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Für diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfältig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Was essen bei Durchfall?

cme

Aktualisiert am 03.08.2018Lesedauer: 3 Min.
Reisbrei hilft gegen Durchfall.
Reisbrei hilft gegen Durchfall. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Wer sich mit Durchfall, Magenkrämpfen und Übelkeit plagt, muss nicht gleich zur medizinischen Keule greifen. Die Zutaten für einige Hausmittel finden sich direkt in der Küche. Alles was Sie brauchen, sind Reis, Karotten, Salz, Backpulver, Wasser und Orangensaft. Wir verraten drei wirksame Geheimrezepte gegen den Durchfall.

Das Wichtigste im Überblick


Durchfallgeplagte haben in der Regel wenig Appetit und fühlen sich einfach nur elend. Dennoch muss der Körper mit Nährstoffen und vor allem Flüssigkeit versorgt werden. Was also essen bei Durchfall? Das fragen sich viele. Tatsächlich kann eine falsche Ernährung die Diarrhö noch verschlimmern. Das gilt beispielsweise für Salzstangen mit Cola. Das beste Essen bei Durchfall sind dagegen Suppen, entweder aus Reis oder aus Karotten.

Geheimrezept Nr. 1: Reis mit Salz stoppt den Durchfall und schont den Magen

Hilfreich ist etwa gekochter Reis. Die beim Kochen entwickelten Schleimstoffe binden das Wasser im Körper. Das Salz ist wichtig, weil der Körper bei Durchfall vermehrt Elektrolyte ausscheidet, die so ersetzt werden.

Das Rezept ist denkbar einfach: Man kocht eine Tasse Reis mit zwei Tassen Wasser und einem halben Teelöffel Salz auf und lässt den Reis ziehen, bis er weich ist. Das Rezept stammt ursprünglich aus der Türkei und wird dort vor allem Kindern mit Durchfall gegeben. Wer keinen Reis mag, kann alternativ auch eine Suppe mit Haferflocken essen. Diese sollte ebenfalls mit Wasser und nicht mit Milch zubereitet sein.

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Die richtige Ernährung bei Durchfallerkrankungen: Bei Durchfall und anderen Erkrankungen des Magen und Darms ist es grundsätzlich besser, mehrere kleine Mahlzeiten am Tag zu sich zu nehmen als wenige üppige. Leidet der Patient unter starken Durchfällen, begleitet von Bauchschmerzen, sollten die Mahlzeiten eher klein sein.
Mit zunehmender Besserung der Beschwerden kann dann die Menge erhöht werden. Wichtig ist, auf blähende, säuernde und zuckerhaltige Nahrungsmittel zunächst komplett zu verzichten und viel Flüssigkeit zu sich zu nehmen, damit die Verdauung wieder in Schwung kommt.

Geheimrezept Nr. 2: die Morosche Möhrensuppe

Auch eine Möhrensuppe kann bei Durchfall Wunder wirken, wenn man sich an ein spezielles Rezept hält. Bei der Moroschen Möhrensuppe handelt es sich um ein altes Hausmittel, das dem gefährlichen Flüssigkeitsverlust bei Durchfällen entgegenwirken soll.

Als Heilmittel wurde sie vom Heidelberger Arzt Ernst Moro entdeckt und nach ihm benannt. Die Wirkung dieses Hausmittels, das Moro vor allem bei Kindern einsetzte, basiert auf sogenannten sauren Oligogalakturoniden (Oligosaccharide) aus den Karotten. Sie verhindern, dass sich Krankheitserreger an der Darmwand anheften können.

Das Rezept für die Morosche Karottensuppe: ist denkbar einfach: 500 Gramm geschälte Möhren werden in einem Liter Wasser eine Stunde lang gekocht und dann im Mixer püriert. Der so entstandene Brei wird erneut mit Wasser auf einen Liter aufgefüllt und mit drei Gramm Kochsalz gewürzt. Die Suppe sollte am besten gleich zu Beginn der Beschwerden und mehrfach täglich in kleinen Mengen verzehrt werden.

Ein weiteres bekanntes Hausmittel, das gegen flüssigen Stuhlgang hilft, ist Zwieback. Das Gebäck ist leicht verdaulich, enthält wenig Fett, bindet die Flüssigkeit und eignet sich. Mithilfe von Zwieback und gestampften Kartoffeln lässt sich der Körper auch langsam wieder an feste Nahrung gewöhnen.

Geheimrezept Nr. 3: Elektrolytlösung gegen Durchfall

Tatsächlich geht es bei Durchfall in erster Linie darum, die Verluste von Wasser und Mineralstoffen (Elektrolyten) auszugleichen. So verliert der Körper nicht nur gewöhnliches Kochsalz, sondern beispielsweise auch Kalium und Citrate.

Um die Mineralien zu ersetzen, lässt sich eine Elektrolytlösung leicht selbst herstellen: Dazu werden ein viertel Teelöffel Kochsalz und ein viertel Teelöffel Backpulver in einem Liter abgekochtem Wasser aufgelöst. Dazu gibt man zwei Esslöffel Zucker oder Honig und eine halbe Tasse Orangensaft, der reich an Kalium ist. Anstelle des Saftes kann man auch ein bis zwei Bananen zerdrücken und dazu essen.

Doch es gibt weitere natürliche Heilmittel, um den Durchfall zu stoppen. Zum Beispiel geriebenen Apfel (Pektin), pürierte Bananen oder Kartoffelbrei.

Quiz: Kennen Sie sich mit Zucker aus?

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Kein geeignetes Essen bei Durchfall: Salzstangen und Cola

Weniger wirkungsvolle Hausmittel gegen den Durchfall sind Salzstangen und Cola. Denn mit Salzstangen wird beispielsweise nur Kochsalz ersetzt. Auch Cola ist nicht zu empfehlen, denn durch den Zucker nimmt die Wasserausscheidung im Darm zu und der Stuhl wird noch weicher. Das enthaltene Koffein regt zudem die Nieren an und der Flüssigkeitsverlust steigt.

Doch es gibt noch weitere Lebensmittel, auf deren Verzehr Sie bei Durchfall verzichten sollten. Denn sie sind nicht magenfreundlich und belasten den Darm:

  • Milch und Milchprodukte
  • Kaffee
  • Alkohol
  • Fleisch
  • Chili und scharfe Gewürze
  • Hülsenfrüchte
  • Nüsse und Trockenfrüchte
  • Kohl
  • Getränke mit Kohlensäure

Wann der Darm Hilfe aus der Apotheke braucht

In jedem Fall sollten Durchfallpatienten viel trinken, um den Flüssigkeitsverlust in ihrem Körper auszugleichen. Bei starkem Durchfall sind drei Liter pro Tag das Minimum. Als Getränke eignen sich stilles Wasser und Tee. Auf Kaffee und Alkohol sollte man in dieser Zeit verzichten.

Wenn trotzdem keine Besserung eintritt, der Durchfall weiterhin wässrig ist und von starkem Erbrechen und Bauchschmerzen begleitet ist, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Besonders ältere Menschen vernachlässigen bei Durchfall die Flüssigkeitszufuhr und riskierten eine lebensbedrohliche Austrocknung.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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