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Bluthochdruck an roten Augen erkennbar

t-online, stw

Aktualisiert am 26.07.2019Lesedauer: 2 Min.
Geschädigte Blutgefäße im Auge: Hypertonie ist an den Augen erkennbar.
Geschädigte Blutgefäße im Auge: Hypertonie ist an den Augen erkennbar. (Quelle: Nastco/getty-images-bilder)
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In Deutschland leiden rund 20 Millionen Menschen an Bluthochdruck. Oft wird er nicht erkannt oder einfach auf die leichte Schulter genommen. Dabei kann zu hoher Blutdruck der Auslöser für einen Herzinfarkt, Schlaganfall oder Nierenversagen sein. Auch der Augenarzt kann Gefäßschäden, die auf Bluthochdruck zurückzuführen sind, am Auge erkennen.

Blutgefäße am Augenhintergrund sichtbar

Besonders wertvolle Informationen liefert der Zustand der Blutgefäße am Augenhintergrund. "Nirgends im Körper können Ärzte Blutgefäße so leicht und für den Untersuchten so wenig belastend betrachten wie am Auge", erläutert Prof. Dr. med. Nicole Eter vom Berufsverband der Augenärzte Deutschlands. Meist kann der Augenarzt bereits zu diesem Zeitpunkt Erkrankungen erkennen, von denen der Patient oft noch gar nichts vermutet. "Mit der Funduskopie, der Untersuchung des Augenhintergrunds, gewinnt der Augenarzt wertvolle Erkenntnisse über Gefäßschäden, die durch Bluthochdruck entstehen und das Risiko eines Schlaganfalls steigern", so Eter.

Gefäßschäden erkennt der Arzt beim Blick auf die Netzhaut

Der Augenarzt kann anhand der Netzhaut schnell und zuverlässig erkennen, ob die feinen Blutgefäße im Auge bereits durch Bluthochdruck geschädigt sind. Das lässt Rückschlüsse auf das gesamte Blutgefäß-System zu. Zudem kann er dann davon ausgehen, dass auch Blutgefäße, die sich in anderen Organen befinden, von den Veränderungen betroffen sind. Diese können Gefäßverschlüsse auslösen, also schlimmstenfalls zu einem Schlaganfall, einem Herzinfarkt oder zu einem Nierenleiden führen. Durch die Untersuchung am Auge ist somit eine frühzeitige Diagnose von Bluthochdruck möglich.

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Rote Augen deuten auf erhöhten Blutdruck hin

Bei hohem Blutdruck werden die kleinen Blutgefäße in der Netzhaut einem ungewöhnlich starken Druck ausgesetzt. Die Äderchen im Augeninneren weiten sich, es können winzige Blutungen entstehen und die Sauerstoffversorgung des umliegenden Gewebes nimmt durch den Schaden an den Gefäßen ab. Diese Veränderungen können eine Reihe von Beschwerden nach sich ziehen, wie zum Beispiel Schwindel, Sehstörungen, verminderte Sehleistung sowie Gesichtsfeldausfälle.

Bei sehr hohem Blutdruck kann es zu direkten Schäden am Auge, wie Einblutungen und Schwellungen der Netzhaut, kommen. Das Risiko für Sehnerverkrankungen und Grüner Star steigt. Im schlimmsten Fall sind Gefäßverschlüsse im Auge, die bis zur Erblindung führen können, die Folge.

Auch andere Krankheiten sind am Auge zu erkennen

Folgende Erkrankungen können ebenfalls an den Augen abgelesen werden:

  • Bindehautentzündung: Rot verfärbte Augen mit sichtbaren Äderchen sind ein Symptom für eine Bindehautenzündung. Ursache dafür sind in den meisten Fällen zu trockene Augen, die durch eine Allergie, Heuschnupfen, Viren oder Bakterien entstehen können.
  • Diabetes: Ein zu hoher Blutzuckerspiegel kann dazu führen, dass die feinen Gefäße der Netzhaut beschädigt werden. Als Folge drohen Gefäßverschlüsse.
  • Gallen- oder Lebererkrankung: Gelbsucht lässt sich im Anfangsstadium an der Bindehaut erkennen. Die Augen erscheinen gelb verfärbt und können ein Zeichen für Lebererkrankungen wie Hepatitis sein. Verantwortlich für die Gelbfärbung im Auge ist der Gallenfarbstoff Bilirubin.
  • Fettstoffwechselstörung: Liegt eine Störung im Fettstoffwechsel vor, ist dies häufig an weißen, rundlichen Ablagerungen auf der Hornhaut im Auge erkennbar.
Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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