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Supercup gegen BVB: Darum hat Bayern München verdient gewonnen


Supercup gegen Dortmund
Darum hat Bayern verdient gewonnen

t-online, Luis Reiß

Aktualisiert am 06.08.2017Lesedauer: 2 Min.
Die Bayern-Stars posen nach dem Supercup-Sieg: Arturo Vidal (v.l.), Thomas Müller, Joshua Kimmich, Franck Ribéry, Rafinha und Robert Lewandowski.Vergrößern des BildesDie Bayern-Stars posen nach dem Supercup-Sieg: Arturo Vidal (v.l.), Thomas Müller, Joshua Kimmich, Franck Ribéry, Rafinha und Robert Lewandowski. (Quelle: Wolfgang Rattay/Reuters-bilder)
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Die Zahlen beweisen: Bayern München gewinnt den Supercup verdient. Rafinha kann auch links verteidigen, Rudy das Spiel der Bayern lenken. Und Dortmunds Christian Pulisic ist der perfekte Spieler für den Fußball seines neuen Trainers Peter Bosz.

Das Supercup-Duell zwischen Dortmund und Bayern erinnerte eher an ein Vorbereitungsspiel. Chaotisch, taktisch noch mit großen Mängeln und verletzungsbedingt ohne einige große Namen, kämpften die beiden Teams um den Sieg. Der Meister aus München war dabei auf dem Papier das bessere Team.

  • Sie gaben mehr Torschüsse ab: 16 – 9.
  • Sie hatten mehr Ballbesitz: 52,3 Prozent.
  • Sie hatten die bessere Passquote: 79 Prozent im Vergleich zu Dortmunds 77 Prozent.
  • Sie eroberten mehr Bälle: 18 – 13.

Dortmund konnte die Partie aus zwei Gründen trotzdem offen gestalten. Erstens leistete sich Bayern gleich acht einfache Ballverluste. Die Dortmunder waren hellwach und konterten extrem schnell, so wie es ihr neuer Trainer Peter Bosz fordert. Zweitens verfügen die Dortmunder als eins der wenigen deutschen Teams in der Offensive über die Qualität, um in Zweikämpfen gegen die Meister-Abwehr zu bestehen. Aubameyang, Pulisic und Dembele waren gemeinsam in sieben Dribblings erfolgreich.

Rafinha kann auch links

Weil David Alaba und Juan Bernat verletzt fehlten, musste der Brasilianer auf der ungewohnten linken Abwehrseite ran. Er löste seine Aufgabe gegen Dortmunds Superstar Ousmane Dembélé erstaunlich gut. Rafinha eroberte fünf Mal den Ball, so häufig wie kein anderer Bayern-Spieler. Offensiv blieb er dafür deutlich zurückhaltender als gewöhnlich, obwohl ihn Franck Ribery immer wieder aufforderte, den Weg über die Mittellinie zu suchen. Für Trainer Carlo Ancelotti sollte nach dem Supercup trotzdem klar sein: Auf Rafinha kann er sich verlassen, auch als linker Verteidiger.

Rudys guter Start

Vor der Partie waren sich viele Experten einig: Der Bayern-Neuzugang aus Hoffenheim ist nicht gut genug für den Meister. Im Supercup zeigte Rudy jedoch eine gute Leistung und war deutlich stabiler als seine Nebenleute Vidal und Tolisso. Balleroberungen (vier), abgefangene Pässe (zwei), Passquote (84 Prozent) – in allen Bestenlisten des Spiels ist der Allrounder mit dabei. Dazu leitete er das zwischenzeitliche 1:1 mit einem tollen Pass über die BVB-Abwehr ein.

Pulisic ist Boszs Musterschüler

Der Holländer Peter Bosz steht für eine ähnliche Spielweise wie Jürgen Klopp. Er fordert, dass sein Team den Ball nur vier Sekunden nach dem Verlust zurückerobert. So forsch stürmten die Dortmunder dann im Supercup auch auf ihre Gegenspieler los. Das funktionierte anfangs gut, war später aber völlig unkoordiniert und eröffnete dem Gegner große Räume, die die Bayern nur nachlässig nutzten.

Ein Dortmunder tat sich bei dieser Spielweise besonders hervor: Christian Pulisic. Der US-Nationalspieler eroberte im Gegenpressing vier Bälle, Bestwert beim BVB. Symbolisch war die Szene vor dem 1:0, als er dem überraschten Javi Martinez den Ball abluchste und an Bayern-Torwart Sven Ulreich vorbei ins Tor schob.

Auf dem linken Flügel stellte Pulisic mit seiner Leistung auch Ousmane Dembélé in den Schatten. Während alle über den Franzosen und ein mögliches Interesse vom FC Barcelona reden, glänzt Pulisic schon jetzt als der Musterschüler des neuen Trainers. Seine Spielweise passt perfekt zum Bosz-Plan.

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