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Bundesliga: FC Bayern wie im Rausch! Tor-Spektakel gegen den VfL Bochum

Bundesliga, 5. Spieltag  

Bayern wie im Rausch! Tor-Spektakel gegen den VfL Bochum

18.09.2021, 18:39 Uhr | dd, dpa

Bundesliga: FC Bayern wie im Rausch! Tor-Spektakel gegen den VfL Bochum. Das Tor zum 6:0: Bayerns Kimmich (r.) trifft gegen Bochum-Keeper Riemann. (Quelle: imago images)

Das Tor zum 6:0: Bayerns Kimmich (r.) trifft gegen Bochum-Keeper Riemann. (Quelle: imago images)

Der deutsche Rekordmeister feiert einen deutlichen Erfolg gegen den Aufsteiger und setzt sich zumindest vorübergehend auf Platz eins der Liga. Das Duell mit Bochum ist von Anfang an einseitig – die Nagelsmann-Elf spielt furios auf.

Ein ganz lockerer Samstagnachmittag für den FC Bayern: Der deutsche Rekordmeister demontierte am 5. Spieltag  Aufsteiger VfL Bochum mit 7:0 (4:0) und setzte sich damit zumindest vorübergehend an die Tabellenspitze. Dabei spielte sich die Mannschaft von Trainer Julian Nagelsmann streckenweise in einen Rausch und zeigte den in allen Belangen überforderten Gästen die Grenzen auf. Leroy Sané (17.), Joshua Kimmich (27., 65.), Serge Gnabry (32.), Vasilios Lambropoulos (43./Eigentor), Robert Lewandowski (61.), Eric Maxim Choupo-Moting (79.) erzielten die Tore für die Münchner.

Im Arena-Rund vor 25.000 Zuschauern wurden die "Super-Bayern" mit La-Ola-Wellen und Meistersprechchören gefeiert. Nach Auswärtssiegen mit Signal-Wirkung beim 4:1 gegen RB Leipzig und beim 3:0 gegen den FC Barcelona legte das torhungrige Ensemble von Trainer Julian Nagelsmann gegen den Aufsteiger engagiert nach. Dabei "Ich sehe die Entwicklung so wie das Spiel heute: sehr gut. Er ist unglaublich engagiert", sagte Trainer Julian Nagelsmann, der Sané wie schon zuletzt ein Stück zentraler agieren ließ. Da habe der Nationalspieler "unglaubliche Qualitäten". "Ich habe mehrfach betont, dass wir nicht so viel über ihn reden, sondern ihn einfach machen lassen sollten", sagte Nagelsmann. "Er braucht wie jeder Mensch eine gute Beziehung zum Trainerteam und zu den Fans, um sich wohl zu fühlen und Gas zu geben. Ich glaube, das ist gegeben."

Sané traf mit einem Kunststück

Der anfängliche Mut der Gäste verflog schnell, mit zum Teil haarsträubenden Fehlern machten es die Bochumer dem Dauermeister aber auch nicht sonderlich schwer. So wurde der Tag, der ursprünglich für den Auftakt des wegen der Corona-Pandemie erneut abgesagten weltgrößten Volksfestes reserviert war, zur bayerischen Tor-Party. Und der VfL kassierte seine höchste Bundesliga-Niederlage.

Nach seiner Vertragsverlängerung bis ins Jahr 2026 hatte sich der gebürtige Bochumer Leon Goretzka besonders auf das Spiel gegen den Heimatclub gefreut, vor allem in der Anfangsphase trumpfte aber ein anderer Ruhrpott-Kicker groß auf. Sané, in Kindertagen beim damaligen VfL-Rivalen Wattenscheid 09 aktiv, machte mit einem sehenswerten Freistoß den Anfang. Aus 25 Metern überwand er die Möchtegern-Mauer der Bochumer mit technischer Klasse.

Wenig später legte der im EM-Sommer stark kritisierte Nationalspieler als Vorbereiter für den völlig unbedrängten Kimmich auf. Sané war erstmals als Bayern-Profi in fünf Pflichtspielen am Stück immer an mindestens einem Treffer beteiligt.

Neuer Rekord für Lewandowski

Thomas Müller unterstrich einmal mehr seinen Ruf als Vorlagen-Experte. Nachdem Gnabry und Sané kurz nacheinander das 3:0 ausgelassen hatten (30.), enteilte Gnabry nach Müller-Zuspiel der VfL-Abwehr und schloss platziert ab. Beim 4:0 versuchte Müller, Lewandowski zu bedienen – doch Lampropoulos war vor dem Polen am Ball. Allerdings überwand er bei seinem ungeschickten Klärungsversuch den bedienten Bochumer Keeper Manuel Riemann.

Die ohne den nach einem Kreuzbandriss nun lange fehlenden Führungsspieler Simon Zoller angetretenen Gäste hatten der Münchner Wucht auch nach der Pause nichts entgegenzusetzen. Sané scheiterte bei zwei Schussversuchen. Lewandowski kam zunächst einen Tick zu spät, traf dann aber doch als erster Spieler der Liga-Historie in 13 Heimspielen in Serie.

Kimmich legte nach Vorarbeit von Goretzka zum 6:0 nach. Die Neuzugänge Omar Richards beim Bundesliga-Debüt und Marcel Sabitzer beim ersten Heimspiel für den neuen Club durften nach ihren Einwechslungen auf dem Platz mitjubeln. Joker Choupo-Moting traf auch noch – nachdem er in dieser Szene zuvor doppelt an Riemann gescheitert war.

Verwendete Quellen:
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa

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