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Zum ersten Mal seit vier Jahren: Luchs-Nachwuchs im Südharz gesichtet

Zum ersten Mal seit vier Jahren  

Luchs-Nachwuchs im Südharz gesichtet

08.10.2019, 18:45 Uhr | dpa

Zum ersten Mal seit vier Jahren: Luchs-Nachwuchs im Südharz gesichtet. Eine Luchsmutter und ihre drei Jungtiere: 2015 wurde das letzte Mal Luchsnachwuchs in Thüringen gesichtet. (Quelle: BUND / Universität Göttingen)

Eine Luchsmutter und ihre drei Jungtiere: 2015 wurde das letzte Mal Luchsnachwuchs in Thüringen gesichtet. (Quelle: BUND / Universität Göttingen)

Zum ersten Mal seit vier Jahren ist in Thüringen wieder Luchs-Nachwuchs entdeckt worden. Eine Mutter und ihre drei Jungen liefen vor eine Kamera des BUND. Bundesweit gibt es nur etwa 85 ausgewachsene Exemplare.

In Thüringen sind erstmals seit vier Jahren wieder junge Luchse gesichtet worden. Drei Jungtiere mit ihrer Mutter seien im Südharz beobachtet worden, teilte der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) am Dienstag mit. Es handele sich um kräftigen Nachwuchs. Das gehe aus den Bildern von Wildtierkameras hervor, die die für ein Luchsprojekt des BUND und der Universität Göttingen im Südharz installiert wurden. Sie sollen Daten zum Vorkommen und der Ausbreitung der scheuen Raubtiere liefern.

Lage der Luchse besorgniserregend

Luchse streifen seit einiger Zeit wieder durch den Thüringer Teil des Harzes. Zu Jahresbeginn war ein Tier auch im Thüringer Wald gesichtet worden. Die Lage der Raubkatzen sei aber weiterhin besorgniserregend, erklärte Thüringens BUND-Geschäftsführer Burkhard Vogel. Es gebe isolierte Vorkommen im Harz und im Bayerischen Wald. Thüringen und Hessen seien Territorien, durch die Luchse wanderten - und letztlich so eine Ausbreitung ermöglichen könnten.

Die Informationen aus dem Luchsprojekt sollen dazu dienen, Schutzmaßnahmen anzupassen. Die jungen Luchse aus dem Jahr 2015 haben nach BUND-Angaben wahrscheinlich nicht überlebt. Ihre Mutter sei unter ungeklärten Umständen gestorben.
 

 
Die größte Bedrohung für die Tiere sei hierzulande der Straßenverkehr. Aber auch die illegale Jagd auf die Wildkatzen sowie Krankheiten seien Probleme. Bundesweit gebe es nur etwa 85 erwachsene Luchse.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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