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FC Bayern München: Will Lewandowski doch keinen Krawall-Abschied?


Lewandowski provoziert Bayern erneut

Von t-online, dpa, MEM

Aktualisiert am 15.07.2022Lesedauer: 2 Min.
Robert Lewandowski: Der Bayern-Star im Training am Donnerstag.Vergrößern des BildesRobert Lewandowski: Der Bayern-Star im Training am Donnerstag. (Quelle: IMAGO/Mladen Lackovic)
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Robert Lewandowski zeigte sich beim ersten Training gelangweilt, kam zu spät. Ebenso am Donnerstag und Freitag. Läuft es auf einen Krawall-Abschied hinaus?

Verlässt er nun den FC Bayern in Richtung Barcelona oder nicht? Das ist die große Frage um Münchens Star-Stürmer Robert Lewandowski. Die Wechselbekundungen und Angebote des Klubs aus Spanien führten bei den Bossen des Rekordmeisters um Oliver Kahn wohl noch immer nicht zu ernsthaften Gesprächen. Lewandowski erschien daraufhin gelangweilt zum Trainingsauftakt am Mittwoch (mehr dazu lesen Sie hier).

Am Donnerstag kam er zudem zu spät zur Einheit. Die "Bild"-Zeitung berichtet, dass der Bayern-Star auch am Freitag wieder mit Verspätung auf das Gelände an der Säbener Straße fuhr. Sein roter Wagen bog demnach um 9.08 Uhr in die Tiefgarage ein. Die Spieler sollen eigentlich bis spätestens 9 Uhr auf dem Vereinsgelände eintreffen.

Dabei hatte es noch am Donnerstag danach ausgesehen, dass es doch auf einen versöhnlichen Abschied hinauslaufen könnte, sollte es zu einem solchen kommen. Denn da zeigte sich Lewandowski bereits besser gelaunt, umarmte Serge Gnabry, der Geburtstag hatte, und sprach auch mit Trainer Julian Nagelsmann.

"Mannschaft leidet unter der Situation"

Rekordnationalspieler Lothar Matthäus sagte "Bild" über die aktuelle Situation des Offensivspielers: "Ich wünsche mir, dass das Theater um Robert Lewandowski schnell vorbei ist. Es nervt, es schadet der Mannschaft, das schadet dem Verein. Die Mannschaft leidet unter der Situation, sie diskutiert. Das schadet dem Mannschaftsgefüge."

Es schien am Donnerstag so, dass auch Lewandowski zu einem ähnlichen Schluss gekommen sein könnte und daher seine wenig motivierte Einstellung aus dem Auftakt-Training nicht mehr fortsetzen wollte. Doch die Tatsache, dass der Offensivspieler auch am Freitag verspätet ankam, lässt sich als erneute Provokation in Richtung der Bayern-Bosse deuten.

Matthäus ergänzte bei "Bild": "Mit einem so verdienten Spieler wie Robert setze ich mich an den Tisch und finde die beste Lösung. Ich sehe im Vorgehen von Barcelona und Lewandowski keinen großen Unterschied zu dem, wie es bei Bayern mit Mané lief und nun mit de Ligt laufen könnte: Der interessierte Verein und Spieler finden eine Lösung, das wird klar kommuniziert. Und dann finden die Vereine eine Lösung."

FC Barcelona wollte Angebot erhöhen

Die Bayern hatten zuletzt Starstürmer Sadio Mané vom FC Liverpool geholt und arbeiten an einer Verpflichtung des niederländischen Verteidigers Matthijs de Ligt von Juventus Turin. Italienischen Medienberichten zufolge will der italienische Rekordmeister mindestens 90 Millionen Euro für de Ligt kassieren. Bayern bietet angeblich etwa 60 Millionen plus Boni für den 22-Jährigen, der seit Sommer 2019 für Juventus spielt.

In Bezug auf Lewandowski ist nicht bekannt, ob das laut Medienberichten geplante neue Angebot der Katalanen von 50 Millionen Euro Ablöse plus Boni bereits bei den Bayern eingereicht wurde. Dem Vernehmen nach wären die Bayern ab dieser Summe verhandlungsbereit. Stand jetzt gilt die Aussage der Klub-Bosse, dass Lewandowski seinen bis zum 30. Juni 2023 datierten Vertrag erfüllen soll.

Verwendete Quellen
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