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Chronische Nesselsucht: Wiederkehrender Hautausschlag

Urtikaria  

Chronische Nesselsucht: Wiederkehrender Hautausschlag

22.11.2013, 10:01 Uhr | is (CF)

Die chronische Nesselsucht ist eine Krankheit, an der 1,3 Prozent der europäischen Bevölkerung leiden. Welche Symptome auf die Urtikaria hinweisen, welche Auslöser sie hat und wie man den quälenden Hautausschlag behandeln kann, erfahren Sie hier.

Symptome der Urtikaria

Die Symptome der Urtikaria, zu deutsch Nesselsucht, sehen genauso aus wie die Hautreizung, die nach dem Kontakt mit einer Brennnessel entsteht: In kürzester Zeit bilden sich auf der Haut weißliche bis hellrote Quaddeln. Von den befallen Hautpartien geht ein starker, teils schmerzhafter Juckreiz aus.

Nesselsucht kann auf dem ganzen Körper oder als Schwellung an Gesicht, Lippen und Schleimhäuten auftreten. Gelegentlich wird die Nesselsucht von Magen-Darm-Beschwerden begleitet, ebenso von Atemnot, Kopf- oder Gelenkschmerzen.

Auslöser des Hautausschlags

Die Nesselsucht wird, abhängig vom Auslöser, in drei unterschiedliche Klassen unterteilt: Physikalische Nesselsucht, Allergische Nesselsucht und Endogene Nesselsucht. Die Physikalische Nesselsucht wird durch äußere Reize wie Kälte, Licht oder Druck ausgelöst. Der Hautausschlag verschwindet, sobald der äußere Reiz nachlässt.

Die Allergische Nesselsucht entsteht durch den Kontakt mit Allergenen wie zum Beispiel Medikamenten oder Nahrungsmitteln. Häufig tritt sie in Kombination mit Atembeschwerden auf. Die Endogene Nesselsucht hingegen wird von Viren, Pilzen, Parasiten und anderen Immunbeeinträchtigungen ausgelöst.

Akute oder chronische Nesselsucht?

Wenn die Symptome nach wenigen Stunden oder Tagen verschwinden, handelt es sich um eine akute Nesselsucht. Halten die Beschwerden hingegen länger als sechs Wochen an, besteht die Gefahr einer chronischen Nesselsucht.

Diese kann sich bis zu fünf Jahre lang einnisten. Wie das Portal "nesselsucht-info.de" berichtet, erkranken in Deutschland jährlich 800.000 Menschen an dem chronischen Hautausschlag – Frauen sind häufiger betroffen als Männer.

Chronische Nesselsucht: Behandlungsmöglichkeiten 

Chronische Nesselsucht wird abhängig vom Auslöser behandelt. Leiden Sie an Physikalischer Urtikaria, sollten Sie den auslösenden Reiz meiden – ebenso wie den Kontakt zum Allergen bei einer Allergischen Urtikaria. Bei der Endogenen Urtikaria wird die Krankheit mit einem Mix aus verschiedenen Medikamenten bekämpft.

Selbst wenn der Auslöser nicht bekannt ist, können die Symptome medikamentös behandelt werden. Dabei kommen Antihistaminika, entzündungshemmende H2-Rezeptorenblocker oder im Extremfall das Lepra-Medikament Depson zum Einsatz, wie das Magazin "stern.de" zum Thema berichtet.  

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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