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Russland: Menschenrechtlerin berichtet über Rekrutierung in Gefängnissen


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Armee wirbt wohl um Freiwillige in russischen Gefängnissen

Von dpa
Aktualisiert am 18.08.2022Lesedauer: 2 Min.
Russisches Straflager (Symbolbild): Angeklagte sollen wählen können: Krieg oder Gefängnis?
Russisches Straflager (Symbolbild): Moskau sucht offenbar mit allen Mitteln nach Rekruten. (Quelle: IMAGO/Yevgeny Yepanchintsev/ITAR-TASS)
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Auf der Suche nach Soldaten greift Moskau offenbar zu drastischen Maßnahmen: Angeklagte sollen vor die Wahl gestellt werden: Krieg oder Gefängnis.

Für Moskaus Angriffskrieg gegen die Ukraine werden nach Angaben von Menschenrechtlern in russischen Gefängnissen gezielt Freiwillige gesucht. Verdächtige und Angeklagte würden auch mit dem Versprechen angeworben, dass im Gegenzug das Strafverfahren eingestellt werde, berichtete die in Berlin lebende russische Bürgerrechtlerin Olga Romanowa bei Facebook.

Es gebe Beispiele aus Untersuchungsgefängnissen im Moskauer Gebiet. "Aber ich denke, es hat überall begonnen", schrieb Romanowa, die als angesehene Expertin für die Rechte von Gefangenen in Russland gilt. Zuvor hatte es bereits Medienberichte über Rekrutierungen in einer Strafkolonie in St. Petersburg gegeben.

Samara, Russland: Russische Behörden werben mit öffentlichen Kleinanzeigen für den Kampfeinsatz in der Ukraine.
Samara, Russland: Russische Behörden werben mit öffentlichen Kleinanzeigen für den Kampfeinsatz in der Ukraine. (Quelle: Ulf Mauder/dpa)

Eine Generalmobilmachung für den seit bald einem halben Jahr dauernden Krieg in der Ukraine gibt es in Russland nicht. Deshalb sind die Armee und Präsident Wladimir Putin auf Freiwillige angewiesen. Als Zeichen für Personalmangel an der Front gilt, dass die Behörden in vielen Regionen damit begonnen haben, mit Straßenreklame für einen Einsatz in der Ukraine zu werben. Städte und Regionen gründen demnach eigene Bataillone.

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Straftätern werden Monatslohn und Amnestie versprochen

Da in Russland fast alle Anklagen mit einem Schuldspruch enden, sollen Verdächtige und Angeklagte nun offenbar vor die Wahl gestellt werden: Krieg oder Gefängnis. Der Gründer des gegen Gewalt in russischen Gefängnissen geschaffenen Projekts "Gulaga.net", Wladimir Ossetschkin, bestätigte in seinem Exil in Frankreich die Anwerbepraktiken in Gefängnissen. Es gebe dazu auch Informationen aus St. Petersburg, Rjasan, Twer und Brjansk.

Dem Internetportal "Meduza "zufolge gab es in russischen Medien schon seit Anfang Juli Berichte über die Suche nach Freiwilligen in zahlreichen Straflagern. Demnach soll die private Söldnerorganisation "Wagner" dort Straftäter für den Kriegseinsatz angeworben haben.

Das Internetportal "Mediazona" berichtete, dass der von den USA gesuchte Geschäftsmann Jewgeni Prigoschin, der als "Wagner"-Finanzier mit besten Kontakten zu Putin gilt, selbst in Straflagern Freiwillige angeworben haben soll. Im Gegenzug seien ihnen 100.000 Rubel (1.600 Euro) Monatslohn, Prämien, Zahlungen an die Familien im Todesfall und eine Amnestie in Aussicht gestellt worden.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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  • Adrian Roeger
Von Hannes Molnár, Adrian Röger
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