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Wie bei Dembélé: Eklat um Neymar wirft schlechtes Licht auf FC Barcelona

Wie bei Dembélé  

Der Neymar-Eklat wirft ein schlechtes Licht auf Barcelona

09.07.2019, 09:22 Uhr | t-online.de, BZU

Wie bei Dembélé: Eklat um Neymar wirft schlechtes Licht auf FC Barcelona. Sein Fehlen wirft kein gutes Licht auf den FC Barcelona: Neymar. (Quelle: imago images/Xinhua)

Sein Fehlen wirft kein gutes Licht auf den FC Barcelona: Neymar. (Quelle: Xinhua/imago images)

In Paris bekommt Neymar fast alles, was er will. Er ist der Star des Teams, hat besondere Rechte und will trotzdem zum FC Barcelona zurück. Dafür wendet er nun Mittel an, die auch der BVB und Liverpool kennen.

Neymar hat zum Trainingsauftakt von Paris Saint-Germain gefehlt. Das scheint auf den ersten Blick nur halb so wild, schließlich besitzt der Brasilianer einen besonderen Status bei den Franzosen. Doch wie der Verein mitteilte, ist das Fehlen unentschuldigt gewesen. Auf Neymar warten ernsthafte Konsequenzen. Ob das den Superstar interessieren wird?

Kein Einzelfall

Doch wie geht es nun weiter? Neymar will wohl zurück nach Barcelona. Zurück zu Lionel Messi und Luis Suarez, mit denen er drei Jahre lang ein kongeniales Sturmtrio bildete. Das bestätigte zuletzt Barcelonas Ex-Vizepräsident Jordi Cardoner: "Was sicher zu sein scheint, ist, dass Neymar zu Barça zurückkehren möchte", erklärte er.

Bald wieder vereint? Luis Suarez (l.), Lionel Messi (m.) und Neymar. (Quelle: imago images/Pro Shots)Bald wieder vereint? Luis Suarez (l.), Lionel Messi (m.) und Neymar. (Quelle: Pro Shots/imago images)

Offenbar ist Neymar bereit, für dieses Ziel die Regeln zu brechen. Es bahnt sich ein Streit zwischen ihm und Paris an. Denn schon wenige Stunden nach der Rüge von PSG äußerte sich Neymars Vater und behauptete, der Klub hätte schon lange von dem Fehlen gewusst. Und: Dieses Verhalten eines Spielers, der zum FC Barcelona will, ist kein Einzelfall.

"Die Rolle des ruhmreichen FC Barcelona"

Vor allem Fans von Borussia Dortmund und dem FC Liverpool kennen die Situation. In diesen Fällen war die Situation sogar noch prekärer. Denn sowohl Ousmane Dembélé als auch Philippe Coutinho erschienen vor ihren Wechseln nach Barcelona nicht nur einen, sondern gleich mehrere Tage nicht zum Training. Sie streikten so lange, bis ihre Klubs nachgaben und sie an die Katalanen verkauften. "Was hätte ich sonst machen sollen?", kommentierte Dembélé seinen Streik im Nachhinein.
  

  
Dass es gleich zwei Fälle im Zusammenhang mit dem FC Barcelona gab, ist kein Zufall. BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke sagte noch während des Dembélé-Streiks im Sky-Interview: "Ous tanzt uns ja nicht auf der Nase herum, er hat einfach seine Arbeit verweigert. Das ist eine neue Qualität. Da muss man sich auch mal über die Rolle des ruhmreichen FC Barcelona unterhalten." Nach dem Fall Coutinho und dem möglichen Fall Neymar sollte man das womöglich auch in diesem Sommer tun.

Verwendete Quellen:
  • Onze Mondial: Interview mit Ousmane Dembélé (franz.)

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