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Nachtschweiß: Ursachen für nächtliches Schwitzen nicht immer harmlos

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Nächtliches Schwitzen  

Nachtschweiß: Ursachen sind nicht immer harmlos

17.05.2018, 14:20 Uhr | Ann-Kathrin Landzettel

Nachtschweiß: Ursachen für nächtliches Schwitzen nicht immer harmlos. Nachtschweiß: Nächtliches Schwitzen kann ein Symptom für eine ernsthafte Erkrankung sein.  (Quelle: Getty Images/mheim3011)

Nachtschweiß: Nächtliches Schwitzen kann ein Symptom für eine ernsthafte Erkrankung sein. (Quelle: mheim3011/Getty Images)

Wer nachts ohne ersichtlichen Grund immer wieder stark schwitzt, sollte besser einen Arzt aufsuchen. Nachtschweiß ist keine Krankheit, sondern ein Symptom, hinter dem verschiedene Ursachen stecken können – auch ernsthafte Erkrankungen. 

Nächtliches Schwitzen meist harmlos

Der Schlafanzug klebt am Körper, die Matratze ist feucht: Fast jeder ist nachts schon einmal aufgewacht und war total verschwitzt. Meist stecken harmlose Ursachen dahinter. Die häufigste Ursache für Nachtschweiß ist eine Erkältung oder Grippe. Ebenso wahrscheinlich ist, dass Schwitzen im Schlaf durch zu hohe Temperaturen oder schlechte Luft im Schlafzimmer verursacht wird. 

Auch die Lebensweise kann für Nachtschweiß verantwortlich sein: Starkes Übergewicht, Rauchen, Alkoholkonsum und schwere Kost am Abend stören die Nachtruhe und begünstigen das Schwitzen im Schlaf. Zudem können hormonelle Schwankungen, zum Beispiel während der Wechseljahre, Schwitzen im Schlaf verursachen. Auch die Dosis oder Zusammensetzung von Arzneimitteln kann dafür verantwortlich sein, dass Sie sich während der Nacht unruhig hin und her wälzen und dabei viel Flüssigkeit ausscheiden. 

Regelmäßigen Nachtschweiß vom Arzt abklären lassen

Wenn es jedoch trotz kühlem Schlafzimmer und dünner Decke regelmäßig zu nächtlichen Schweißausbrüchen kommt, ist ein Besuch beim Arzt ratsam. "Wer nachts ohne ersichtlichen Grund immer wieder stark schwitzt, sollte der Ursache auf den Grund gehen", rät Dr. Wolfgang Wesiack, Präsident des Berufsverbandes Deutscher Internisten (BDI). Der Internist rät, vermehrtes Schwitzen nicht zu ignorieren. Besonders, wenn man vorher damit noch keine Probleme hatte. "Starkes und plötzlich auftretendes Schwitzen ist ein Symptom, das immer untersucht werden sollte." Drei häufige Ursachen für starkes Schwitzen in der Nacht sind laut dem Experten seelische Probleme, Stoffwechselerkrankungen und Tumoren.

Mögliche Ursachen für Nachtschweiß:

  • Erkältung, Grippe
  • Medikamente
  • Wechseljahre
  • Übergewicht
  • Stress
  • psychische Probleme
  • Stoffwechselerkrankungen (Diabetes mellitus, Schilddrüsenüber oder -unterfunktion, Gicht)
  • Krebs (v. a. Lymphdrüsenkrebs, Leukämie)
  • Herzerkrankung
  • Lungenentzündung

Zu viel Stress fördert nächtliches Schwitzen

"Nicht bewältigte Probleme, Stress und Ängste äußern sich oft durch Schweißattacken", erklärt Wesiack. Der Grund: Nachts fehlen die Ablenkungen des Alltags. Die Sorgen drängen sich in den Vordergrund und das Unterbewusstsein arbeitet auf Hochtouren. "Es ist vergleichbar mit Albträumen: Stress lässt das Herz schneller schlagen, beschleunigt die Atmung und in Folge beginnen wir zu schwitzen." 

Stoffwechselstörung als mögliche Ursache

Auch Stoffwechselerkrankungen können dazu führen, dass der Schlafanzug immer wieder feucht auf der Haut klebt. Dazu gehören unter anderem Über- und Unterfunktionen der Schilddrüse, Diabetes mellitus, Fettstoffwechselstörungen und Gicht.

Auch Tumoren kommen in Frage

Tumorerkrankungen sind laut dem Hamburger Internisten eine dritte mögliche Ursache: "Auch wenn diese verhältnismäßig selten der Auslöser von Nachtschweiß sind, müssen sie in Betracht gezogen werden." In diesem Zusammenhang geben weitere Warnzeichen wie Fieberschübe, eine plötzliche Gewichtsabnahme, Magen-Darm-Beschwerden sowie Appetitlosigkeit wichtige Hinweise auf ein mögliches Krebsleiden.

Nachtschweiß: Manchmal ist das Herz schuld

Herzrasen und Atembeschwerden im Zusammenhang mit Nachtschweiß sind ebenfalls ein Warnsignal: "Da starkes Schwitzen auch auf ein krankes Herz hinweisen kann, zum Beispiel auf eine Herzinnenhautentzündung, wird der behandelnde Arzt auch dieses Organ in die Untersuchung mit einbeziehen", erklärt Wesiack.

Bei Älteren an eine Lungenentzündung denken

Auch eine Lungenentzündung kann die Ursache sein – vor allem bei älteren Menschen. "Bei Älteren bleibt Fieber als typisches Warnsymptom für eine Lungenentzündung oft aus. Das nächtliche Schwitzen kann dann ein wichtiger Wegweiser sein", weiß der Experte. Kommen Husten, Auswurf, Abgeschlagenheit sowie Schmerzen beim Atmen hinzu, sollten Erkrankte schnellstmöglich zum Arzt.

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