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Papst Franziskus liegt im Krankenhaus: Atemwegsinfektion


Probleme beim Atmen – Papst ins Krankenhaus eingeliefert

Von dpa
Aktualisiert am 30.03.2023Lesedauer: 2 Min.
Papst Franziskus
Vor dem Krankenhausaufenthalt: Papst Franziskus sprach noch am Mittwoch mit Kindern bei seiner Generalaudienz. (Quelle: Alessandra Tarantino/AP/dpa/dpa-bilder)
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Der amtierende Papst ist ins Krankenhaus eingeliefert worden. Er hat einem Sprecher zufolge Probleme beim Atmen.

Papst Franziskus leidet an einer Atemwegsinfektion und muss einige Tage im Krankenhaus behandelt werden. Das gab der Sprecher des Heiligen Stuhls, Matteo Bruni, am Mittwochabend bekannt. Das Oberhaupt der katholischen Kirche war am Nachmittag in die Universitätsklinik Gemelli von Rom gebracht worden. Am Donnerstag gab der Vatikan bekannt, Franziskus gehe es besser.

Laut Bruni hat der 86-Jährige in den vergangenen Tagen über Atemprobleme geklagt. Im Krankenhaus sei dann bei Tests der Infekt festgestellt worden. Es handle sich nicht um eine Corona-Infektion, sagte Bruni weiter. Es würden "einige geplante Untersuchungen" durchgeführt. Welcher Art, führte er nicht weiter aus.

Die Zeitung "Corriere della Sera" berichtete auf ihrer Homepage am Abend unter Verweis auf Quellen in der Universitätsklinik, dass der Papst wegen Herzproblemen mit dem Krankenwagen eingeliefert worden sei. Die Nachrichtenagentur Adnkronos schrieb von Atembeschwerden. Der Vatikan habe alle Termine des Heiligen Vaters für Donnerstag und Freitag abgesagt. Auch die Zeitung "Il Fatto Quotidiano" meldete, dass die Audienzen für die beiden Tagen gestrichen wurden. Der amerikanische Kardinal Timothy Dolan zeigte sich auf Twitter besorgt und bat um Gebete.

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Zuvor Interview abgesagt

Am Mittwochmorgen hatte der Pontifex auf dem Petersplatz noch seine allwöchentliche Generalaudienz vor Tausenden Gläubigen abgehalten. Danach sei eigentlich ein TV-Interview geplant gewesen. Franziskus aber habe dieses absagen müssen und sei stattdessen ins Krankenhaus gebracht worden, hieß es in den Berichten weiter.

Diese Darstellung widerspricht der offiziellen Mitteilung aus dem Vatikan, wonach die Kontrollen "geplant" gewesen seien. Darüber hinaus werten es Beobachter in Rom grundsätzlich als ungewöhnlich, so kurz vor dem Palmsonntag und der Karwoche vor Ostern angeblich umfangreiche Untersuchungen eingeplant zu haben.

Im Gemelli-Krankenhaus war der Argentinier im Juli 2021 am Darm operiert worden. Damals verbrachte er elf Tage in der Klinik. Jüngst deutete er in einem Interview an, erneut Probleme am Darm zu haben. Seit mehr als einem Jahr hat er zudem ein schweres Knieleiden, das ihn meist in einen Rollstuhl zwingt. Eine Knie-OP lehnte Franziskus bislang ab – wie im Vatikan zu hören war, hatte er die Narkose während des Eingriffs am Darm nicht gut vertragen.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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