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Medikamente gegen Alkoholsucht unterstützen warmen Entzug

Standardmethode  

Medikamente gegen Alkoholsucht unterstützen warmen Entzug

05.08.2014, 16:03 Uhr | uc (CF)

Ein Alkoholentzug, den Medikamente gegen Alkoholsucht unterstützen, wird auch warmer Entzug genannt. Bestimmte Präparate helfen dem Erkrankten über die ersten Tage der Entziehung hinweg. Doch diese Methode hat nicht nur Vorteile.

Alkoholentzug kann qualvoll sein

Nach der Abhängigkeit von Alkohol sind Körper und Geist so sehr an die Droge gewohnt, dass sie sich bei einer Abstinenz zur Wehr setzen – es kommt zu Entzugserscheinungen, die dem Betroffenen auch mit ärztlicher Betreuung Qualen bereiten können.

Bei schwer alkoholkranken Menschen ist die Möglichkeit nicht auszuschließen, dass sich solch ein kalter Alkoholentzug tödlich auswirkt, durch Herzversagen oder Ähnliches.

Medikamente gegen Alkoholsucht helfen

Um schwere Entzugserscheinungen zu verhindern, verabreichen Krankenhäuser und Ärzte dem Patienten Medikamente gegen Alkoholsucht. Diese Mittel lindern nicht nur das körperliche Leiden, sondern auch das Verlangen nach Alkoholkonsum. Sie werden anfangs in hoher Dosis verabreicht und im Verlauf der Behandlung langsam reduziert. Diese Methode, die als Standard in medizinischen Einrichtungen gilt, ist auch als warmer Entzug bekannt.

Kehrseite des warmen Entzugs

Als Nachteil einer Behandlung von Alkoholentzug, die auf Medikamente gegen Alkoholsucht baut, gilt ein psychologischer Effekt. Es kann passieren, dass der Erkrankte beim warmen Entzug zu früh glaubt, die Situation unter Kontrolle zu haben – dies aber nicht der Wahrheit entspricht.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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