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Massives Zugchaos rund um Hamburg – 250 Reisende im ICE gestrandet


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Massives Zugchaos im Norden – 250 Reisende im ICE gestrandet

Von t-online, mtt

Aktualisiert am 22.10.2022Lesedauer: 2 Min.
Gestrandet: 250 Reisende mussten aus einem ICE geholt werden.
Liegen geblieben: 250 Reisende mussten aus einem ICE geholt werden. (Quelle: TV-News Kontor)
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Der Zugverkehr ist erheblich gestört. Es gibt Ausfälle und Verspätungen – weil ein Laster eine Brücke rammte und ein Baustellenfahrzeug die Oberleitung beschädigte.

Seit dem frühen Samstagmorgen ruckelt der Zugverkehr im Norden erheblich. Die Bahn rechnet bis zum späten Abend mit Einschränkungen.

Verantwortlich für das Chaos sind zwei voneinander unabhängige Unfälle. Erst krachte gegen 7.50 Uhr am Bahnhof in Elmshorn ein Laster gegen eine Eisenbahnbrücke. Der Zugverkehr musste dort rund eine Dreiviertelstunde komplett eingestellt werden. Dann konnten zumindest zwei von drei Gleisen wieder freigegeben werden, um 10.15 Uhr schließlich auch das dritte Gleis.

Kreuzfahrtreisende bleiben im ICE auf der Strecke

Die Züge fahren dennoch immer noch nicht planmäßig. Denn als an der Eisenbahnbrücke wieder freie Fahrt war, hatte es längst an einer weiteren Stelle einen folgenschweren Unfall gegeben: Rund 20 Kilometer weiter südöstlich war gegen 9.30 Uhr in Hamburg-Eidelstedt ein Baufahrzeug in die Oberleitung geraten und hatte diese beschädigt.

Das bremste den ICE 1088 von Frankfurt nach Kiel aus, er blieb im Bahnhof Hamburg-Eidelstedt liegen. "Die rund 250 Reisenden an Bord mussten von Feuerwehr und Bahnpersonal aus dem Zug geholt werden", sagte ein Bahnsprecher t-online.

Für viele der Passagiere eine äußerst unangenehme Panne: Sie wollten laut einem Reporter vor Ort nach Kiel, um von dort auf Kreuzfahrt zu gehen. Nun mussten sie zunächst mit Bussen zum Hamburger Hauptbahnhof gebracht werden, um von dort aus weiterzureisen.

Rund um Hamburg: Zugausfälle und lange Verspätungen

Der Oberleitungsschaden war am späten Samstagmittag noch immer nicht behoben, die Bahn wagt derzeit keine Prognose, wann die Strecke wieder für Züge befahrbar sein wird. Die Auswirkungen sind erheblich.

Zwischen Hamburg und Kiel, Hamburg und Westerland auf Sylt sowie zwischen Hamburg und Dänemark werden alle Fernzüge nach Möglichkeit umgeleitet und haben eine Verspätung von rund 40 Minuten. Fernzüge, die ab Hamburg eingesetzt werden, verspäten sich bereits bei der Bereitstellung und starten dann erst ab dem Hauptbahnhof.

Im Regionalverkehr gibt es Teilausfälle: Der RE 6, der eigentlich zwischen Sylt und Hamburg verkehrt, erreicht Hamburg nun nicht mehr. Er endet beziehungsweise beginnt jetzt in Elmshorn. Ebenso der RE 7, der sonst zwischen Flensburg/Kiel Hbf und Hamburg verkehrt. Der RE 70 zwischen Kiel und Hamburg wird umgeleitet. Auf allen Strecken kommt es laut Bahn zu Reisezeitverzögerungen von rund 60 Minuten. "Zugausfälle sind möglich", teilte der Konzern mit.

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Verwendete Quellen
  • Reporter vor Ort
  • Telefonat mit einem Sprecher der Bahn
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