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Krim: Explosion auf Brücke soll Panik ausgelöst haben


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Explosion auf Krim-Brücke soll Panik ausgelöst haben

Von t-online, jro

Aktualisiert am 08.10.2022Lesedauer: 2 Min.
Bilder in sozialen Medien sollen lange Staus an den Tankstellen auf der Krim zeigen. (Quelle: t-online)
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Durch die Explosion auf der Krim-Brücke sind zivile Verbindungswege zum russischen Festland vorerst gekappt. Die Beunruhigung darüber ist offenbar groß.

Auf der Krim befürchten die Bewohner offenbar Versorgungsengpässe, nachdem sich am Morgen eine schwere Explosion auf der Brücke zum russischen Festland ereignet hat. Wie mehrere ukrainische und russische Medien berichten, haben sich vor den Tankstellen auf der Schwarzmeer-Halbinsel am Vormittag lange Schlangen gebildet.

In den sozialen Medien kursieren zahlreiche Videos von langen Staus an den Zapfsäulen – in den Supermärkten soll großer Andrang herrschen. Alina Lipp, die einen deutschsprachigen pro-russischen Propagandakanal auf Telegram betreibt, berichtete von überfüllten Straßen und Panik in der Bevölkerung.

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Hintergrund der befürchteten Engpässe ist auch, dass bei der Explosion Teile eines Güterzugs zerstört wurden, der neben Militärgerät auch Treibstoff auf die 2014 von Russland annektierte Halbinsel transportieren sollte. Zurzeit führt die einzige Verbindung zum russischen Festland über die besetzten ukrainischen Regionen Cherson, Saporischschja und Donezk, die teilweise hart umkämpft sind – auch der Fährverkehr ist Medienberichten zufolge eingestellt.

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Menschenmassen versuchen Krim zu verlassen

Die russischen Behörden sind offenbar bemüht, die Menschen zu beruhigen. Nachdem zwischenzeitlich eine Verkaufssperre auf Benzin in Kanistern und eine Rationierung der Lebensmittel ausgerufen wurde, ist der von Russland eingesetzte Gouverneur von Sewastopol, Mikhail Razvozhayev, wohl schon eine Stunde nach der Ankündigung zurückgerudert. Das berichtet das ukrainische Medium "Kyiv Independent". Russland würde die Versorgung mit Benzin und Lebensmitteln sicherstellen, erklärte Razvozhayev demnach.

Offenbar versuchen auch immer mehr Menschen, die Krim in Richtung russischem Festland zu verlassen. Videos zeigen lange Staus vor dem Fährterminal an der Meerenge von Kertsch, ganz im Osten der Halbinsel.

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Die Fährverbindungen von Kertsch für zivile Passagiere sind zurzeit nicht aktiv. Nach Informationen der russischen Nachrichtenagentur "Tass" soll der Verkehr am Sonntagnachmittag wieder aufgenommen werden.

Moskau: Autoverkehr soll am Nachmittag wieder anlaufen

Der Bahn- und Autoverkehr über die beschädigte Krim-Brücke sollen dagegen schon am Samstag wieder aufgenommen werden. Am Nachmittag gab das russische Verkehrsministerium bekannt, der Autoverkehr auf der beschädigten Brücke werde in Kürze wieder möglich sein – allerdings nur eingeschränkt auf den noch intakten Fahrspuren. Die Überquerung der Brücke werde nur in wechselnden Richtungen möglich sein. Auf der Zugstrecke sollen am Abend zwei Züge nach Moskau beziehungsweise St. Petersburg fahren, berichteten russische Medien.

Nach russischen Angaben sollen sich mehr als 50.000 Touristen auf der von Moskau annektierten Halbinsel im Schwarzen Meer befinden. Genauere Zahlen zu den Menschen, die nun nicht mehr ohne weiteres aus ihren Urlaubsorten abreisen könnten, würden noch ermittelt, teilte die Vereinigung russischer Reiseanbieter am Samstag mit.

Die Krim-Brückenanlage, die eine Autobahn und daneben eine Bahnstrecke hat, gilt mit 19 Kilometern Länge als längstes Bauwerk Europas. Der russische Präsident Wladimir Putin hatte sie selbst 2018 eröffnet. Passagierzüge rollen dort seit Ende 2019, Güterzüge seit Sommer 2020.

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Verwendete Quellen
  • Mit Material der Nachrichtenagenturen dpa und Reuters
  • tass.ru: "Passenger traffic on the Kerch ferry will begin on October 9" (russisch)
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Von Bastian Brauns, Washington
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