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Ukraine-Krieg | Über diesen Kampfpanzer spricht Rheinmetall mit Kiew


50 Prozent höhere Feuerkraft
Über diesen Kampfpanzer spricht Rheinmetall mit Kiew

Von t-online, afp, reuters, mm

10.02.2023Lesedauer: 2 Min.
Der Kampfpanzer Panther: "Obwohl der Panther besser ausgerüstet ist, ist er deutlich günstiger."Vergrößern des BildesDer Kampfpanzer Panther: "Obwohl der Panther besser ausgerüstet ist, ist er deutlich günstiger", sagt Rheinmetall-Vorstandschef Armin Papperger. (Quelle: Rheinmetall)
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Die Ukraine will offenbar den modernen Kampfpanzer Panther kaufen. Was unterscheidet das Modell vom Leopard-2-Panzer?

Der Rüstungskonzern Rheinmetall spricht mit der Ukraine über die Lieferung von Kampfpanzern des Typs Panther. Wie Vorstandschef Armin Papperger am Donnerstag gegenüber dem "Handelsblatt" erklärte, habe Kiew Interesse am Kauf des Schützenpanzers Lynx und des Panthers geäußert. Rheinmetall wertet den vergangenen Sommer vorgestellten Panther als stärksten Panzer weltweit.

Für den Export der Panther-Panzer liefen bereits Gespräche. Die Panzer könne Rheinmetall dem Vorstandschef zufolge neu produzieren, was den Vorteil habe, dass kein Staat etwas aus seinem Bestand abgeben müsse. Doch wie ist der neue Kampfpanzer ausgerüstet?

Das unterscheidet den Panther vom Leopard 2

Der Kampfpanzer KF51 Panther wurde im Juni vorgestellt und gilt als erste Antwort des Westens auf den neuartigen russischen Panzer T-14. Das Modell wiegt rund 59 Tonnen und ist damit etwa fünf Tonnen leichter als der Kampfpanzer Leopard 2, den auch Deutschland in die Ukraine schicken will. Der für eine dreiköpfige Besatzung ausgelegte Panther ist laut Hersteller beweglicher und kommt auf eine Reichweite von 500 Kilometern.

Ausgerüstet ist der Panther mit einer 130-Millimeter-Kanone. Im Vergleich zu Kampfpanzern des Kalibers 120 Millimeter – wie dem Leopard 2 und dem britischen Challenger 2 – verspricht Rheinmetall eine mehr als 50 Prozent höhere Feuerkraft sowie eine "signifikante Reichweitensteigerung". Unterstützt wird das Modell unter anderem von einem Koaxial-Maschinengewehr.

Papperger: Panther ist "deutlich günstiger"

"Vorteil des Panthers ist indes, dass er einen besseren Schutz bietet und stärkere Waffensysteme aufbietet", sagt Papperger mit Blick auf den Leopard-2-Panzer. "Hinzu kommt eine integrierte Abwehr von Drohnen. Obwohl der Panther besser ausgerüstet ist, ist er deutlich günstiger." Derzeit liege der Stückpreis bei 16 bis 17 Millionen Euro.

Mit dem Kampfpanzer will Rheinmetall eine neue Generation von Gefechtsfahrzeugen einleiten. Dabei setzt der Hersteller auf weitere Automatisierung: Der Panther "ermöglicht eine Verringerung der Besatzung und ebnet den Weg für unbemannte Geschützturmoptionen", heißt es auf der Website. "Die Ukraine muss sich in diesem Krieg behaupten – und wenn der einmal beendet ist, dann braucht das Land Sicherheit", sagt Papperger.

Kiew wäre dem "Handelsblatt" zufolge der erste Kunde für den Panzer. Da der Panther in Deutschland entwickelt wurde, ist für einen Export die Zustimmung der Bundesregierung erforderlich. Rheinmetall kann nach eigenen Angaben in 15 bis 18 Monaten mit der Lieferung des Panthers beginnen.

Verwendete Quellen
  • Mit Material der Nachrichtenagenturen AFP und Reuters
  • Eigene Recherche
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