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Neuer Spieler, neue Strategie: BVB geht mit mehr Mut in die neue Saison

Ambitionierteres Auftreten  

BVB geht mit mehr Mut in die neue Saison

21.05.2019, 19:02 Uhr | dpa

Neuer Spieler, neue Strategie: BVB geht mit mehr Mut in die neue Saison. BVB-Sportdirektor Michael Zorc (r) empfängt Nico Schulz.

BVB-Sportdirektor Michael Zorc (r) empfängt Nico Schulz. Foto: BVB/Borussia Dortmund. (Quelle: dpa)

Dortmund (dpa) - Borussia Dortmund rüstet seinen Kader für den nächsten Titel-Showdown mit dem FC Bayern. Nach der Einigung mit Nationalspieler Nico Schulz vom Ligakonkurrenten TSG 1899 Hoffenheim ist die erste Verstärkung für die kommende Saison perfekt.

Der 26 Jahre alte Linksverteidiger unterschrieb beim achtmaligen deutschen Meister einen Fünfjahresvertrag bis zum 30. Juni 2024. "Genau wie die deutsche Fußball-Nationalmannschaft werden wir von seiner Physis, seinem Tempo und seiner extremen Dynamik sehr profitieren. Ein Spieler wie er mit seinem Kampfgeist und seiner Erfolgsgier tut jeder Mannschaft gut", sagte Borussia Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc.

Auch der Transfer von Julian Brandt steht vor dem Vollzug. Der deutsche Fußball-Nationalspieler wird Bayer Leverkusen der "Bild"-Zeitung zufolge im Sommer verlassen und wohl zum Vizemeister wechseln. Demnach hat der 23-Jährige seine Ausstiegsklausel aus dem bis 2021 laufenden Vertrag gezogen. Noch in dieser Woche werde der Mittelfeldspieler zum Medizin-Check beim BVB erwartet, berichtete das Blatt am Dienstag. Brandt soll seinen Entschluss auf der Mannschaftsfahrt nach Barcelona mitgeteilt haben. Der Offensivspieler soll für die festgeschriebene Ablösesumme von 25 Millionen Euro wechseln können.

Diese Transfers passen zur neuen Strategie des Revierclubs, aber auch verbal geht der Meisterschaftszweite in die Offensive. Ungewohnt forsch und frühzeitig äußerte sich Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke am Dienstag zu den Zielen für die kommende Spielzeit: "Es ist an der Zeit, etwas ambitionierter aufzutreten. Wir werden mit der klaren Maßgabe in die neue Saison gehen, dass wir wieder versuchen werden, um die deutsche Meisterschaft mitzuspielen."

Der BVB-Chef sprach von einer "klaren Verpflichtung": "Es gibt keine andere zweite Kraft in Deutschland als Borussia Dortmund. Wir haben im gesamten Jahrzehnt nur 2018 am Ende nicht mehr um einen Titel gekämpft. Deshalb werden wir das jetzt offensiver angehen. Mal schauen, was wir dafür kriegen." In den vergangenen Jahren hatte der BVB lediglich Ansprüche auf einen Champions-League-Platz angemeldet.

Neuzugang Schulz soll dazu beitragen, dass der Revierclub den neuen, hehren Zielen gerecht wird. Er hatte in Hoffenheim noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2021. Dem Vernehmen nach soll der Abwehrspieler bei seinem bisherigen Arbeitgeber eine Ausstiegsklausel gezogen haben, in der eine Ablösesumme von angeblich zwischen 25 und 30 Millionen Euro festgelegt war. "Ich glaube, dass ich dem Team mit meiner Art zu spielen, helfen kann. Gemeinsam können wir Großes erreichen", kommentierte Schulz.

Der Defensivspieler trainierte in seiner kurzen und von einer schweren Verletzung geprägten Zeit bei Borussia Mönchengladbach bereits unter BVB-Coach Lucien Favre. Zuvor hatte er bei Hertha BSC gespielt. Schulz könnte in Dortmund auf der Linksverteidigerposition eine Lücke schließen, weil weder Marcel Schmelzer (31) noch der aktuell zu Celtic Glasgow verliehene Jeremy Toljan (24) in den Planungen von Favre eine Rolle spielen.

Abgeschlossen sind die personellen Planungen der Borussia mit der Verpflichtung von Schulz nicht. Die Unterschrift von Thorgan Hazard (Mönchengladbach) gilt nur noch als Formsache. Bei Watzke wächst der Glaube an eine weitere starke Saison auf Augenhöhe mit den Münchnern: "Uns trennen von den Bayern finanziell noch Welten. Wir sind nicht so blöd zu sagen, wir müssen jetzt unbedingt deutscher Meister werden. Aber dran bleiben wäre schon ganz gut."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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