Der TecDax ist ein deutscher Aktienindex, der die 30 wichtigsten börsennotierten Technologie-Unternehmen in Deutschland abbildet. Diese werden in Bezug auf die Marktkapitalisierung des Streubesitzes und die Börsenumsätze bewertet. Kaufen Sie Anteile an einem TecDAX-ETF, partizipieren Sie an der Kursentwicklung des deutschen Technologie-Index. Dieser wurde 2003 als Kursindex und als Performanceindex eingeführt. Er gehört wie der Dax, SDax und MDax zur Dax-Indexfamilie der Deutschen Börse und zum Prime Standard.

Durch den Boom der Tech- und IT-Branche hat der TecDax den Leitindex DAX sowie den MDAX mit Blick auf die Kursentwicklung in der jüngeren Vergangenheit deutlich geschlagen. Seit seiner Gründung verbuchte der TecDAX im Schnitt ein Plus von 40 Prozent pro Jahr, während der Dax lediglich auf ein jährliches Kurswachstum von 10 Prozent und der MDax auf 20 Prozent kam. Anleger können mit einem TecDax-ETF günstig von der starken Entwicklung des Technologiewerteindex profitieren und dieser ein echter Rendite-Beschleuniger für Ihr Wertpapierdepot sein.

EBei der detaillierten Nachbildung des Index‘ wird zwischen physisch replizierenden ETFs (direkte Replikation) und der synthetisch replizierenden ETFs (indirekte Replikation) unterschieden. Die synthetische Replikation eines TecDAX-ETFs ist günstiger als der physische Kauf und Verkauf, allerdings auch mit mehr Risiko für die Anleger verbunden.

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Gesamtkostenquote (TER)

Die Gesamtkostenquote nennt sich auch TER. Die englische Abkürzung steht für “Total Expense Ratio”. Es handelt sich dabei um eine wichtige Kennzahl bei Investment- und Indexfonds. Sie gilt als zentrales Kriterium bei der Entscheidung, in einen bestimmten ETF zu investieren. Lizenzen sind bei ETFs nicht in der TER enthalten.

Die Gesamtkostenquote soll transparent machen, wie hoch die laufenden Kosten eines Fonds sind – also die Kosten, die jährlich anfallen. Die Kosten, die in der TER zusammenfließen, beziehen sich stets auf die Summe des Geldes, das Sie investiert haben. Daher wird sie in Prozent ausgedrückt. Die TER schafft Vergleichbarkeit der Kosten verschiedener Fonds. Generell gilt: Je niedriger die Gesamtkostenquote, desto weniger Kosten müssen Sie von der zu erwartenden jährlichen Rendite abziehen. Bei ETFs liegt die TER meist zwischen 0,2 und 0,5 Prozent.

TypISINFondsvolumen
iShares TecDAX (R) UCITS ETF (DE) ETFETFDE000A2QP323854 Mio. EUR
iShares TecDAX (R) UCITS ETF (DE) ETFETFDE0005933972854 Mio. EUR
Lyxor 1 TecDAX (R) UCITS ETF ETFETFDE000ETF908293 Mio. EUR
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Fondsvolumen – was ist das?

Das Gesamtkapital eines Fonds nennt sich Fondsvolumen. Anders ausgedrückt handelt es sich um alle Fondsanteile eines ETFs, die an Anleger ausgegeben wurden. Das Fondsvolumen ändert sich permanent: Zahlen neue Investoren Teile ihrer liquiden Mittel in den Investmentfonds ein, wächst das Fondsvolumen – werden Fondsanteile an Fondsgesellschaften zurückgegeben, fällt es.

Für Anleger stellt das Fondsvolumen ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl von ETF-Indizes dar. Ein geringes Fondsvermögen von weniger als rund zehn Millionen Euro gilt gemeinhin als risikoreicher, da sich der Anbieter dann womöglich überlegt, den Fonds zu schließen. Gleichzeitig gilt: Kleinere Fonds müssen nicht grundsätzlich schlechter sein als große. Auch heißt ein geringes Fondsvolumen nicht, dass sich der Wert des ETFs schlecht entwickeln muss. Vielmehr können Sie als Anleger mit kleineren Fonds Nischenthemen in Ihrem Portfolio berücksichtigen. Fonds mit einem großen Volumen wie der MSCI World sorgen dagegen in der Regel durch eine breite Streuung der Einlagen für einen besseren Risikoausgleich. Ab einem Fondsvolumen von über 100 Millionen Euro gehen Experten von einem rentablen ETF aus.

TypISINSparplanfähig
iShares TecDAX (R) UCITS ETF (DE) ETFETFDE0005933972Ja
iShares TecDAX (R) UCITS ETF (DE) ETFETFDE000A2QP323Nein
Lyxor 1 TecDAX (R) UCITS ETF ETFETFDE000ETF9082Nein
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Sparplan – was ist das?

Für eine langfristige Investition in den Aktienmarkt sind Sparpläne auf ETFs eine einfache und günstige Möglichkeit. Um in einen ETF-Sparplan zu investieren, müssen Sie ein Depot bei einem Online-Broker oder bei einer Direktbank eröffnen.

Die Kosten eines ETF-Sparplans sind üblicherweise deutlich geringer als beim klassischen Kauf eines ETFs. Meist ist eine Investition schon ab monatlich 25 Euro möglich, sodass ohne viel Zeitaufwand regelmäßig eine überschaubare Summe in ETFs angelegt wird.

Für den Vergleich von ETF-Sparplänen sind mehrere Faktoren entscheidend. Es fallen Depotkosten und Verwaltungsgebühren an. Die unterschiedlichen Direktbanken haben eine große Angebotsvielfalt. Einsteiger sollten darauf achten, dass ein Sparplan auf den MSCI World angeboten wird. Zudem spielt die ETF-Art eine Rolle. Es wird zwischen thesaurierendem und ausschüttendem ETF unterschieden. Letztlich ist die ETF-Marke relevant. Viele Anleger wollen nur in ETFs bestimmter Fondsgesellschaften, wie Blackrock oder DWS, investieren.

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Morningstar Rating

Das Morningstar Rating ist ein quantitatives Bewertungssystem für ETFs, Aktien und Fonds, das von der gleichnamigen amerikanischen Ratingagentur entwickelt wurde. Das Rating hilft Anlegern, Profile der ETFs unter Berücksichtigung von Kosten und Risiko im Vergleich zu ähnlichen Produkten besser einschätzen zu können.

Um ein Rendite-Risiko-Profil für vergleichbare ETFs derselben Kategorie zu erstellen, vergibt Morningstar ein Rating von ein bis fünf Sternen, wobei fünf für die beste Bewertung stehen. Alle ETFs müssen dafür über eine Kurshistorie von mindestens drei Jahren verfügen. Morningstar berechnet seine Ratings jeweils für drei, fünf und zehn Jahre. Existiert ein ETF seit zehn Jahren, bekommt er somit gleich drei verschiedene Bewertungen. Diese Ratings werden monatlich aktualisiert.