandelt.
Das Landgericht in Gera: Hier wird im Februar der grausame Mord an dem chinesischen Studenten verhandelt. (Quelle: imago-images-bilder)
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Ein 25-jähriger Student aus China wird in Jena ermordet und zerstückelt. Leichenteile werden gefunden, doch die Leber fehlt. Es ist unklar, ob der Tatverdächtige Teile der Leiche aß.

Nach dem Mord an einem chinesischen Studenten in Jena soll noch in diesem Monat das Verfahren eröffnet werden. Es handele sich um ein sogenanntes Sicherungsverfahren, teilten Staatsanwaltschaft und das Landgericht Gera mit. Dabei geht es nicht um eine Haftstrafe, sondern um die dauerhafte Unterbringung des Beschuldigten in einem psychiatrischen Krankenhaus. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Mord aus Habgier vor.

Verdächtiger stellte sich der Polizei

Der zum Tatzeitpunkt 23 Jahre alte beschuldigte Vietnamese wurde bereits im September vorläufig in eine Psychiatrie gebracht. Dort befinde er sich nach wie vor, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Der Student sei schwer psychisch krank. Er leide an einer Form der Schizophrenie – einer Krankheit, die oft mit Wahnvorstellungen verbunden ist.

Der Mann hatte sich Ende August 2018 der Polizei gestellt und berichtet, seinen Nachbarn aus einem Studentenwohnheim – einen 25-jährigen chinesischen Studenten – getötet und zerstückelt zu haben. Die Polizei fand Leichenteile an verschiedenen Orten in Jena, einige tauchten auch erst später auf. Bei der Leiche fehlte die Leber. Dies bestätigte Martin Zschächner, Sprecher der Staatsanwaltschaft in Gera, gegenüber t-online.de.


Ob Kannibalismus bei der Tat eine Rolle gespielt habe, wie von einigen Medien berichtet, sei nicht sicher, könne aber nicht ausgeschlossen werden, hieß es bei der Staatsanwaltschaft. "Dies kann ich nicht bestätigen noch ausschließen, aber es gibt bislang keine Hinweise dafür", sagt Zschächner. Auch aus Rücksicht auf die Eltern des Opfers will sich die Staatsanwaltschaft mit Details zurückhalten. Der Fall wurde auch von chinesischen Medien aufgegriffen.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Eigene Recherchen
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