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Gute Karten für den FC Bayern München im Poker um Pep Guardiola

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Wird Guardiola Heynckes' Nachfolger?

14.01.2013, 10:33 Uhr | t-online.de

Gute Karten für den FC Bayern München im Poker um Pep Guardiola. Von Vereinen schwer umworben: Pep Guardiola. (Quelle: imago/EQ Images)

Von Vereinen schwer umworben: Pep Guardiola. (Quelle: imago/EQ Images)

Diesen Mann jagt halb Europa. Startrainer Pep Guardiola wird von den internationalen Topklubs heiß umworben. Bekannt ist, dass auch der FC Bayern seine Fühler nach Guardiola ausgestreckt hat. Und nun brodelt die Gerüchteküche. Wie die Münchner "tz" berichtet, soll Guardiolas erster Repräsentant Josep Maria Orobitg vor kurzem nach München gereist sein, um sich dort mit den Verantwortlichen des Rekordmeisters zu treffen.

Bereits im Mai 2012 hatte sich der ehemalige Sportdirektor der Bayern, Christian Nerlinger, zu ersten Gesprächen mit Guardiolas Bruder und Berater in Madrid getroffen. Seitdem haben die Bayern die Hoffnung nicht aufgegeben, der Ex-Trainer des FC Barcelona könne die Nachfolge von Jupp Heynckes antreten, dessen Vertrag im Sommer 2013 endet.

66 Millionen für Guardiola

Zuletzt hatte Guardiola bei der Wahl zum Weltfußballer 2012 erneut betont, dass er in der kommenden Saison bereit sei, wieder einen Verein zu übernehmen. "Noch weiß ich aber nicht, welches Team ich trainieren werde", sagte der 41-Jährige.

Der FC Chelsea und Manchester City gelten neben den Bayern als die beiden großen Konkurrenten im Kampf um den Spanier. An Geld wird es den Klubs nicht mangeln: Chelsea-Besitzer Roman Abramowitsch soll seinem Wunschtrainer Guardiaola astronomische 66 Millionen Euro für einen Dreijahresvertrag geboten haben. Die Londoner sollen sich laut englischer Medienberichte spätestens zu Saisonende von Interimstrainer Rafael Benitez trennen. Und auch ManCity geht im Vertragspoker mit. Der Scheich-Klub peilt nach seinen desaströsen Auftritten in der Champions League nun langfristig internationale Erfolge an. Dafür wäre der Verein durchaus bereit einige Millionen auf den Tisch zu legen.

Historisches Band zwischen Bayern und Barça

Aber Bayerns Chancen sollen durchaus gut stehen: Entgegen englischer Medienberichte soll der Startrainer nicht auf der Insel anheuern wollen. Hinzu kommt, dass den FC Barcelona, wo Guardiola so erfolgreich arbeitete, und den FC Bayern eine tiefe Freundschaft verbindet. Eine Freundschaft, die auf großem Respekt basiert. Zuletzt hatte der FC Barcelona einer Sendung von Lionel Messi an Gerd Müller auch ein Schreiben des Barça-Präsidenten Sandro Rosell an den Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge beigefügt. "Das historische Band zwischen diesen beiden Spielern macht ein weiteres Mal die Wertschätzung und Bewunderung deutlich, die unser Verein für den FC Bayern empfindet."

Diese Wertschätzung könnte im Vertragspoker um Guardiola den Bayern den entscheidenden Vorteil bescheren.


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