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Unwetter in Deutschland: Aufatmen am Montag – neuer Starkregen am Dienstag


Newsblog zum Unwetter im Südwesten
Frau stirbt bei Flut-Einsatz – "schreckliche Tragödie"


Aktualisiert am 20.05.2024Lesedauer: 22 Min.
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Überschwemmte Orte: Starker Regen hat unter anderem im Saarland schwere Schäden verursacht. (Quelle: dpa)

Im Südwesten entspannt sich die Hochwasserlage an einigen Orten – doch es droht weiterer Starkregen. Alle Informationen im Newsblog.

Im Südwesten Deutschlands haben starke Regenfälle seit Freitagabend in vielen Regionen zu Hochwasser geführt: Am stärksten betroffen sind das Saarland und Teile von Rheinland-Pfalz. Rettungskräfte und Feuerwehr sind in vielen Regionen stark gefordert. Hier sehen Sie, ob Ihre Region betroffen ist.

Montag, 20. Mai

Aufatmen am Montag – neuer Starkregen am Dienstag

10.20 Uhr: Wenig Zeit zum Aufatmen: Während im Saarland und in Rheinland-Pfalz die Schäden der Überschwemmungen gesichtet werden, müssen sich Einsatzkräfte und Betroffene schon auf neue Regenfälle am Dienstag vorbereiten. "Die Lage ist beruhigt", sagte ein Sprecher des Innenministeriums am Montag. Im ganzen Land gebe es stark fallende Pegelstände. "Da liegt ein Schwerpunkt darauf, dass wir aufräumen können und uns vorbereiten auf das, was dann eventuell noch kommt."

Laut Deutschem Wetterdienst gibt es heute im Saarland und in Rheinland-Pfalz vor allem Schauer. Am Dienstag könne es dann bereits vormittags schauerartigen und teils länger andauernden Regen geben.Der Wetterdienst schrieb von einem mehrstündigen Stark- oder Dauerregen mit Hochwassergefahr an Bächen und Flüssen.

67-Jährigen starb durch Einsatzfahrzeug

9.29 Uhr: Zum Tod einer 67-Jährigen in Saarbrücken hat Saarbrückens Oberbürgermeister Uwe Conradt (CDU) erklärt, "diese traurige Nachricht macht mich zutiefst betroffen. Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen der Verstorbenen." Alle Einsatzkräfte würden ihr Bestes geben, um Leib und Leben zu schützen - der Unfall sei eine "schreckliche Tragödie".

Die 67-jährige Frau war bei einem Rettungseinsatz in Saarbrücken am Freitag von einem Einsatzfahrzeug erfasst worden und ist am Sonntagabend in einer Klinik an den Folgen gestorben, wie die Stadt mitteilte.

Kinder finden Granate nach Hochwasser

00.01 Uhr: Spielende Kinder haben an einem Bachlauf im saarländischen Völklingen eine amerikanische Sprenggranate aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Die Granate sei vermutlich aufgrund des Hochwassers freigespült und bereits am frühen Samstagabend gefunden worden, teilte die Polizei am Sonntagabend mit. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Polizei habe das Geschoss beseitigt. Für Anwohner besteht demnach keine Gefahr.

Sonntag, 19. Mai

Vollgelaufene Keller in der Südeifel

23.45 Uhr: In der Hochwasserlage in Rheinland-Pfalz hat es am Sonntagabend einen größeren Einsatz von Feuerwehr und Technischem Hilfswerk in Auw an der Kyll in der Südeifel gegeben. In mehreren Häusern seien die Keller vollgelaufen, sagte ein Polizeisprecher in Trier. "Bis jetzt ist die Lage relativ entspannt. Verletzte gibt es nach aktuellem Stand keine." Etwa 130 Einsatzkräfte seien derzeit vor Ort. Der Wasserstand der Kyll – ein Nebenfluss der Mosel – sei recht hoch, deshalb sei es zu den Überschwemmungen gekommen.

Starkregen hatte am Sonntagnachmittag in der rheinland-pfälzischen Stadt Kirn zu Überflutungen und Erdrutschen geführt. Am stärksten sei der Stadtteil Sulzbach betroffen gewesen, sagte ein Sprecher der dortigen Polizei. «Demnach liefen dort zahlreiche Keller und Erdgeschosse voll Wasser und Schlamm, der Stadtteil war teilweise nicht mehr zu passieren. Ein Erdrutsch habe zudem die Bundesstraße 41 blockiert, die Straße sei daraufhin vorübergehen gesperrt worden.

Am Abend war der Verkehr auf der Bundesstraße wieder freigegeben worden, sagte ein Sprecher der Polizei Mainz. Es habe eine kurze und heftige Gewitterzelle am späten Nachmittag gegeben, "kurz darauf war der Spuk auch schon wieder vorbei." Es sei einiges an Sachschaden entstanden.

Rehlinger zu Hochwasser-Todesopfer: "Es tut mir im Herzen weh"

23.30 Uhr: Die saarländische Ministerpräsidentin Anke Rehlinger hat bestürzt auf den Tod einer Frau infolge eines Hochwasser-Rettungseinsatzes reagiert. "Es tut mir im Herzen weh, dass eine 67-jährige Frau heute Abend ihren Verletzungen aus einem tragischen Unfall bei einem Rettungseinsatz erlegen ist", erklärte die SPD-Politikerin am Sonntag. Sie sei dankbar für den hochprofessionellen Einsatz aller Rettungskräfte im Saarland. "Sie haben dazu beigetragen, dass wir bislang nur wenige Verletzte hatten. Meine Gedanken sind bei Freunden und Angehörigen der Verstorbenen."

Unwetter in Rheinland-Pfalz führt zu Erdrutschen

22.11 Uhr: Extremer Starkregen hat in der rheinland-pfälzischen Stadt Kirn zu Überflutungen und Erdrutschen geführt. Am stärksten sei der Stadtteil Sulzbach betroffen gewesen, sagt ein Sprecher der Polizei. Demnach liefen dort zahlreiche Keller und Erdgeschosse voll Wasser und Schlamm, der Stadtteil ist teilweise nicht mehr zu passieren. Ein Erdrutsch hat zudem die Bundesstraße 41 blockiert, die Straße sei daraufhin gesperrt worden. Wann sie wieder freigegeben werden könne, war zunächst unklar. Verletzt wurde laut dem Polizeisprecher niemand.

Saarbrücken: Frau stirbt nach Rettungseinsatz

21.34 Uhr: Bei einem Rettungseinsatz wegen des Hochwassers im Saarland ist eine Frau in Saarbrücken verletzt worden und später an den Folgen gestorben. Die 67-Jährige starb am Sonntagabend, wie die Stadt mitteilte.

Rehlinger berät sich mit Meteorologen

17.43 Uhr: Die saarländische Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD) will sich ab 18 Uhr mit Meteorologen über die weiteren Vorgehensweisen beraten, berichtet die "Saarbrücker Zeitung". An dem Treffen sollen zudem weitere Mitglieder der Landesregierung teilnehmen, darunter Innenminister Reinhold Jost (SPD).

Saarbrücken: Neuer Regen sorgt für Überflutungen

16.32 Uhr: Wegen neuem Starkregen kommt es in der saarländischen Landeshauptstadt Saarbrücken gebietsweise zu neuen Überflutungen. Das meldet der Saarländische Rundfunk (SR). Demnach sei der Pegel der Saar auch durch Zuflüsse aus der Blies weiter gestiegen. Weitere Keller seien deswegen vollgelaufen.


Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
  • dwd.de
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