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FĂŒr diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfĂ€ltig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Hormonstörung kann Bluthochdruck verursachen

t-online, ag

Aktualisiert am 09.01.2020Lesedauer: 2 Min.
Blutdruckmessung beim Arzt: Wenn der Blutdruck steigt, können die Hormone schuld sein.
Blutdruckmessung beim Arzt: Wenn der Blutdruck steigt, können die Hormone schuld sein. (Quelle: Universal Images Group/getty-images-bilder)
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Etwa 25 Millionen Deutsche leiden SchĂ€tzungen zufolge unter Bluthochdruck. Bei jedem Zehnten liegt die Ursache hierfĂŒr in einer hormonellen Störung. Diese wird jedoch von Ärzten oft nicht gleich erkannt. Die Deutsche Gesellschaft fĂŒr Endokrinologie (DGE) empfiehlt, bei Bluthochdruck immer auch den Hormonstatus bestimmen zu lassen.

Ursachen fĂŒr Bluthochdruck

Verschiedene Ursachen können zu Bluthochdruck fĂŒhren. Neben familiĂ€ren Veranlagungen können auch Risikofaktoren wie Übergewicht, Bewegungsmangel und Stress eine Hypertonie auslösen. „Hinter einem erhöhten Blutdruck steht hĂ€ufig aber auch eine behandelbare Hormonstörung", weiß Professor Dr. med. Martin Reincke, PrĂ€sident der Deutschen Gesellschaft fĂŒr Endokrinologie. "Bei sechs Prozent der Hypertoniker findet sich eine Mehrsekretion des Blutdruckhormons Aldosteron.“

Diese Überproduktion des Nebennierenhormons wiederum verursacht eine vermehrte Kaliumausscheidung. Gleichzeitig vermindert sich die Natrium- und Wasserausscheidung. Die Folge sind ein erhöhter Blutdruck mit Symptomen wie Kopfröte, Kopfschmerzen, Brustenge, Luftnot, Ohrenrauschen, Nasenbluten oder auch Sehstörungen.

Gezielte Diagnostik viel zu selten

Rund 2,5 Millionen Menschen sind in Deutschland von dieser Art der Hormonstörung, die auch als Hyperaldosteronismus oder Conn-Syndrom bezeichnet wird, betroffen. "Erst in den letzten Jahren hat man die Bedeutung dieser Krankheit fĂŒr Bluthochdruckpatienten im vollen Umfang erkannt", sagt Professor Felix Beuschlein, Vorsitzender der Abteilung Nebenniere, Hypertonie und Steroide der DGE. Dennoch erfolge eine gezielte Diagnostik heute noch viel zu selten – obwohl sie einfach und kostengĂŒnstig mithilfe eines Bluttests durchfĂŒhrbar ist.

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SchĂ€den an Herz und GefĂ€ĂŸen vorbeugen

Bluthochdruck ist einer der bedeutendsten Risikofaktoren fĂŒr Herzinfarkt und Schlaganfall. Deshalb sei es wichtig, die Ursache abzuklĂ€ren und diesen zu behandeln, so die DGE. "Insbesondere Patienten mit nicht therapierbarem Bluthochdruck, unter 40-jĂ€hrige Hochdruckpatienten und solche mit verĂ€nderten Blutsalzen sollten sich einer hormonellen Diagnostik unterziehen", fordert Beuschlein. Denn mit einer angemessenen Behandlung der Hypertonie lassen sich langfristige SchĂ€den an Organen und GefĂ€ĂŸen vermeiden.

Hormonbedingter Bluthochdruck ist heilbar

HĂ€ufig entsteht ein Überschuss an Nebennierenhormonen auch durch eine gutartige Geschwulst, die selbst die Botenstoffe produziert. LĂ€sst sich der Tumor operieren, wie bei einem Drittel der Patienten mit Conn-Syndrom, ist der Bluthochdruck damit geheilt. Aber auch eine gezielte medikamentöse Therapie normalisiert einen hormonell bedingten Bluthochdruck in vielen FĂ€llen.

Bei diesen Symptomen zum Hormon-Check

Auch andere Hormone der Nebenniere können im Überschuss Bluthochdruck verursachen. So produziert zum Beispiel das PhĂ€ochromozytom als meist gutartige Geschwulst die blutdruckerhöhenden Stresshormone Adrenalin und Noradrenalin. Wenn Bluthochdruck mit besonderen Symptomen wie plötzlichem Herzrasen, Schwitzen und Kopfschmerzen einhergeht, sind laut DGE weitere Hormonuntersuchungen notwendig.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dĂŒrfen nicht verwendet werden, um eigenstĂ€ndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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