Der von der Ratingagentur Standard & Poors gegründete Aktienindex S&P 500 ist ein marktbreiter US-Index und listet 500 der wertvollsten Aktiengesellschaften der USA. Der S&P 500 wird meist als Kursindex angegeben. Das bedeutet: Es werden keine Dividenden in die Berechnung mit einbezogen. Marktkapitalisierung und und der Börsenumsatz zählen zu den Aufnahmekriterien. Die Zusammensetzung des S&P 500 wird monatlich von einer Kommission von Standard & Poors überprüft.

Bekannte Unternehmen im S&P 500 sind Microsoft, Apple, Amazon, die Investmentfirma Berkshire Hathaway oder der Handelskonzern Walmart.

Mit dem Kauf von Anteilen eines ETFs auf den S&P 500 investieren Sie in exakt 400 Industriekonzerne, 20 Verkehrsfirmen, 40 Finanzdienstleister und 40 Versorgungsunternehmen. Sie partizipieren an Kursgewinnen sowie Dividenden der Unternehmen. Um die S&P-500-ETFs zu vergleichen, finden Sie die wichtigsten Merkmale. Die Gesamtkostenquote (TER), die Wertentwicklung, die Ausschüttungsart (thesaurierend oder ausschüttend) und das Fondsvolumen sind relevante Faktoren bei der Entscheidungsfindung

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Gesamtkostenquote (TER)

Die Gesamtkostenquote nennt sich auch TER. Die englische Abkürzung steht für “Total Expense Ratio”. Es handelt sich dabei um eine wichtige Kennzahl bei Investment- und Indexfonds. Sie gilt als zentrales Kriterium bei der Entscheidung, in einen bestimmten ETF zu investieren. Lizenzen sind bei ETFs nicht in der TER enthalten.

Die Gesamtkostenquote soll transparent machen, wie hoch die laufenden Kosten eines Fonds sind – also die Kosten, die jährlich anfallen. Die Kosten, die in der TER zusammenfließen, beziehen sich stets auf die Summe des Geldes, das Sie investiert haben. Daher wird sie in Prozent ausgedrückt. Die TER schafft Vergleichbarkeit der Kosten verschiedener Fonds. Generell gilt: Je niedriger die Gesamtkostenquote, desto weniger Kosten müssen Sie von der zu erwartenden jährlichen Rendite abziehen. Bei ETFs liegt die TER meist zwischen 0,2 und 0,5 Prozent.

TypISINFondsvolumen
SPDR S&P 500 ETF Trust ETFETFUS78462F1030307.395 Mio. USD
iShares Core S&P 500 UCITS ETF USD (Dist) ETFETFIE003144206875.060 Mio. USD
Vanguard S&P 500 UCITS ETF ETFETFIE00B3XXRP0937.686 Mio. USD
Lyxor S&P 500 UCITS ETF ETFETFLU04967866577.545 Mio. USD
Lyxor S&P 500 UCITS ETF ETFETFLU11358650847.159 Mio. EUR
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Fondsvolumen – was ist das?

Das Gesamtkapital eines Fonds nennt sich Fondsvolumen. Anders ausgedrückt handelt es sich um alle Fondsanteile eines ETFs, die an Anleger ausgegeben wurden. Das Fondsvolumen ändert sich permanent: Zahlen neue Investoren Teile ihrer liquiden Mittel in den Investmentfonds ein, wächst das Fondsvolumen – werden Fondsanteile an Fondsgesellschaften zurückgegeben, fällt es.

Für Anleger stellt das Fondsvolumen ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl von ETF-Indizes dar. Ein geringes Fondsvermögen von weniger als rund zehn Millionen Euro gilt gemeinhin als risikoreicher, da sich der Anbieter dann womöglich überlegt, den Fonds zu schließen. Gleichzeitig gilt: Kleinere Fonds müssen nicht grundsätzlich schlechter sein als große. Auch heißt ein geringes Fondsvolumen nicht, dass sich der Wert des ETFs schlecht entwickeln muss. Vielmehr können Sie als Anleger mit kleineren Fonds Nischenthemen in Ihrem Portfolio berücksichtigen. Fonds mit einem großen Volumen wie der MSCI World sorgen dagegen in der Regel durch eine breite Streuung der Einlagen für einen besseren Risikoausgleich. Ab einem Fondsvolumen von über 100 Millionen Euro gehen Experten von einem rentablen ETF aus.

TypISINSparplanfähig
Lyxor S&P 500 UCITS ETF ETFETFLU0496786574Ja
SPDR S&P 500 ETF Trust ETFETFUS78462F1030Nein
iShares Core S&P 500 UCITS ETF USD (Dist) ETFETFIE0031442068Nein
Vanguard S&P 500 UCITS ETF ETFETFIE00B3XXRP09Nein
Lyxor S&P 500 UCITS ETF ETFETFLU0496786657Nein
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Sparplan – was ist das?

Für eine langfristige Investition in den Aktienmarkt sind Sparpläne auf ETFs eine einfache und günstige Möglichkeit. Um in einen ETF-Sparplan zu investieren, müssen Sie ein Depot bei einem Online-Broker oder bei einer Direktbank eröffnen.

Die Kosten eines ETF-Sparplans sind üblicherweise deutlich geringer als beim klassischen Kauf eines ETFs. Meist ist eine Investition schon ab monatlich 25 Euro möglich, sodass ohne viel Zeitaufwand regelmäßig eine überschaubare Summe in ETFs angelegt wird.

Für den Vergleich von ETF-Sparplänen sind mehrere Faktoren entscheidend. Es fallen Depotkosten und Verwaltungsgebühren an. Die unterschiedlichen Direktbanken haben eine große Angebotsvielfalt. Einsteiger sollten darauf achten, dass ein Sparplan auf den MSCI World angeboten wird. Zudem spielt die ETF-Art eine Rolle. Es wird zwischen thesaurierendem und ausschüttendem ETF unterschieden. Letztlich ist die ETF-Marke relevant. Viele Anleger wollen nur in ETFs bestimmter Fondsgesellschaften, wie Blackrock oder DWS, investieren.

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Morningstar Rating

Das Morningstar Rating ist ein quantitatives Bewertungssystem für ETFs, Aktien und Fonds, das von der gleichnamigen amerikanischen Ratingagentur entwickelt wurde. Das Rating hilft Anlegern, Profile der ETFs unter Berücksichtigung von Kosten und Risiko im Vergleich zu ähnlichen Produkten besser einschätzen zu können.

Um ein Rendite-Risiko-Profil für vergleichbare ETFs derselben Kategorie zu erstellen, vergibt Morningstar ein Rating von ein bis fünf Sternen, wobei fünf für die beste Bewertung stehen. Alle ETFs müssen dafür über eine Kurshistorie von mindestens drei Jahren verfügen. Morningstar berechnet seine Ratings jeweils für drei, fünf und zehn Jahre. Existiert ein ETF seit zehn Jahren, bekommt er somit gleich drei verschiedene Bewertungen. Diese Ratings werden monatlich aktualisiert.