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Haarausfall: Das sollten Männer nicht tun

Was Frauen Männern raten  

Das sollten Sie bei Haarausfall auf keinen Fall tun

11.07.2019, 11:36 Uhr | t-online.de

Haarausfall: Das sollten Männer nicht tun. Für Männer kann Haarausfall sehr belastend sein.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Für Männer kann Haarausfall sehr belastend sein. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Es fängt mit schütterem Haar an, dann kommen die Geheimratsecken und plötzlich ist der obere Kopfteil blank. Besonders Männer zwischen 30 und 50 Jahren leiden unter Haarausfall. Viele versuchen, die kahlen Stellen zu kaschieren oder erwägen sogar eine Haartransplantation. Schließlich will Mann ja dem weiblichen Geschlecht imponieren. Doch damit erreichen sie oft das Gegenteil. Diese No-Gos sollten Männer bei Haarausfall vermeiden. 

Kostspielige Eigenhaartransplantationen

Eine beginnende Glatze empfinden viele Männer als problematisch für ihr Selbstbild. Daher ist die Bereitschaft hoch, aufwendige Maßnahmen für den Erhalt des  Haares zu ergreifen. Eine davon ist die Eigenhaarverpflanzung. Dabei werden Haarwurzeln vom Haarkranz am Hinterkopf entnommen und auf die kahlen Stellen umverteilt.

So eine Eigenhaartransplantation kostet mehrere tausend Euro und ist auch nur begrenzt durchführbar. Der Mann muss schon eine geeignete Spenderfläche mitbringen. Aber wo nichts ist, ist auch nichts zu holen. Außerdem wächst das transplantierte Haar nicht bei jedem so, wie es sollte. Unser Fazit: Zu viel Aufwand und zu teuer.

Unechte Haare: Toupets und Perücken

Alles andere als sexy sind Toupets oder Perücken. Meist versuchen Männer ihre Halbglatze mit einem Haarteil zu verdecken. Dieses wird gekraust, gelockt und gefärbt. Aber wer will schon in etwas Künstliches fassen, wenn man dem Liebsten über den Kopf streichelt. Daher lautet unser Rat: Finger weg von künstlichen Haarteilen!

Kaschieren mit der "Verlegenheitssträhne"

Auch diese Methode ist sehr beliebt: Männer mit einer Halbglatze lassen sich eine mehr oder weniger dicke Strähne der hinteren oder seitlichen Haare lang wachsen, um sie dann fein säuberlich über die kahle Platte zu kämmen. Diese V"erlegenheitssträhne" ist nicht nur unansehnlich, sondern wirkt auch ungepflegt und lächerlich. Noch schlimmer ist der Pferdeschwanz. Besonders dann, wenn er nur aus dem übrig gebliebenen Hinterkopfhaar besteht, weil das obere Haupthaar schon ausfallen ist.

Wachstumswässerchen und Tabletten

Sollten Männer Tabletten einnehmen, in der Hoffnung, ihre schwindende Kopfbehaarung zu neuem Leben zu erwecken? Bei erblich oder genetisch bedingtem Haarausfall kann eine Therapie mit Medikamenten helfen, das Kopfhaar zu erhalten. Mit der Einnahme muss jedoch schon in einem frühen Stadium des Haarausfalls begonnen werden. Ein Leben lang Tabletten zu nehmen, ist aber auch keine verlockende Aussicht.

Bei einer anderen Form des Haarausfalls werden die Haare am ganzen Kopf gleichmäßig dünner. Hier helfen auch keine Wachstumswässerchen oder Pillen. Die Mittel gegen den sogenannten diffusen Haarausfall erleichtern höchstens das Portmonee. Wir empfehlen eine gesunde Ernährung mit viel Gemüse, Obst und Hülsenfrüchten. Körperliche Belastungen und Stress können Haarausfall auch begünstigen und sollten vermieden werden.

Barthaare gegen Kopfhaare

Die Ursachen für Haarausfall sind noch nicht restlos geklärt. Kurios ist, dass das Barthaar offensichtlich entgegengesetzt zu seinem Haupthaar reagiert. Während das eine ausfällt, sprießt das andere umso mehr. Die medizinische Erklärung hierfür ist, dass die männliche Kopfbehaarung mit zunehmendem Alter eine Überempfindlichkeit gegen das Hormon Dihydrotestosteron (DHT) entwickelt und sich dadurch lichtet. Dasselbe Hormon regt aber den Bartwuchs um so mehr an.

"Oben ohne" kann sexy sein

Unser Fazit lautet: Männer sollten bei Haarverlust keine Experimente oder Vertuschungsmanöver starten. Ein Kurzhaarschnitt punktet eher bei Frauen. Im Zweifelsfall kann Mann es auch mal komplett "oben ohne" probieren. Eine sexy Glatze kommt bei vielen Frauen auch gut an.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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