Mit dem Kauf von Anteilen an einem ETF auf den Dow Jones Industrial Index investieren Sie in 30 ausgewählte US-Aktien an der New York Stock Exchange (NYSE). Der oft als "Dow" abgekürzte Index wurde vor mehr als 100 Jahren erstmals zusammengestellt. Anders als der deutsche Performanceindex DAX ist der Dow Jones ein Kursindex. Das bedeutet, dass die Aktienkurse die Wertentwicklung darstellen. Ein Komitee bestimmt die Indexzusammensetzung.

Mit ETFs auf den Dow investieren Sie in große Industriefirmen des US-amerikanischen Wirtschaftsraumes. So partizipieren Sie an den Dividenden der enthaltenen Unternehmen, wie zum Beispiel Microsoft, Via, McDonald’s, Disney, Nike, Coca-Cola oder IBM. Zum Vergleich finden Sie alle Dow-Jones-ETFs mit Faktoren, die für die Entscheidungsfindung relevant sind.

Dow-Jones-ETFs unterscheiden sich in der Replikationsmethode und Ausschüttungsart. Sie können zwischen physisch und synthetisch replizierenden ETFs wählen. Bei der Ausschüttungsart stehen thesaurierende und ausschüttende Dow-Jones-Indexfonds zur Verfügung.

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Gesamtkostenquote (TER)

Die Gesamtkostenquote nennt sich auch TER. Die englische Abkürzung steht für “Total Expense Ratio”. Es handelt sich dabei um eine wichtige Kennzahl bei Investment- und Indexfonds. Sie gilt als zentrales Kriterium bei der Entscheidung, in einen bestimmten ETF zu investieren. Lizenzen sind bei ETFs nicht in der TER enthalten.

Die Gesamtkostenquote soll transparent machen, wie hoch die laufenden Kosten eines Fonds sind – also die Kosten, die jährlich anfallen. Die Kosten, die in der TER zusammenfließen, beziehen sich stets auf die Summe des Geldes, das Sie investiert haben. Daher wird sie in Prozent ausgedrückt. Die TER schafft Vergleichbarkeit der Kosten verschiedener Fonds. Generell gilt: Je niedriger die Gesamtkostenquote, desto weniger Kosten müssen Sie von der zu erwartenden jährlichen Rendite abziehen. Bei ETFs liegt die TER meist zwischen 0,2 und 0,5 Prozent.

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Fondsvolumen – was ist das?

Das Gesamtkapital eines Fonds nennt sich Fondsvolumen. Anders ausgedrückt handelt es sich um alle Fondsanteile eines ETFs, die an Anleger ausgegeben wurden. Das Fondsvolumen ändert sich permanent: Zahlen neue Investoren Teile ihrer liquiden Mittel in den Investmentfonds ein, wächst das Fondsvolumen – werden Fondsanteile an Fondsgesellschaften zurückgegeben, fällt es.

Für Anleger stellt das Fondsvolumen ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl von ETF-Indizes dar. Ein geringes Fondsvermögen von weniger als rund zehn Millionen Euro gilt gemeinhin als risikoreicher, da sich der Anbieter dann womöglich überlegt, den Fonds zu schließen. Gleichzeitig gilt: Kleinere Fonds müssen nicht grundsätzlich schlechter sein als große. Auch heißt ein geringes Fondsvolumen nicht, dass sich der Wert des ETFs schlecht entwickeln muss. Vielmehr können Sie als Anleger mit kleineren Fonds Nischenthemen in Ihrem Portfolio berücksichtigen. Fonds mit einem großen Volumen wie der MSCI World sorgen dagegen in der Regel durch eine breite Streuung der Einlagen für einen besseren Risikoausgleich. Ab einem Fondsvolumen von über 100 Millionen Euro gehen Experten von einem rentablen ETF aus.

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Sparplan – was ist das?

Für eine langfristige Investition in den Aktienmarkt sind Sparpläne auf ETFs eine einfache und günstige Möglichkeit. Um in einen ETF-Sparplan zu investieren, müssen Sie ein Depot bei einem Online-Broker oder bei einer Direktbank eröffnen.

Die Kosten eines ETF-Sparplans sind üblicherweise deutlich geringer als beim klassischen Kauf eines ETFs. Meist ist eine Investition schon ab monatlich 25 Euro möglich, sodass ohne viel Zeitaufwand regelmäßig eine überschaubare Summe in ETFs angelegt wird.

Für den Vergleich von ETF-Sparplänen sind mehrere Faktoren entscheidend. Es fallen Depotkosten und Verwaltungsgebühren an. Die unterschiedlichen Direktbanken haben eine große Angebotsvielfalt. Einsteiger sollten darauf achten, dass ein Sparplan auf den MSCI World angeboten wird. Zudem spielt die ETF-Art eine Rolle. Es wird zwischen thesaurierendem und ausschüttendem ETF unterschieden. Letztlich ist die ETF-Marke relevant. Viele Anleger wollen nur in ETFs bestimmter Fondsgesellschaften, wie Blackrock oder DWS, investieren.

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Morningstar Rating

Das Morningstar Rating ist ein quantitatives Bewertungssystem für ETFs, Aktien und Fonds, das von der gleichnamigen amerikanischen Ratingagentur entwickelt wurde. Das Rating hilft Anlegern, Profile der ETFs unter Berücksichtigung von Kosten und Risiko im Vergleich zu ähnlichen Produkten besser einschätzen zu können.

Um ein Rendite-Risiko-Profil für vergleichbare ETFs derselben Kategorie zu erstellen, vergibt Morningstar ein Rating von ein bis fünf Sternen, wobei fünf für die beste Bewertung stehen. Alle ETFs müssen dafür über eine Kurshistorie von mindestens drei Jahren verfügen. Morningstar berechnet seine Ratings jeweils für drei, fünf und zehn Jahre. Existiert ein ETF seit zehn Jahren, bekommt er somit gleich drei verschiedene Bewertungen. Diese Ratings werden monatlich aktualisiert.