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Tetanus-Erreger: Bakterien als Ursache der Erkrankung

Wundstarrkrampf  

Tetanus-Erreger: Bakterien als Ursache der Erkrankung

01.08.2014, 09:29 Uhr | hm (CF)

Tetanus-Erreger können bei Menschen, die nicht gegen die Krankheit geimpft sind, extrem schnell eine lebensgefährliche Infektion auslösen. Ursache für den gefürchteten Wundstarrkrampf sind Bakterien, die sich auf ganz normalen Alltagsgegenständen ansiedeln.

Ursache für Wundstarrkrampf: Infizierte Wunden

Tetanus entsteht dann, wenn ein bestimmtes Bakterium, Clostridium tetani genannt, in eine offene Wunde eindringt. Vor allem in ausgefransten, verschmutzten Wunden können sich die Tetanus-Erreger schnell vermehren und eine Infektion auslösen.

Typischerweise kann es sich dabei auch um sehr kleine Wunden handeln. In diese gelangen die Bakterien in der Regel in dem Moment, in dem sich ein Betroffener verletzt. Geschehen kann die Infektion im Grunde überall, denn die Erreger sind stark verbreitet.

Tetanus-Erreger sind überall

Die Sporen, die von den Tetanus-Bakterien gebildet werden, finden sich nach Angaben der "Apotheken Umschau" beispielsweise in großer Zahl im Erdboden, wo sie über Jahre hinweg überlebensfähig sind. Sie kommen aber auch in tierischen sowie menschlichen Ausscheidungen vor. Und selbst in einfachem Staub finden sich die gefährlichen Bakterien. Die Infektion mit dem Wundstarrkrampf erfolgt vor allem bei Verletzungen, die durch alltägliche, verschmutzte Gegenstände entstehen. So können sich die Erreger der Krankheit beispielsweise auf kleinen Splittern, rostigen Nägeln, Dornen oder Schneidwerkzeugen befinden.

Ursache solcher Verletzungen kann also beispielsweise einfache Gartenarbeit sein. Da Wundstarrkrampf mit extrem unangenehmen Symptomen, vor allem Muskelkrämpfen, einhergeht und selbst mit einer Behandlung im schlimmsten Fall zum Tod führen kann, ist eine regelmäßige Auffrischung der Tetanus-Impfung besonders wichtig.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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