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Salihamidzic will einiges tun: FC Bayern auf Transfermarkt lange nicht fertig

Salihamidzic will einiges tun  

FC Bayern auf Transfermarkt lange nicht fertig

17.06.2019, 12:12 Uhr | dpa

Salihamidzic will einiges tun: FC Bayern auf Transfermarkt lange nicht fertig. Der Münchner Sportdirektor Hasan Salihamidzic kündigt weitere Transfers an.

Der Münchner Sportdirektor Hasan Salihamidzic kündigt weitere Transfers an. Foto: Matthias Merz. (Quelle: dpa)

Porto Cervo (dpa) - Unter der Sonne Sardiniens gab sich Hasan Salihamidzic ganz entspannt. "Wir müssen gelassen sein. Auf dem Transfermarkt muss man geduldig sein, warten und sehen, was möglich ist", sagte der Sportdirektor des FC Bayern bei einer Wohltätigkeitsveranstaltung an der Costa Smeralda.

In dem am Wochenende von mehreren Internetportalen veröffentlichten Video versicherte Salihamidzic: "Wir wollen einiges tun." Diese Aussage könnte sowohl für weitere Zu- als auch Abgänge gelten.

Der deutsche Fußball-Rekordmeister aus München hat bisher Lucas Hernández (23) von Atlético Madrid für 80 Millionen Euro Ablöse, den Stuttgarter Benjamin Pavard (23) für 35 Millionen und HSV-Youngster Jann-Fiete Arp (19) für drei Millionen verpflichtet. Der zuvor ausgeliehene James Rodríguez kehrt zu Real Madrid zurück, der Brasilianer Rafinha wechselt in seine Heimat zu Flamengo Rio de Janeiro. Arjen Robben und Franck Ribéry haben noch keine neuen Vereine.

Innenverteidiger Mats Hummels steht Medienberichten zufolge vor einer Rückkehr zu Borussia Dortmund. "Bild" und "Sport Bild" zufolge soll der Münchner Trainer Niko Kovac einen möglichen Verkauf des 30-Jährigen akzeptiert haben. Eine offizielle Stellungnahme des FC Bayern lag zunächst nicht vor.

Die Münchner hatten den früheren Nationalspieler 2016 für rund 35 Millionen Euro Ablöse vom BVB verpflichtet. Sein Vertrag läuft noch bis zum Sommer 2021. Dem "Kicker" und der "Süddeutschen Zeitung" zufolge gibt es noch Gesprächsbedarf hinsichtlich der Ablösesumme. Ein Betrag zwischen 15 bis 20 Millionen Euro würde den Bayern-Bossen wohl nicht genügen, eingehende Verhandlungen seien nötig.

Sollte Hummels die Münchner verlassen, blieben in Niklas Süle (23), Hernández und Pavard drei Innenverteidiger. Hummels' Weltmeister-Partner von 2014, Jérôme Boateng, wurde von Patron Uli Hoeneß ein Wechsel empfohlen. "Ich werde hier bestimmt nicht wegrennen. Situationen verändern sich schnell", hatte der 30-Jährige nach dem Saisonende dem "Kicker" gesagt. Mit einer Rolle als Ersatzmann kann sich Boateng aber nicht anfreunden.

Javi Martínez (30) kann neben seiner Position im defensiven Mittelfeld auch in der Innenverteidigung aushelfen. Als Bayern-Kandidat gilt angeblich Rodrigo (22) vom spanischen Vizemeister Atlético Madrid. Ein Austausch zwischen beiden Vereinen soll dem "Kicker" zufolge stattgefunden haben. Die Ablöse wird auf rund 70 Millionen Euro geschätzt.

Hoeneß hatte sich bei der Double-Party Ende Mai nicht auf eine finanzielle Schmerzgrenze für weitere Transfers festgelegt. Erst einmal solle Salihamidzic passende Spieler finden, "und dann reden wir über das Geld", sagte der Präsident des FC Bayern. Da hatte Hoeneß schon längst eine Transferoffensive angekündigt, die die bisherigen Grenzen beim FC Bayern sprengen soll. "Wir sind gerade dabei, unsere Mannschaft zu verjüngen. Das ist das größte Investitionsprogramm, das der FC Bayern je hatte", sagte er Ende März.

Beim Transferprojekt Leroy Sané (23) hatte sich Hoeneß jedoch skeptisch gezeigt. "Es geht um Beträge, die sind Wahnsinn", sagte er. Die Münchner umwerben den Offensivspieler, der bei Manchester City aber bis Ende Juni 2021 gebunden ist.

Wie die ebenfalls aus der Nationalmannschaft ausgemusterten Hummels und Boateng musste sich auch Thomas Müller beim FC Bayern in dieser Saison mit einer Bankrolle arrangieren - zumindest vorübergehend. Von einem Angebot mit verführerischem Gehalt aus China für den Ur-Bayer schrieb der "Kicker" am Montag. Doch ein Abschied Müllers, seit 2000 an der Säbener Straße aktiv, ist unvorstellbar. Erst recht nach China.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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