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Kiew will von Berlin 500 Millionen Dollar Hilfen pro Monat

Von dpa, afp, reuters, t-online
Aktualisiert am 25.10.2022Lesedauer: 124 Min.
Szenen wie aus dem Ersten Weltkrieg: Diese strategisch wichtige Stadt ist umkämpft – Russen wenden eine drastische Kriegstaktik an. (Quelle: t-online)
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Tag 243 seit Kriegsbeginn: Hunderte russische Raketen haben die Ukraine getroffen. 40 Prozent der Energieinfrastruktur sollen zerstört sein. Kiew setzt auf eine Wiederaufbaukonferenz in Berlin. Alle Infos im Newsblog.

Das Wichtigste im Überblick


Dieser Newsblog wird nicht weiter aktualisiert. Die aktuellen Entwicklungen finden Sie hier.

Bundespräsident Steinmeier zu Besuch in der Ukraine eingetroffen

6 Uhr: Bereits drei Mal hatte der Bundespräsident geplant, ins Kriegsland zu reisen. Am Dienstagmorgen traf Steinmeier nun in der Ukraine ein. Lesen Sie hier mehr dazu.

Die Nacht im Überblick

5 Uhr: Russland bringt seine vom Westen als haltlos kritisierten Vorwürfe, die Ukraine plane im Krieg den Einsatz einer "schmutzigen" radioaktiven Bombe, vor den UN-Sicherheitsrat. Eine entsprechende Aussprache des mächtigsten Gremiums der Vereinten Nationen hinter verschlossenen Türen soll am Dienstag nach einem Treffen zum Konflikt in Syrien stattfinden. Hier lesen Sie den gesamten Überblick aus der Nacht.

Der russische Außenminister Sergej Lawrow.
Der russische Außenminister Sergej Lawrow. (Quelle: Pavel Golovkin/AP/dpa./dpa)

Weltbank zahlt weitere 500 Millionen Dollar an Ukraine aus

2.19 Uhr: Die Weltbank unterstützt die Ukraine mit der zusätzlichen Auszahlung von 500 Millionen US-Dollar. "Die russische Invasion führt weiterhin zu einer massiven Zerstörung der ukrainischen Infrastruktur – einschließlich der Wasser-, Abwasser- und Stromnetze – gerade jetzt, wo der Winter naht, was die ukrainische Bevölkerung weiter gefährdet", erklärt Weltbank-Chef David Malpass.

"Der heute ausgezahlte neue Teil der Finanzmittel wird für die Aufrechterhaltung wichtiger staatlicher Dienstleistungen verwendet werden. Wir sind fest entschlossen, das ukrainische Volk bei der Bewältigung dieser beispiellosen Krise zu unterstützen." Die Weltbank hat insgesamt 13 Milliarden Dollar an Soforthilfe für die Ukraine mobilisiert, von denen 11,4 Milliarden Dollar bereits ausgezahlt wurden

Ukraine erwartet von Deutschland 500 Millionen Dollar Finanzhilfen pro Monat

1.28 Uhr: Die Ukraine dringt auf einen bestimmten Beitrag von Deutschland für die Finanzierung des Staates in Kriegszeiten. "Wir brauchen jeden Monat vier bis fünf Milliarden Dollar für unseren Haushalt. Wir glauben, dass Deutschland etwa 500 Millionen Dollar pro Monat übernehmen könnte, vor allem mit Blick auf das Jahr 2023. Von der EU insgesamt erhoffen wir uns rund zwei Milliarden Dollar pro Monat", sagte der Wirtschaftsberater von Präsident Wolodymyr Selenskyj, Alexander Rodnyansky, den Zeitungen der "Funke Mediengruppe".

"Der Staat muss funktionieren, die Renten müssen ausgezahlt werden." "Vor den neuesten Angriffen wurden die Schäden für die Zerstörung der Infrastruktur auf rund 120 Milliarden Dollar geschätzt", fügte Rodnyansky hinzu. Die Schäden für die Wirtschaft – Unternehmensschließungen, Arbeitslosigkeit – betrügen nach Berechnungen der Weltbank etwa 200 bis 250 Milliarden Dollar. "Das Bruttoinlandsprodukt wird in diesem Jahr laut Prognosen um rund 35 Prozent einbrechen."

An Soforthilfe für die Ukraine erhofft sich Rodnyansky vom Westen Dieselgeneratoren, Notstromgeneratoren oder mobile Kraftwerke. Die an diesem Dienstag in Berlin stattfindende internationale Wiederaufbaukonferenz beschäftige sich mit den "mittel- bis langfristigen Herausforderungen" nach dem Krieg.

Russland bringt Vorwurf "schmutziger Bombe" vor UN-Sicherheitsrat

1 Uhr: Russland will das Thema einer angeblichen "schmutzigen Bombe" nach Angaben von Diplomaten am Dienstag vor den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen (UN) bringen. Russland werde dabei den Vorwurf erheben, die Ukraine plane einen Anschlag mit einem mit radioaktivem Material versetzen Sprengsatzes.

"Wir werden den Einsatz einer "schmutzigen Bombe" durch das Kiewer Regime als einen Akt des Nuklearterrorismus betrachten", schrieb Russlands UN-Botschafter Vassily Nebenzia am Montag in einem Brief an UN-Generalsekretär António Guterres und den Sicherheitsrat, der von der Nachrichtenagentur Reuters eingesehen wurde. Das Thema werde am Dienstag bei einer Sitzung hinter verschlossenen Türen zur Sprache gebracht, erklärten die Diplomaten.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj beschuldigt Russland, selbst einen solchen Angriff zu planen und die Ukraine dafür verantwortlich zu machen. Auch westliche Länder wiesen die Anschuldigung Russlands als Vorwand für eine Verschärfung des seit acht Monaten andauernden Krieges zurück.

Dienstag, 25. Oktober 2022

AEA will Russlands Vorwurf zu "schmutziger Bombe" prüfen

22.50 Uhr: Die IAEA will auf Bitte der Regierung in Kiew den russischen Vorwurf zum geplanten Bau einer "schmutzigen Bombe" durch die Ukraine prüfen. Die UN-Atomenergiebehörde wird hierzu nach eigenen Angaben in den kommenden Tagen Inspektoren in zwei ukrainische Nuklearanlagen schicken, in denen Russland zufolge an Sprengsätzen, die mit radioaktivem Material versetzt sind, gearbeitet wird. Beide Objekte seien bereits vor einem Monat überprüft worden.

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Acht Monate Krieg: Selenskyj attestiert Russland breites Versagen

22.20 Uhr: Acht Monate nach Beginn des russischen Angriffskrieges hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj Moskau ein Versagen auf breiter Front attestiert. "Die Ukraine bricht die sogenannte zweitstärkste Armee der Welt", sagte Selenskyj in seiner am Montagabend in Kiew verbreiteten Videobotschaft. Mit Blick auf den Kriegsbeginn vor genau acht Monaten, am 24. Februar, meinte der Präsident, dass Russlands militärischer Einfluss heute verpufft sei.

Nato warnt Russland vor Eskalation unter Vorwand "schmutziger Bomben"

20.36 Uhr: Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat Russland dazu aufgefordert, seine "falsche Behauptung" zu einer nuklear verseuchten Bombe nicht als Vorwand für eine weitere Eskalation des Kriegs gegen die Ukraine zu nutzen. Die Nato-Verbündeten wiesen Moskaus Aussage zurück, dass die Ukraine den Einsatz einer sogenannten schmutzigen Bombe auf eigenem Gebiet vorbereite, schrieb der Norweger am Montagabend auf Twitter. "Russland darf sie nicht als Vorwand für eine Eskalation benutzen."

Zuvor hatte Stoltenberg eigenen Angaben zufolge mit dem amerikanischen Verteidigungsminister Lloyd Austin und dessen britischen Kollegen Ben Wallace gesprochen. Der Generalsekretär betonte, die Nato-Unterstützung für die Ukraine sei unerschütterlich.


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Verwendete Quellen
  • t-online
  • Nachrichtenagenturen dpa, AFP, Reuters
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Von Daniel Mützel
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