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Jogi Löw: Bundestrainer reagiert auf Kritik von Vorgänger Jürgen Klinsmann

PK vor Serbien-Spiel  

Bundestrainer Löw reagiert auf Klinsmann-Kritik

19.03.2019, 15:58 Uhr | np, t-online.de

Jogi Löw: Bundestrainer reagiert auf Kritik von Vorgänger Jürgen Klinsmann. Joachim Löw auf der Pressekonferenz vor dem Serbien-Spiel.  (Quelle: Reuters/Fabian Bimmer)

Joachim Löw auf der Pressekonferenz vor dem Serbien-Spiel. (Quelle: Fabian Bimmer/Reuters)

Mit dem Spiel gegen Serbien startet die Nationalelf in das Länderspieljahr 2019. Auf der Pressekonferenz vor der Partie sprach Joachim Löw unter anderem über Leroy Sané – und die Kritik von Jürgen Klinsmann. 

Knapp 15 Minuten verspätet startete die Pressekonferenz in Wolfsburg vor dem Länderspiel der Nationalmannschaft gegen Serbien am Mittwoch. Vor den anwesenden Journalisten äußerte sich der Bundestrainer unter anderem zur Kritik von Ex-Bundestrainer Jürgen Klinsmann.

Der ehemalige Nationalcoach hatte Löw gewarnt, Ergebnisse liefern zu müssen. "Wenn du in der Verantwortung bist, dann stehst du für Resultate. Wenn du CEO einer großen Company bist, dann musst du die Bilanzen zeigen, musst du Ergebnisse zeigen. Und wenn die nicht stimmen, musst du irgendwann gehen", sagte Klinsmann bei "100 % Bundesliga – Fußball bei NITRO" am Montagabend. Die Entwicklung sei seit über einem Jahr "sehr besorgniserregend".


Angesprochen auf die Aussagen Klinsmanns versicherte Löw auf der Pressekonferenz: "Seit 14 Jahren bin ich in der Funktion als Trainer. Sie können mir glauben: Ich verstehe, mit Druck umzugehen. Wir hatten viele Erfolge, mussten aber auch Rückschläge einstecken."

Und weiter: "Wir wissen, dass wir nach 2018 ein ganz anderes Auftreten und Ergebnisse in der Qualifikation brauchen – und wir auch von den Ergebnissen abhängig sind. Aber ich komme mit Kritik gut klar. Die Ansprüche an mich selber sind immens hoch. Das, was Jürgen gesagt hat, haben wir in den letzten Jahren immer mal wieder diskutiert."

Die weiteren Aussagen des Bundestrainers im Wortlaut.

Über die Kritik von DFB-Präsident Grindel: "Ich kann den Fokus wieder auf den Fußball lenken. Was der Präsident gesagt hat, empfand ich nicht als Kritik an meiner Person. Wir haben ein sehr offenes und vertrauensvolles Verhältnis. Wir haben über die Dinge gesprochen."

Über Serge Gnabry und Marc-André ter Stegen: "Für Serge kommt das Spiel morgen zu früh. Wir haben fast ausschließlich Wettkampfspiele in 2019. Marc wird auf jeden Fall seine Möglichkeit bekommen. Wie wir das gegen Serbien machen, werden wir heute Abend miteinander besprechen. 

Über die kommenden Partien: "Wir wollen die Spieler auf das Spiel am Sonntag gegen Holland vorbereiten. Serbien ist von der Spielanlage ähnlich wie die Niederlande, weil sie eine Mannschaft haben mit ähnlichen Automatismen. Die Woche steht im Zeichen der EM-Qualifikation mit Fokus auf Sonntag. Das Serbien-Spiel kommt uns dafür entgegen."

Über die kurze Vorbereitungszeit: "Ich hätte natürlich gerne ein wenig mehr Zeit gehabt, aber es ist wie es ist jetzt. Wir konnten gestern kein intensives Training machen. Wir wollten die Spieler bezüglich der Aufgabenverteilung sensibilisieren. 

Über seine Zahn-OP: "Meinem Zahn geht es besser, die Schmerzen sind soweit weg, alles okay." 


Über die Defensive: Acht Spieler unserer Mannschaft könnten noch in der U21 spielen. Wir sind insgesamt eine sehr, sehr junge Mannschaft. Aber es gibt Spieler wie Niklas Süle oder Tony Rüdiger, die auch schon länger dabei sind. Das sind Spieler, die die Stabilisatoren der Defensive sein können. 

Über Leroy Sané: "Seine Entwicklung in der Nationalmannschaft war sehr gut. Er hat bei uns in der Nations League gezeigt, dass er einen großen Schritt gemacht hat. Mir ist egal, wie er gestern hier angekommen ist. Das ist für mich kein Thema.

Über Marco Reus: "Marco hat eine sehr starke Form im Moment. Er ist die Triebfeder im Dortmunder Spiel und kann dort eine Führungsposition einnehmen. Er war leider oft verletzt im Nationalteam. Ich hoffe, dass er uns jetzt dauerhaft zur Verfügung stehen wird. Seine individuelle Klasse ist riesengroß."

Über Ballbesitzfußball: "Es ist falsch, dass der Ballbesitzfußball tot ist. Uns hat bei der WM gefehlt, über Ballbesitz Tempo zu haben. Wenn wir jetzt in die Qualifikation gehen, wollen wir weiter Ballbesitz haben, wollen weiter agieren. Ich bin nicht der Trainer, der sagt: Gebt dem Gegner den Ball, wir reagieren jetzt nur. "

Verwendete Quellen:
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