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Prognose - Weihnachten 2021: Nordmanntanne bleibt Topseller


Prognose  

Weihnachten 2021: Nordmanntanne bleibt Topseller

23.09.2021, 12:44 Uhr | dpa

Prognose - Weihnachten 2021: Nordmanntanne bleibt Topseller. Experten rechnen in diesem Jahr mit einer größeren Nachfrage nach Weihnachtsbäumen.

Experten rechnen in diesem Jahr mit einer größeren Nachfrage nach Weihnachtsbäumen. Die Preise werden wohl geringfügig steigen. Foto: Jonas Güttler/dpa. (Quelle: dpa)

Dortmund (dpa) - Noch drei Monate bis Weihnachten: Und diesmal
dürften die Preise für Christbäume wohl geringfügig steigen. Auf
Anfrage hieß es beim Landesverband Gartenbau Nordrhein-Westfalen,
beim Topseller Nordmanntanne könne es pro Meter moderat um ein bis
zwei Prozent teurer werden. Und es sei von einem guten Absatz
auszugehen, sagte eine Sprecherin.

Während Zusammenkünfte Weihnachten 2020 pandemiebedingt noch sehr
eingeschränkt waren, sehe es diesmal günstiger aus. Nach derzeitigem
Stand werde man das Fest voraussichtlich auch im größeren Kreis unter
den 3G-Regeln - geimpft, genesen, getestet - feiern können. Ein
Weihnachtsbaum gehöre für viele dann einfach dazu.

Schon im Sommer hatte der Verband prognostiziert, man werde
"ausreichend gesunde Weihnachtsbäume für ein schönes Fest" haben.
Während zuvor Jahr für Jahr mitunter 20 bis 30 Prozent der Bäume etwa
wegen extremer Trockenheit oder Spätfrost beschädigt und nicht zu
verkaufen waren, sei 2021 gut verlaufen.

Mit Abstand am häufigsten werde erneut die Nordmanntanne die
weihnachtlichen Wohnzimmer schmücken, gefolgt von Blaufichte und
Nobilis, schilderte die Sprecherin. In der Regel werde jeder vierte
Weihnachtsbaum direkt bei landwirtschaftlichen Betrieben gekauft,
ebenso ein Viertel im Straßenhandel, der Rest in Supermärkten,
Garten- und Baumärkten.

NRW ist Weihnachtsbaumland. Aus dem Sauerland - es gilt als eines der
größten Anbaugebiete in Europa - kommen etwa ein Drittel aller
Weihnachtsbäume bundesweit. 2020 hatte eine Nordmanntanne - bei 18
bis 23 Euro pro laufendem Meter - in etwa 20 bis 25 Euro gekostet. In
diesem Jahr treiben steigende Lohn- und Energiekosten den Preis wohl
leicht nach oben. Allerdings: Nicht alle Produzenten werden die
gestiegenen Kosten nach Verbandsangaben auch tatsächlich an den
Endverbraucher weitergeben.

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