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Arthrose Risikofaktoren kennen und minimieren


Das sind die drei größten Risikofaktoren für Arthrose

nh/vdb

Aktualisiert am 27.03.2015Lesedauer: 2 Min.
Qualitativ geprüfter Inhalt
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Für diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfältig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Arthrose: Vor allem Knie-, Hüft- und Schultergelenke sind von Arthrose betroffen.
Arthrose: Vor allem Knie-, Hüft- und Schultergelenke sind von Arthrose betroffen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Rund 35 Millionen Menschen in Deutschland leiden laut Bundesgesundheitsministerium unter Arthrose. Die Erkrankung geht bei vielen mit dauerhaften Gelenkschmerzen und einer erheblichen Beeinträchtigung der Beweglichkeit einher. Zwei der größten Risikofaktoren lassen sich jedoch vermeiden.

Arthrose kann alle Gelenke betreffen

Bei Arthrose kommt es zu einem langsamen, stetigen Abbau des Gelenkknorpels. Mit Fortschreiten der Erkrankung können auch Knochen, Muskeln, Kapseln und Bänder in Mitleidenschaft gezogen werden. Die Folge sind Schmerzen und körperliche sowie soziale Einschränkungen, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) in einem Themenheft berichtet. Dabei kann die Arthrose an allen Gelenken auftreten. Besonders häufig ist sie an Knie-, Hüft-, Schulter-, Finger- und Wirbelgelenken.

Risiko für Arthrose steigt mit dem Alter


Acht Gelenk-Sünden

Übergewicht schadet den Hüft- und Kniegelenken nicht nur durch die überflüssigen Pfunde, die darauf lasten. Zusätzlich sondert das Fettgewebe verstärkt Hormone ab, die zur Zerstörung des Gelenkknorpels beitragen. Deshalb brauchen stark beleibte Menschen früher eine neue Hüfte oder ein künstliches Kniegelenk als schlanke Personen.
Bewegungsmangel ist Gift für gesunde Gelenke. Nur durch Bewegung wird die Knorpelsubstanz in den Gelenken gut durchblutet und mit Nährstoffen versorgt. Bleibt die Bewegung aus, passiert folgendes: Die Muskelmasse nimmt ab, die Gelenkkapsel schrumpft und das macht die Gelenke noch unbeweglicher und verstärkt die Beschwerden.
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Ein wichtiger Risikofaktor für Arthrose ist das Alter. Daten des RKI ergaben, dass ab dem 60. Lebensjahr gut die Hälfte der Frauen und ein Drittel der Männer von der Krankheit betroffen sind.

Bewegung hält Knorpelverlust auf

Wer sich in jungen Jahren viel bewegt und dauerhaft bis ins Alter Sport treibt, beugt der Erkrankung vor. So bleiben die Gelenke in Bewegung und der Knorpel geschmeidig. Ist eine Arthrose diagnostiziert, machen viele Betroffenen einen fatalen Fehler: Um möglichst wenig Schmerzen zu haben, schonen sie ihre Gelenke, sitzen und liegen viel, statt sich zu bewegen. Doch genau das ist falsch: Je weniger die Gelenke bewegt werden, desto schneller schwindet der Knorpel. Regelmäßiges Training hingegen kräftigt die Muskeln, erhält die Beweglichkeit und hilft so dabei, den Krankheitsverlauf positiv zu beeinflussen. Ideal sind Radfahren, Schwimmen, leichtes Joggen und Gymnastik. Diese Sportarten schonen die Gelenke. Mediziner empfehlen etwa 150 Minuten Sport in der Woche.

Übergewicht begünstigt Arthrose

Doch nicht nur Sport hilft, die Beschwerden zu lindern. Wichtig ist auch, sich gesund zu ernähren und Übergewicht zu reduzieren. Denn heute weiß man, dass ein normales Gewicht den Verlauf der Arthrose günstig beeinflusst. Übergewicht fördert besonders Arthrose in den Kniegelenken. Patientendaten ergaben, dass es einen linearen Zusammenhang zwischen Body-Mass-Index und dem Auftreten einer Arthrose gibt, berichtet das RKI. Neben dem Gewicht sollten auch hohe Blutzucker- und Fettwerte gesenkt werden, da diese den Knochenstoffwechsel beeinträchtigen und somit Arthrose fördern können.

Kaffee und Alkohol besser meiden

Eine gesunde, ausgewogene Ernährung basiert für Arthrose-Patienten auf den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Demnach sollten Obst und Gemüse im Mittelpunkt der Ernährung stehen. Getreideprodukte und Hülsenfrüchte gehören ebenfalls zur täglichen Ernährung. Auf dem Speiseplan gehört zudem zweimal wöchentlich Fisch. Statt tierischer Fette empfiehlt die DGE auf Pflanzenöle wie Raps-, Soja, Sonnenblumen- oder Olivenöl zurückzugreifen. Meiden sollte man Koffein, Alkohol, Nikotin und Zucker.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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