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Thailand: Explosionen in Bangkok während Außenministertreffens

Detonation in Stadtzentrum  

Explosionen in Bangkok während Außenministertreffen

02.08.2019, 07:12 Uhr | AFP

Thailand: Explosionen in Bangkok während Außenministertreffens. Ein thailändischer Polizist in Bangkok: Zwei Frauen wurden bei den Explosionen verletzt. (Quelle: Reuters)

Ein thailändischer Polizist in Bangkok: Zwei Frauen wurden bei den Explosionen verletzt. (Quelle: Reuters)

In der thailändischen Hauptstadt Bangkok ist es am Freitag zu mehreren Detonationen gekommen. Dort treffen sich momentan Außenminister der südostasiatischen Länder. Auch US-Außenminister Mike Pompeo ist vor Ort. 

Die thailändische Hauptstadt Bangkok ist während eines Treffens der Außenminister der südostasiatischen Asean-Staaten von mehreren Bombenexplosionen erschüttert worden. Regierungssprecherin Narumon Pinyosinwat sagte am Freitag, Ministerpräsident Prayut Chan-O-Cha habe eine "sofortige Untersuchung" der Explosionen kurz vor einer Rede von US-Außenminister Mike Pompeo angeordnet. Mindestens zwei Menschen wurden verletzt. Die Hintergründe der Detonationen waren zunächst unklar.

"Die Sicherheitsmaßnahmen wurden verschärft", sagte die Regierungssprecherin. Die Bevölkerung solle nicht in Panik geraten.

Nach Angaben von Rettungskräften wurden bei einer Explosion außerhalb des Stadtzentrums zwei Frauen verletzt. Laut der Polizei gab es zudem eine Detonation im Stadtzentrum, bei der nahe eines bekannten Wolkenkratzers Glas zu Bruch ging. Unbestätigten Medienberichten zufolge wurden an mehreren Orten der Millionenstadt weitere Sprengsätze gefunden.

In der thailändischen Hauptstadt treffen sich derzeit die Außenminister der südostasiatischen Staatengemeinschaft Asean, der neben Thailand Brunei, Kambodscha, Indonesien, Laos, Malaysia, Myanmar, Singapur, Vietnam und die Philippinen angehören Zu Gast ist dort auch US-Außenminister Pompeo.

 

 
Die Detonationen weckten Erinnerungen an ein Asean-Treffen in Thailand vor zehn Jahren. Damals waren Demokratieaktivisten der sogenannten Rothemden in den Veranstaltungsort in der Küstenstadt Pattaya eingedrungen und hatten Wahlen gefordert. Im folgenden Chaos wurden Gipfelteilnehmer mit Militärhubschraubern in Sicherheit gebracht oder flohen mit Booten.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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