Sie sind hier: Home > Gesundheit > Krankheiten & Symptome > Sexuelle Probleme > Impotenz >

Potenzprobleme: Das beste Training für eine bessere Erektion

...

Erektionsstörungen natürlich behandeln  

Potenzprobleme einfach wegtrainieren

12.06.2018, 10:24 Uhr | ag, t-online.de

Potenzprobleme: Das beste Training für eine bessere Erektion. Potenzstörungen können viele Ursachen haben.Ein gezieltes Potenztraining bewirkt in vielen Fällen eine schnelle Verbesserung.  (Quelle: Getty Images/laflor)

Potenzstörungen können viele Ursachen haben.Ein gezieltes Potenztraining bewirkt in vielen Fällen eine schnelle Verbesserung. (Quelle: laflor/Getty Images)

Das Thema Potenzprobleme ist für viele Männer noch immer ein großes Tabuthema. Bevor Mann jedoch zur Potenzpille greift, sollte er es erst einmal mit natürlichen Mitteln versuchen. Zu den bewährten Methoden gehört das Beckenbodentraining. 

In vielen Fällen lassen sich Potenzprobleme auf natürlich Weise beheben. Wie das funktioniert und welche Übungen hierfür nötig sind, erklären Sonja Soeder und Dr. Grace Dorey in ihrem Buch "Ganz Mann!" (Trias-Verlag).

Zum Nachmachen: Sechs Übungen für die Potenz

Eine Potenzstörung oder Erektionsstörung (erektile Dysfunktion) liegt laut Definition der Deutschen Gesellschaft für Urologie vor, wenn ein Mann über einen Zeitraum von sechs Monaten während des Geschlechtsverkehrs keine Erektion aufbauen kann, die bis zu seinem Orgasmus erhalten bleibt. 

Beckenbodentraining hilft bei Potenzproblemen

Probleme mit dem Beckenboden sind auch Männersache. Prostatabeschwerden, Operationen oder Gefäßerkrankungen können die Ursache für Blasen- und Potenzschwäche sein. Jeder dritte Mann über 50 ist betroffen. Sonja Soeder und Grace Dorey erklären daher zunächst, wie Blase und Prostata arbeiten, welche Probleme auftreten können und wie diese beseitigt werden können.

Dabei hat sich das wissenschaftlich erprobte Trainingsprogramm des Deutschen Beckenbodenzentrums in Berlin bewährt. Bereits nach sechsmonatigem Training können über 50 Prozent der Männer wieder "ihren Mann" stehen, haben Spaß am Leben und an der Sexualität.

Ausführlich: Ursachen für Erektionsstörungen und was wirklich hilft

Potenztraining: Auf diese Muskeln kommt es an

Im Gegensatz zu den meisten Frauen wissen viele Männer gar nicht genau, wo ihre Beckenbodenmuskeln liegen. Daher beginnt das Buch mit gezielten Wahrnehmungsübungen. Dazu gehören das Ertasten der Muskeln, die sich zwischen Scham- und Steißbein befinden. Diese können erspürt werden, wenn Männer die Peniswurzel zum Bauchnabel ziehen und die Spannung einige Sekunden halten.

Alle Übungen basieren auf dem Training dieser Muskeln. Denn sie sind es, die die Erektion aufrecht erhalten. Wird die Beckenbodenmuskulatur angespannt, werden auch die Gefäße der Schwellkörper zusammengedrückt und damit der Rückfluss des Blutes erschwert. Das erhöht den Druck in den Schwellkörpern, was wiederum wichtig ist, um die Erektion zu erhalten.

Gut zu wissen: Zwischen Potenzstörungen und Alter besteht ein Zusammenhang. Während etwa 2,4 Prozent der 20- bis 30-jährigen Männer Potenzprobleme haben, steigt der Anteil bei 40- bis 50-Jährigen auf 19,8 Prozent und bei 60- bis 70-Jährigen auf 67 Prozent. 

Potenzprobleme: Vorsicht bei Radfahren und Spinning

Wie die allgemeine körperliche Leistungsfähigkeit unterliegt auch die männliche Potenz dem natürlichen Alterungsprozess. Wenn das Gewebe an Elastizität verliert und nicht mehr so gut durchblutet wird, wird auch der Penis schneller schlaff. Mit gezieltem Fitnesstraining allerdings lassen sich Blutzirkulation und Muskelaktivität deutlich steigern. Allerdings sind nicht alle Sportarten uneingeschränkt empfehlenswert.

So können exzessives Radfahren - zum Beispiel lange Wochenendtouren - und Spinning im Fitnessstudio die Potenz empfindlich stören. Schuld daran sind meist unbequeme Sättel, die Taubheitsgefühl hervorrufen. Je schmaler der Sattel nämlich ist, desto stärker ist der Druck auf den Damm (Bereich zwischen Penis und After) und umso schlechter die Durchblutung.

Erektionsstörungen: Diese Sportarten fördern die Potenz

Als Sportarten, die die Rumpf- und Beckenbodenmuskulatur stärken empfehlen Soeder und Dorey daher Wandern, Klettern, Walken, Schwimmen und Golf. Auch Joga sei bestens geeignet für ein effektives Muskeltraining im Beckenbodenbereich. Generell hilft eine gute Kondition, während des Sex länger durchzuhalten. Wer lieber ins Fitnessstudio geht, sollte möglichst Geräte- und Hanteltraining im Wechsel durchführen.

Durch kleine Übungen, die sich problemlos und unkompliziert in den Alltag einbauen lassen, lässt sich ebenfalls die Potenz verbessern. Soder und Dorey geben den Tipp, während der Autofahrt, am PC und bei der Hausarbeit den Beckenboden immer mal wieder fünf bis zehn Minuten anzuspannen.

Auch beim Sex weitertrainieren

Auch während des Sex gibt es Möglichkeiten, die Erektion zu verlängern. Soeder und Dorey empfehlen beispielsweise, den Beckenboden immer wieder rhythmisch und kraftvoll anzuspannen. Außerdem empfehlen die Autorinnen, vor einem Wechsel der Stellung bewusst mehrfach kurz die Beckenbodenmuskeln zu aktivieren. Der Stellungswechsel sollte dann eher unter einer mittleren Spannung erfolgen. Wer diese kleinen Tricks regelmäßig beherzigt, wird auf Dauer mit einem erfüllteren Liebesleben belohnt.

Zu welchem Arzt bei Potenzproblemen? Die Gründe für eine Potenzstörung sind vielfältig. Deswegen können mehrere ärztliche Spezialisten zur Behandlung nötig sein. Der Arzt, den Sie als erstes aufsuchen sollten, ist allerdings der Urologe. Er entscheidet, ob weitere Ärzte wie Neurologen, Kardiologen oder Psychotherapeuten zur Diagnostik oder zur Behandlung hinzugezogen werden

Erektionsstörungen: Wann Sie zum Arzt müssen

Wenn alle natürlichen Maßnahmen nicht helfen, um Ihre Erektionsprobleme zu lösen, sollten Sie Hilfe bei einem Arzt suchen. Erektile Dysfunktion kann nämlich ein Warnsignal sein, hinter dem sich ernsthafte Krankheiten verbergen. Diese können organisch oder psychisch sein. Je nach Ursache der Potenzstörung kann der Arzt eine passende Therapie empfehlen und gegebenenfalls Medikamente wie Viagra oder Cialis verschreiben. 

Medikamente für die Potenz: Als erstes Mittel mit dem Wirkstoff PDE-5 (Phosphodiesterase-5 Hemmer) wurde 1998 Viagra zugelassen. Ursprünglich wurde der Wirkstoff zur Behandlung eines Lungenbluthochdrucks entwickelt. In den Studien berichteten Patienten jedoch über eine Verbesserung der erektilen Funktion als "Nebenwirkung“. Anschließend  wurde der Wirkstoff Sildenafil auch zur Behandlung der Erektilen Funktion geprüft und zugelassen. In den Folgejahren gelangten weitere PDE-5 Hemmer wie Vardenafil (Levitra) und Tadalafil (Cialis) zur Zulassung. In ihrer Wirkungsweise sind diese Potenzmittel ähnlich. Die Medikamente zielen alle auf eine stärkere Erweiterung der den Penis versorgenden Blutgefäße ab.

Medikamente gegen Impotenz: So wirken Potenzmittel wie Viagra und Co.


Liebe Leserinnen und Leser,

wir haben unsere Community grundlegend erneuert und viele Veränderungen vorgenommen. Es gibt neue Funktionen und auch die Redaktion wird verstärkt in den Kommentarbereichen mit Ihnen in Kontakt treten. Mehr zu unserer neuen Community erfahren Sie in unseren FAQ.

Leider können wir Ihnen nicht unter allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen.
Wir wollen alle Debatten auf t-online.de schnell und sorgfältig moderieren und können deswegen aus der Vielzahl unserer Artikel nur einzelne Themen für Leserdebatten gezielt auswählen. Dabei ist uns wichtig, dass sich das Thema für eine konstruktive Debatte eignet. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Wir freuen uns auf angeregte und kontroverse Diskussionen. Eine Liste der aktuellen Leserdebatten finden Sie auf unserer Übersichtsseite.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Duftkerze mit der bekannten NIVEA Creme-Note
jetzt bestellen auf NIVEA.de
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Gesundheit > Krankheiten & Symptome > Sexuelle Probleme > Impotenz

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2018