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Britische Polizei nimmt zwei Teenager fest

Von afp
Aktualisiert am 17.01.2022Lesedauer: 3 Min.
Ein Polizist steht am GebĂ€ude der Synagoge in Texas am Sonntag: Der Geiselnehmer war britischer StaatsbĂŒrger.
Ein Polizist steht am GebĂ€ude der Synagoge in Texas am Sonntag: Der Geiselnehmer war britischer StaatsbĂŒrger. (Quelle: Lynda M. Gonzalez/dpa-bilder)
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Im Zusammenhang der Geiselnahme in einer Synagoge in Texas sind zwei Jugendliche in Großbritannien festgenommen worden. Der Geiselnehmer war Brite.

Britische Medien berichten, dass zwei Jugendliche in Manchester festgenommen wurden. Sie sollen im Zusammenhang mit einer Geiselnahme stehen, die am Sonntag in Texas in einer Synagoge von der Polizei beendet wurde. Der Geiselnehmer war britischer StaatsbĂŒrger.

Die USA und Großbritannien haben die Geiselnahme in einer Synagoge im US-Bundesstaat Texas als "Terrorakt" bezeichnet. Die britische Außenministerin Liz Truss verurteilte am Sonntag die "terroristische und antisemitische" Tat in der Kleinstadt Colleyville. Die US-Bundespolizei FBI hatte den Geiselnehmer zuvor als britischen StaatsbĂŒrger identifiziert. Die Polizei hatte die Geiseln am Samstag befreit, der TĂ€ter kam ums Leben. Offenbar hatte er eine wegen TerrorvorwĂŒrfen verurteilte Pakistanerin freipressen wollen.

Die Polizei hatte die Geiselnahme am Samstagabend nach mehreren Stunden beendet und die drei verbliebenen Geiseln befreit. Eine weitere Geisel war bereits zuvor freigekommen. Der bewaffnete TÀter starb. Ob er von den EinsatzkrÀften getötet wurde oder Suizid beging, blieb zunÀchst unklar.

TĂ€ter handelte offenbar alleine

"Das war ein Terrorakt", sagte Biden am Sonntag bei einem Besuch in Philadelphia. Dabei deutete er an, dass der TĂ€ter die Freilassung der Pakistanerin Aafia Siddiqui verlangt hatte, die in den USA wegen TerrorvorwĂŒrfen inhaftiert ist. Die Tat stehe im Zusammenhang "mit jemandem, der vor 15 Jahren verhaftet und seit zehn Jahren im GefĂ€ngnis sitzt", sagte Biden.

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Die US-Bundespolizei identifizierte den Geiselnehmer als einen 44-jĂ€hrigen britischen StaatsbĂŒrger namens Malik Faisal Akram. Es gebe derzeit keine Hinweise auf weitere Tatbeteiligte, erklĂ€rte das FBI in Dallas.

Der Angreifer hatte in der Synagoge in Colleyville den Rabbiner und drei weitere Menschen in seine Gewalt gebracht. Bis zu 200 Polizisten, unter ihnen Beamte der Bundespolizei FBI, waren vor Ort im Einsatz. Etwa zehn Stunden nach dem Beginn der Geiselnahme stĂŒrmten SpezialkrĂ€fte die Synagoge. Alle Geiseln blieben unversehrt. "Der VerdĂ€chtige starb", sagte Colleyvilles Polizeichef Michael Miller. Zur Todesursache machte Miller keine Angaben. Journalisten berichteten von einer lauten Explosion und SchĂŒssen in der Synagoge.

"Lady Kaida" sollte freigepresst werden

Nach Informationen des Senders ABC hatte der Angreifer die Freilassung der pakistanischen Wissenschaftlerin Siddiqui verlangt, die 2010 in den USA wegen versuchten Mordes an US-Soldaten in Afghanistan zu 86 Jahren Haft verurteilt worden war. US-Boulevardmedien gaben ihr in Anspielung auf das Extremistennetzwerk Al-Kaida den Beinamen "Lady Kaida". Der Fall hatte in Pakistan fĂŒr große Empörung gesorgt.

In einer LiveĂŒbertragung des Gottesdienstes, die auf Facebook gestreamt wurde, war kurzzeitig die Stimme des mutmaßlichen TĂ€ters zu hören, der verlangte, mit seiner "Schwester" zu telefonieren. Experten zufolge bezog er sich damit wohl im ĂŒbertragenen Sinne auf Siddiqui als Schwester im islamischen Glauben. Siddiqui ist in Texas inhaftiert. Ihre AnwĂ€ltin sagte dem Sender CNN, sie habe "absolut nichts" mit der Geiselnahme zu tun.

Das FBI Ă€ußerte sich nicht zum möglichen Motiv des TĂ€ters. Biden dementierte Medienberichte, wonach der Geiselnehmer mehrere Bomben bei sich trug. Er versprach, "gegen Antisemitismus und gegen den zunehmenden Extremismus in diesem Land" vorzugehen.

Weltweite UnterstĂŒtzung fĂŒr USA

Die britische Regierung sagte den USA ihre UnterstĂŒtzung bei den Ermittlungen zu. "Wir stehen an der Seite der USA und verteidigen die Rechte und Freiheiten unserer BĂŒrger gegen diejenigen, die Hass verbreiten", twitterte Außenministerin Truss.

Israels Regierungschef Naftali Bennett erklĂ€rte auf Twitter: "Dieses Ereignis erinnert uns eindringlich daran, dass der Antisemitismus immer noch lebendig ist und wir ihn weltweit bekĂ€mpfen mĂŒssen."

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Die Geiselnahme in Texas löste bei jĂŒdischen Organisationen in den USA sowie bei der israelischen Regierung große Besorgnis aus. Israels Botschafter in den USA, Michael Herzog, sagte, er sei "dankbar", dass alle Geiseln in Sicherheit seien. Auch der Rat der Amerikanisch-Islamischen Beziehungen verurteilte die Tat und bot der jĂŒdischen Gemeinde in Colleyville "jede mögliche Hilfe" an.

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