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Welche Benefits sich f├╝r Berufst├Ątige lohnen

Von dpa-tmn
Aktualisiert am 20.01.2020Lesedauer: 3 Min.
Benefits bei der Arbeit: Oft wollen die Arbeitgeber schon in Jobinseraten mit Benefits punkten.
Benefits bei der Arbeit: Oft wollen die Arbeitgeber schon in Jobinseraten mit Benefits punkten. (Quelle: Christin Klose/dpa-tmn-bilder)
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Die Palette der Benefits, die Arbeitgeber ihren Besch├Ąftigten bieten k├Ânnen, ist gro├č. Aber haben Mitarbeiter wirklich etwas davon? Sie sollten einige Angebote genauer pr├╝fen.

Auf das Gehalt kommt noch etwas obendrauf. Nein, kein Geld, sondern: Benefits. Das sind attraktive Angebote, mit denen Unternehmen in Zeiten des Fachkr├Ąftemangels gute Mitarbeiter anlocken, motivieren und letztendlich langfristig an sich binden wollen.

Oft wollen die Arbeitgeber schon in Jobinseraten damit punkten. Sie stellen den Bewerbern einen Firmenwagen, Mitarbeiterrabatte oder ein Tablet auch zur privaten Nutzung in Aussicht. Kostenlose Getr├Ąnke, jeden Tag frisches Obst gratis ÔÇô die Palette der m├Âglichen Benefits ist gro├č. Doch aufgepasst: Bewerber und Mitarbeiter sollten sich nicht blenden lassen.

Angebote auf pers├Ânlichen Nutzen hin pr├╝fen

"Wichtig ist, angebotene Benefits auf den pers├Ânlichen Nutzen hin zu ├╝berpr├╝fen", sagt Silvia H├Ąnig. Die Chefin der M├╝nchner Kommunikationsberatung ikom ist Sprecherin des Bundesverbands der Personalmanager (BPM) in Berlin.

Wer etwa in der Produktion eines Unternehmens t├Ątig ist, f├╝r den k├Ânnen unternehmensinterne Trainingsprogramme zum Ausgleich oder Betriebssport ganz allgemein reizvoll sein. "Das muss aber nicht unbedingt so sein, denn manch einer will nach Feierabend schlicht seine Ruhe haben", so H├Ąnig. ├ähnlich ist es mit einem Betriebskindergarten: "Was bringt einem eine solche Einrichtung, wenn man gar keine Kinder hat?"

Es gibt Arbeitnehmer, die es sch├Ątzen, jeden Tag in der Firma in eine Schale mit frischem Obst greifen zu k├Ânnen oder sich kostenlos Kaffee oder Wasser zu nehmen. "Solche Benefits bringen aber wenig, wenn der Arbeitgeber zum Beispiel den Mitarbeitern ├╝berhaupt nicht zugewandt ist", sagt Ute Gietzen-Wieland, Business- und Mental-Coach in Bielefeld. Dann, f├╝gt sie hinzu, "rei├čt es auch der Obstkorb nicht heraus."

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Parkplatz statt Dienstwagen

Auch ein Firmenwagen ist nicht unbedingt von Nutzen, wenn der Arbeitnehmer in einer Gro├čstadt lebt und ohnehin lieber den ├Âffentlichen Personennahverkehr nutzt ÔÇô weil er dann nicht im Stau stehen muss und die Fahrtzeit mit Lesen oder Arbeiten ausf├╝llen kann.

Sinnvoll kann es dagegen f├╝r einen Arbeitnehmer sein, wenn er mit dem Auto ÔÇô egal, ob mit einem Firmenwagen oder mit dem Privat-Pkw ÔÇô zur Arbeit kommt und sein Arbeitgeber ihm kostenlos einen Parkplatz zur Verf├╝gung stellt. Darauf weist Hanne Bergen, Karriere-Coach in Hamburg, hin.

Eine solche Zusatzleistung k├Ânnen beide Seiten, also Arbeitgeber und Arbeitnehmer, sogar vertraglich vereinbaren. "Klassische Benefits dagegen sind in aller Regel nicht Bestandteil des Vertrags", erkl├Ąrt Bergen. Der Arbeitgeber gew├Ąhrt sie, ist dazu aber nicht verpflichtet. Und: Er kann sie, zum Beispiel in wirtschaftlich schlechten Zeiten, jederzeit einstellen.

Benefits sorgen f├╝r motivierte Mitarbeiter

Generell profitieren die Arbeitgeber oft selbst von den Zusatzangeboten. Sie sorgen mittels guter Benefits nicht nur f├╝r motivierte Mitarbeiter, sondern sparen zudem Geld. Denn Benefits sind in vielen F├Ąllen mit Abstand g├╝nstiger als eine Lohn- oder Gehaltserh├Âhung, weil es sich dabei um steuerfreie Vorteile handelt.

Nach dem Einkommensteuergesetz sind die monatlichen Sachbez├╝ge von bis zu 44 Euro pro Mitarbeiter abgabenfrei. Steuerlich beg├╝nstigt ist die Zuwendung des Arbeitgebers an den Besch├Ąftigten aber nur dann, wenn sie nicht als Bargeld ausgezahlt wird, sondern beispielsweise als Gutschein. So bekommen Mitarbeiter dann etwa in einem bestimmten Gesch├Ąft Rabatte.

Ein Benefit, mit dem ein Unternehmen fast alle seine Mitarbeiter ├╝berzeugen kann: "Das ist eine sehr gute Kantine", sagt Bergen. Besch├Ąftigte w├╝rden es zu sch├Ątzen wissen, wenn sie in der Firma t├Ąglich frisch gekochtes Essen in hoher Qualit├Ąt und mit wenig Zusatzstoffen angeboten bekommen. "Das f├Ârdert die Leistungsbereitschaft ungemein", so Bergen.

Unterst├╝tzung f├╝r Familien

Team-Events, gemeinsame Reisen oder Weiterbildungsangebote k├Ânnen je nach pers├Ânlichen Vorlieben ebenfalls gute Benefits sein. "Grunds├Ątzlich kommen bei Besch├Ąftigten auch flexible Arbeitszeiten gut an, um Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren", sagt H├Ąnig.

Die M├Âglichkeit, mal von zu Hause aus zu arbeiten oder den Hund mit ins B├╝ro bringen zu d├╝rfen, spricht viele Arbeitnehmer an. H├Ąnig wei├č von Unternehmen, die als Serviceleistung im Rahmen von Familienprogrammen unter anderem ein Notfalltelefon anbieten. Hierbei helfen Ehrenamtliche, wenn f├╝r Angeh├Ârige eines Besch├Ąftigten Pflege zu organisieren ist oder nach einem freien Kita-Platz Ausschau gehalten werden muss.

Privilegien k├Ânnen Bewerber nicht einfach einfordern

Bewerber k├Ânnen bei Vorstellungsgespr├Ąchen ihre pers├Ânlichen W├╝nsche in Sachen Benefits ├Ąu├čern. "Eine Forderungshaltung bringt hier aber nichts, denn Privilegien muss man sich erst einmal verdienen", sagt Coach Ute Gietzen-Wieland.

Das beste Benefit ist eine offene, faire und wertsch├Ątzende Unternehmenskultur mit transparenten Entscheidungswegen, sagt Bergen. Ohne ein solches Miteinander bringen der tollste Firmenwagen, die beste Kantine und die attraktivsten Mitarbeiterrabatte nichts.

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