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Trotz Reus-Problem: Für BVB-Coach Favre ist "wieder alles möglich"

Bundesliga-Titelrennen  

Für BVB-Coach Favre ist "wieder alles möglich"

03.05.2019, 15:14 Uhr | dpa

Trotz Reus-Problem: Für BVB-Coach Favre ist "wieder alles möglich". Hat den Titel wieder im Blick: Dortmunds Trainer Lucien Favre.

Hat den Titel wieder im Blick: Dortmunds Trainer Lucien Favre. Foto: Sven Hoppe. (Quelle: dpa)

Dortmund (dpa) - Das Frust-Foul von Marco Reus bei der Derby-Pleite gegen den FC Schalke 04 könnte Borussia Dortmund im noch immer offenen Meisterschaftsfinale den entscheidenden Nachteil bringen.

Der 29 Jahre alte Fußball-Nationalspieler und Antreiber fehlt seinem Club im Endspurt und Titel-Fernduell mit Bundesliga-Spitzenreiter Bayern München. Die Zwei-Spiele-Sperre für den Rotsünder zwingt BVB-Coach Lucien Favre sowohl im Auswärtsspiel bei Werder Bremen am Samstag (18.30 Uhr(Sky) als auch im letzten Saison-Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf zum Umbau der Offensive.

Wie er den Ausfall des Kapitäns kompensieren will, verriet der von einer heftigen Erkältung geplagte und mit heiserer Stimme redende Schweizer Trainer nicht: "Es bringt nicht viel, darüber zu sprechen. Er ist nicht da, er ist gesperrt." Immerhin ist für Favre der Kampf um die Meisterschaft plötzlich nicht mehr vorzeitig entschieden. "Jetzt ist wieder alles möglich", betonte er am Freitag.

Der überraschende Punktverlust der Bayern beim 1:1 in Nürnberg einen Tag nach der eigenen Niederlage hatte Favre zum Umdenken bewegt. "Alle haben gedacht, es ist vorbei. Nicht nur ich", verteidigte sich Favre nun trotzig. Nach dem Bayern-Ergebnis sei "es ganz anders".

Direkt nach dem 2:4 gegen Schalke hatte der 61-Jährige gesagt, das Titelrennen sei zu Gunsten der Bayern gelaufen. Für die voreilige Kapitulation war Favre vielfach heftig kritisiert worden. Selbst BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke und Sportdirektor Michael Zorc widersprachen dem Coach, der laut Zorc über die Saison hinaus Trainer bleiben wird. "Es ist selbstverständlich, dass wir weitermachen", erneute Zorc am Freitag sein Vertrauensbeweis.

Den Trainer nahm Zorc in Schutz: Favre habe die Aussage unter dem Eindruck der bitteren Derby-Pleite getätigt und sei, wie andere auch, davon ausgegangen, dass die Münchner beim "Club" gewinnen und den Vorsprung in der Tabelle auf vier Punkte ausbauen würden.

Der nun noch immer knappe Rückstand von zwei Zählern macht dem BVB vor der Partie in Bremen neuen Mut. "Nach der Derby-Niederlage waren alle in einer tiefen Depression", sagte Zorc: "Jetzt ist wieder alles offen. Und wir werden - solange es möglich ist, Meister zu werden - alles dafür tun." Laut Favre wissen auch die Spieler, dass die Titelchance noch da ist: "Aber wir müssen in Bremen eine Top-Leistung bringen, wenn wir gewinnen wollen."

Favre muss nicht nur Kapitän Reus ersetzen, sondern erneut auch auf der Rechtsverteidiger-Position improvisieren. Weil auch Marius Wolf gegen Schalke Rot sah und Achraf Hakimi (Mittelfußbruch) ausfällt, hoffen die BVB-Bosse auf die Rückkehr von Lukasz Piszczek. Der 33 Jahre alte Pole kam in der Rückrunde erst fünfmal zum Einsatz, konnte nach Fußproblemen in dieser Woche aber wieder voll trainieren. Gleichwohl wäre eine zu schnelle Rückkehr in die Startelf wohl nicht ohne Gesundheitsrisiko. Zu Piszczeks Einsatzchancen mauerte Favre - wie bei Personalfragen üblich. "Es ist nicht klar. Man wird sehen."

Dass ausgerechnet ihr früherer Trainer Ottmar Hitzfeld den BVB für seine Außendarstellung kritisierte, dürfte den Dortmunder Bossen nicht gefallen. Diese hätten sich laut Hitzfeld zu ihren Titelambitionen "früher klar positionieren sollen", monierte der 70-Jährige in der Schweizer Zeitung "Blick". Dortmund mache auf ihn einen "sehr nervösen Eindruck", und es sei nach der Derby-Niederlage "nicht besonders geschickt" gewesen, zu sagen, "der Titel sei weg". Hitzfeld sieht seinen anderen Ex-Club FC Bayern im Meisterrennen jetzt klar im Vorteil. "Sie haben einen Riesenrückstand aufgeholt und haben es nun in der eigenen Hand. Dortmund ist den Beweis schuldig geblieben, Big Points machen zu können."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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