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Hat Putin Krebs? Ukrainischer Geheimdienst glaubt, er ist sterbenskrank


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Ukrainischer Geheimdienstchef rechnet mit baldigem Tod Putins

Von t-online, wan

Aktualisiert am 06.01.2023Lesedauer: 3 Min.
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Wladimir Putin hält sich an der Tischkante fest (Archivbild): Diese Geste führt immer wieder zu Spekulationen über seine Gesundheit. (Quelle: IMAGO/Mikhail Klimentyev)
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Die Gesundheit von Wladimir Putin verschlechtert sich nach Ansicht des ukrainischen Geheimdienstes. Auch aus Dänemark kommen Berichte über eine Erkrankung.

Der russische Präsident Wladimir Putin ist nach Ansicht des ukrainischen Geheimdienstes schwer krank und hat nicht mehr lange zu leben. Das sagte der Chef des Militärgeheimdienstes, Kyrylo Budanow, in einem Interview mit dem US-Fernsehsender ABC News. Nach seinem Wissen habe der Kremlchef Krebs. "Er ist schon länger krank." Gefragt, ob Putin schon bald sterben würde, sagte Budanow: "Ich denke, sehr schnell, hoffe ich." Beweise für seine Aussagen legte der Geheimdienstler nicht vor. "Wir wissen es einfach, aus Quellen."

Budanow glaubt, dass Putins Nachfolger im Falle seines Todes den Krieg fortsetzen könnte. "Der Krieg sollte aber vorher beendet werden", fügte der Armeegeneral hinzu.

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Hand oft an der Tischkante

Berichte über eine Erkrankung von Putin gibt es immer wieder. So sorgten Videos für Aufmerksamkeit, in denen eine Hand oder gar ein Arm des Kremlchefs deutlich geschwächt wirken. Andere Berichte zeigten ihn humpelnd auf dem Roten Platz in Moskau. Auch über eine Verfärbung auf seinem Handrücken gab es Rätselraten. Auf einigen Fotos scheint sich der Staatschef immer wieder an der Tischkante festzuhalten. Zuletzt wurde das bei einem Treffen mit dem Leiter der russischen Teilrepublik Karatschai-Tscherkessien, Raschid Temresow, am vergangenen Donnerstag beobachtet.

Die dänische Zeitung "Berlingske" zitierte vor Kurzem einen Geheimdienstmitarbeiter, der sich mit der Situation in Russland beschäftigt. Der Mann mit dem Vornamen Joakim, dessen Nachname aus Sicherheitsgründen nicht genannt wurde, sieht eine medizinische Behandlung Putins als einen der Kriegsgründe. "Ich kann das nicht mit Sicherheit sagen, aber ich glaube, es hat seine Entscheidungen beeinflusst, als er den Krieg in der Ukraine begann. Größenwahn gehört zu den bekannten Nebenwirkungen der Art der Hormonbehandlung", sagte der Topspion, der beim dänischen Geheimdienst das Russland-Analyse-Team führt.


Wladimir Putin: Ein Leben in Bildern

Wladimir Wladimirowitsch Putin wird am 7. Oktober 1952 in Leningrad (heute Sankt Petersburg) geboren. Er wächst dort in ärmlichen Verhältnissen auf. Mutter Maria ist Sanitäterin, Vater Wladimir Spiridonowitsch soll Wachmann in einem Waggonbauwerk gewesen sein. Dabei handelt es sich aber nur um die offizielle Version: Laut mehrerer Medienberichte soll Putin angeblich ein uneheliches Kind einer Georgierin sein, entsprechende Beweise soll er später vernichtet haben.
In Leningrad studiert Putin zunächst Jura, ehe er 1975 in den russischen Geheimdienst KGB eintritt. Zwischen 1985 und 1990 ist er in der DDR in Dresden tätig.
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Schmerzen nach Stürzen oder Krebs?

Er glaube nicht, dass Putin todkrank sei, halte aber starke Schmerzen nach einigen Stürzen für möglich. Der Pferdenarr war offenbar im Jahr 2000 beim Reiten gefallen, es gibt außerdem Berichte über Sportverletzungen. Wladimir Putin hatte einen schwarzen Gürtel in Judo und gilt als begeisterter Reiter.

Dennoch glaubt der dänische Geheimdienst, dass der russische Machthaber auch gegen Krebs behandelt wurde und die ihm gegebenen Medikamente einen Einfluss auf Entscheidungen gehabt haben könnten. "Außerdem hatte er Anfang des Jahres ein mondförmiges Gesicht, was eine weitere bekannte Nebenwirkung der gleichen Art der Hormonbehandlung ist", sagt Joakim.

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Der russische Präsident Wladimir Putin 2019 mit nacktem Oberkörper auf einem Pferd: Angeblich soll er im Jahr 2000 gestürzt sein. (Quelle: imago stock&people)

Das russische Medium "proekt.media" vermutete im April bereits Schilddrüsenkrebs. Das Magazin "Newsweek" berichtete im Juni 2022 unter Berufung auf amerikanische Geheimdienstquellen, dass sich Putin im April einer Krebstherapie unterzogen hatte. Der Journalist John Sweeney hatte bereits im Juli vergangenen Jahres vorhergesagt, dass dem Kremlchef nicht mehr viel Zeit bleibe. "Irgendwas stimmt mit Putins Gesundheit absolut nicht. Ist es irgendeine Art von Krebs, wie so oft behauptet wird? Das wäre möglich. Deswegen riskiert Putin nun auch alles mit dem Krieg gegen die Ukraine. Weil ihm die Zeit davonläuft. Aber ich habe auch die Vermutung, dass Putin Steroide nimmt", sagte er im Interview mit t-online.

Der Kreml hatte Berichte zum schlechten Gesundheitszustand des Präsidenten immer wieder zurückgewiesen. Dimitri Peskow, der Sprecher des Präsidenten, hatte die Informationen stets als "Fiktion und Lügen" bezeichnet.

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Verwendete Quellen
  • abcnews.go.com: "Danish military intelligence suggests drug-induced megalomania may have influenced Putin to invade Ukraine" (englisch)
  • newsweek.com: "Rumors of Putin's Ill-Health Persist Amid Intelligence Updates" (englisch)
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