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FC Bayern München: Darum holt der Rekordmeister das Triple


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Elf Gründe für drei Titel

Von t-online
Aktualisiert am 19.01.2012Lesedauer: 6 Min.
Mario Gomez und Rafinha werden in dieser Saison noch einigen Grund zum Jubeln haben.
Mario Gomez und Rafinha werden in dieser Saison noch einigen Grund zum Jubeln haben. (Quelle: imago-images-bilder)
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Von Mark Weidenfeller

Der FC Bayern München verfügt über eine gewaltige Titelsammlung. In den üppig bestückten Vitrinen des Rekordmeisters können insgesamt 46 nationale und acht internationale Trophäen bestaunt werden. In dieser Saison sollen drei weitere hinzukommen. "Der Hunger auf Titel ist groß" unterstreicht Thomas Müller die ungebrochene Gier der Bayern nach weiteren Erfolgen. Besonderes Augenmerk bei der Jagd nach Titeln liegt auf dem 19. Mai 2012: An diesem Tag steigt das Finale der Champions League in der Allianz Arena. "In einem Jahr, in dem man das Champions-League-Finale in München hat, sollten wir das Ziel haben, dorthin zu kommen", sagt Bastian Schweinsteiger.

Das Finale in der eigenen Stadt soll die Kür werden, vorher wartet die Pflicht: "Wir wollen jetzt erst mal die Meisterschaft gewinnen, und im DFB-Pokal wollen wir nach Berlin ins Endspiel", erinnert Uli Hoeneß an das zu erledigende Tagesgeschäft. Christian Nerlinger wird schon etwas deutlicher: "Einmal darf eine Deutsche Meisterschaft am FC Bayern vorübergehen - aber kein zweites Mal!" Thomas Müller stellt schließlich klar: "Ich fordere meine Kollegen und mich selbst auf: Wir müssen Meister werden und den Pokal holen!" Die Marschrichtung des FC Bayern ist klar: Das Triple soll her. Die Chancen dafür stehen so gut wie selten zuvor. t-online.de nennt elf Gründe, warum der FC Bayern München am Ende den Briefkopf um drei Titel erweitern muss.

1. Die goldene Generation

Im Kader des FC Bayern stehen acht deutsche Nationalspieler. Die Generation um Schweinsteiger, Philipp Lahm und Mario Gomez ist überfällig. Diese Spieler lechzen nach den großen internationalen Pötten. Sie haben erlebt, wie es ist, ein Champions-League-Finale zu verlieren. Sie waren größtenteils dabei, als das DFB-Team 2008 das EM-Finale gegen Spanien verlor und 2010 im Halbfinale der WM am selben Gegner scheiterte. Dazu kommt mit Arjen Robben ein Verlierer des WM-Finales von Südafrika und mit Franck Ribéry ein Spieler, der auf internationaler Ebene in den letzten Jahren auch mehr Frust als Lust erlebt hat: katastrophale WM mit Frankreich, im Champions-League-Finale 2010 gesperrt. Die Spieler des FC Bayern sind heiß auf Titel.

2. Es macht wieder Spaß

Heiß her ging es beim FC Bayern in den vergangenen Monaten mitunter auch außerhalb des Fußballplatzes. Der über Monate andauernde Streit mit dem holländischen Verband, die Eigenarten von Louis van Gaal oder das Kapitel Breno haben für jede Menge Unruhe innerhalb der Mannschaft gesorgt. Diese Zeiten sind - trotz der unnötigen Twitter-Attacke Brenos - vorbei, es gibt keine Quertreiber mehr, die große Bayern-Familie hat sich wieder lieb. "Unter Louis van Gaal habe ich eines gelernt: Du kannst den besten Fachmann haben. Aber wenn es keinen Spaß macht, dann will ich ihn nicht", bestätigt Uli Hoeneß die neue Harmonie beim FC Bayern.

3. Der Trainer

Für diese Harmonie verantwortlich ist vor allem Jupp Heynckes. Der alte Kumpel von Hoeneß sitzt zum dritten Mal in seiner Karriere als Übungsleiter auf der Bank der Münchner. Der 66-Jährige strahlt die nötige Ruhe aus. "Ich komme mit dem Menschen und Trainer Heynckes bestens aus. Ich spüre sein Vertrauen, seine menschliche Art", lobt Ribéry. Darüber hinaus hat er die Mannschaft taktisch und spielerisch nach vorne gebracht. Das belegen die Zahlen: Der FC Bayern konnte in der Bundesliga die meisten eigenen Treffer – nämlich 43 – bejubeln und kassierte ligaweit die wenigsten – nämlich zehn – Gegentreffer.

4. Manuel Neuer

Für die wenigen Gegentore zeichnet natürlich auch Manuel Neuer verantwortlich. Der National-Keeper blieb in der Hinrunde 770 Minuten am Stück in der Bundesliga unbezwungen - der drittbeste Wert, der je erzielt wurde. Der Ex-Schalker fühlt sich in der neuen Umgebung sichtlich wohl und entwickelt sich stetig weiter: "Ich habe noch einiges dazu gelernt. In München ist alles ein bisschen größer. Ich bin viel reifer geworden." Wenn Neuer verletzungsfrei bleibt, ist er auf dem Weg zum besten Torhüter der Welt nicht mehr aufzuhalten und setzt die Reihe der erfolgreichen Keeper im Bayerngehäuse fort. Mit Sepp Meier holte der FC Bayern zwischen 1974 und 1976 dreimal den Cup der Landesmeister, Oliver Kahn war der Garant für den Champions-League-Titel 2001. Neuer kann der nächste auf dieser Liste werden.

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5. Mario Gomez

Was Neuer am einen Ende des Platzes ist, ist Gomez am anderen: Weltklasse. Der Torjäger weist in der Hinrunde eine sensationelle Torquote auf. In 15 Bundesligaspielen traf er 15 Mal ins Schwarze. Für den ehemaligen Bayern-Trainer Ottmar Hitzfeld steht Gomez damit auf einer Stufe mit Weltfußballer Lionel Messi: "Gomez ist für die Bayern genauso wichtig wie Messi für den FC Barcelona", sagt der Schweizer Nationalcoach. In der Champions League führt Gomez gemeinsam mit Messi die Torschützenliste an. Beide haben in der Gruppenphase sechs Treffer erzielt – der Stürmer des FC Bayern stand im Gegensatz zu seinem argentinischen Gegenpart allerdings nur in fünf von sechs Partien auf dem Platz. Im abschließenden Spiel wurde er aufgrund einer Grippe geschont – prompt verloren die Münchner und erzielten keinen Treffer. Womit ein Problem der Hinrunde deutlich wird: Hinter Gomez kommt im Sturmzentrum lange nichts.

6. Ivica Olic

Doch auch das soll im Jahr 2012 besser werden. Denn: Ivica Olic ist endlich wieder richtig fit. Der Kroate will spielen, um sich für die anstehende EM zu empfehlen. Er soll sogar um einen Vereinswechsel gebeten haben, Angebote gab es genug. Doch Heynckes schob einem möglichen Transfer schnell den Riegel vor. Er weiß, dass er Olic noch gut gebrauchen kann. "Ich setze großes Vertrauen in ihn. Er hat etwas, das mir sehr imponiert: nimmermüden Einsatz. Er opfert sich auf, ist da, wenn man denkt, es kommt keine Wende mehr", lobt Heynckes seinen Stürmer Nummer zwei. Olic ist der optimale Joker, ein Kämpfer, der das Team aufrichten und die Fans mit einem einzigen Sprint aufwecken kann. Der FC Bayern liegt in der Bundesliga selten zurück und ist es deshalb nicht gewohnt, Spiele drehen zu müssen. In der Champions League kann und wird das aber passieren. Für solche Situationen ist der 32-Jährige prädestiniert.

7. Die jungen Wilden

Zehn Jahre jünger als Olic sind Holger Badstuber, Toni Kroos und Thomas Müller. Die drei 22-Jährigen sind trotz ihres jungen Alters absolute Leistungsträger. Während sich Badstuber zum Abwehrchef gemausert hat, zeigt Kroos endlich, was für ein begnadeter Fußballer er ist. "Jeden Ball, den er annimmt, spielt er nach vorne. Das gibt unserem Spiel diesen Kick. Wenn du Barcelona packen willst, brauchst du solche Spieler", lobt Hoeneß seinen einstigen Problemfall: "Ich war lange der Zeit der Meinung, er packt es nicht mehr." Hoeneß hat sich geirrt. Genau wie mit seiner Aussage vor der WM 2010, dass das DFB-Team Thomas Müller nicht brauche. Müller wurde nominiert, Stammspieler und WM-Torschützenkönig. Badstuber, Kroos und Müller haben sich extrem weiterentwickelt. Sie sind bereit für den großen Wurf.

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8. Die Rekonvaleszenten

Endlich wieder bereit für 90 Minuten sind Arjen Robben und Schweinsteiger. "Wenn man bedenkt, dass Robben lange verletzt war und Schweinsteiger nach dem elften Spieltag ausgefallen ist, kann man sich vorstellen, wie viel Luft wir noch nach oben haben", sagt Trainer Heynckes und macht damit deutlich, welches Potenzial noch in seinem Team steckt. Mit Schweinsteiger im zentralen Mittelfeld und Robben auf der rechten Außenbahn ist der Rekordmeister eine Klasse besser als ohne das Top-Duo.

9. Franck Ribéry

Einen Klassenunterschied kann auch Franck Ribéry ausmachen. Der Franzose ist in der Form seines Lebens. In der Vorrunde erzielte er wettbewerbsübergreifend zehn Tore, weitere elf bereitete der französische Nationalspieler vor. Wenn Ribéry diese Quote auch nur annähernd halten kann, werden die Fans des FC Bayern viel Grund zur Freude haben. Ribéry ist sich der großen Chance auf Titel bewusst: "Wir wissen, dass in den nächsten Monaten sehr viel möglich ist", sagt der französische Nationalspieler.

10. Super Vorbereitung

Die Grundlage für eine erfolgreiche Rückrunde legte die Mannschaft bei "perfektem Wetter und Platzverhältnissen, die überragend sind", wie Kapitän Philipp Lahm verkündete. Die Trainingseinheiten konnten ohne Probleme absolviert werden, es gab bis auf Diego Contento keine Verletzten zu beklagen, und sogar Rafinha war fast pünktlich vor Ort - der Brasilianer kam aufgrund von Problemen mit dem Visum zwei Tage später in Doha an. "Ich habe in meiner Laufbahn als Spieler und Trainer noch nie eine so optimale Vorbereitung absolviert. Es macht einfach Spaß mit der Truppe, es herrscht große Harmonie innerhalb der Mannschaft. Wir fahren mit sehr viel Optimismus nach Hause", sagte ein zufriedener Jupp Heynckes.

11. Uli Hoeneß' 60. Geburtstag

Und dann wäre da noch der 60. Geburtstag von Uli Hoeneß. Der Präsident des FC Bayern wünscht sich nichts sehnlicher als Titel und träumt vom Gewinn des Champions-League-Finales. "Natürlich würde sich da was abrunden, in unserem Stadion, für das wir mehr als 20 Jahre gekämpft haben. Überall unsere rote Farbe. Das wäre schon eine sehr feine Sache," so Hoeneß. Die Spieler wollen ihren Präsidenten glücklich machen. Ribéry verrät: "Mein Traum ist es, Uli Hoeneß am 19. Mai den Champions-League-Pokal zu schenken." Ein Traum, der Wirklichkeit werden kann.

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Arjen RobbenBastian SchweinsteigerFC Bayern MünchenFranck RibéryFrankreichHolger BadstuberJupp HeynckesLionel MessiManuel NeuerMario GomezPhilipp LahmRafinhaSpanienSüdafrikaThomas MüllerToni KroosTwitterUli Hoeneß
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