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Tipps und Tricks für starkes Männerhaar

Von t-online
Aktualisiert am 10.06.2022Lesedauer: 4 Min.
Der erste Haarausfall zeigt sich bei Männern oft in Geheimratsecken.
Der erste Haarausfall zeigt sich bei Männern oft in Geheimratsecken. (Quelle: AND-ONE/getty-images-bilder)
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Fast jeder zweite Mann ist im Laufe seines Lebens von dünner werdendem Haar betroffen. Doch es gibt viele Heilmittel, Therapien und Haarpflege-Tipps, die dabei helfen können, das Haar zu kräftigen und das Haarwachstum anzuregen. Wir zeigen Ihnen alle Tipps und Tricks für kräftiges und gesundes Männerhaar.

Das Wichtigste im Überblick


Kraftloses oder schütteres Haar ist für viele Männer frustrierend. Die Ursache liegt meist in einer vererbten Überempfindlichkeit der Haarwurzeln gegenüber dem körpereigenen Botenstoff Dihydrotestosteron, ein Beiprodukt des männlichen Geschlechthormons Testosterons.


Sechs Ursachen für Haarausfall bei Männern

Mann im mittleren Alter mit Haarausfall sieht sich im Spiegel an: Bei etwa 80 Prozent der Männer ist ein Haarausfall genetisch bedingt. Ursache dafür ist eine Überempfindlichkeit der Haarfollikel gegenüber dem männlichen Geschlechtshormon Dihydrotestosteron (DHT). Bei dieser Veranlagung schrumpfen und verkrümmen die Blutgefäße, die die Haarwurzeln mit Nährstoffen versorgen. Unter anderem wird ihre Wachstumsphase beeinträchtigt, so dass die Haare kürzer und weniger nachwachsen.
Mann fasst wegen Entzündung an Mittelscheitel seinen Kopf an: Bei einer Störung des Immunsystems infolge einer Autoimmunerkrankung können die Haarwurzeln vom eigenen Körper angegriffen werden. Innerhalb kurzer Zeit kann ein kreisrunder Haarausfall entstehen. Aufgrund der Autoimmunreaktion entstehen an den betroffenen Stellen Entzündungen, die ein neues Haarwachstum verhindern.
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Verbreitung von Haarausfall

60 bis 80 Prozent aller Männer in Europa sind von genetisch bedingtem Haarausfall, auch androgenetische Alopezie oder Alopecia androgenetica genannt, betroffen. Laut Statista haben etwa ein Drittel der deutschen Männer zu wenig, zu dünnes oder gar kein Haar. Ein Großteil von ihnen leidet unter dem äußeren Erscheinungsbild der Haare.

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Auch viele Frauen finden, dass Männer mit dichtem Haar jünger und attraktiver aussehen. Außerdem gilt gepflegtes Haar als Zeichen von Gesundheit und Schönheit. Graue Haare dagegen haben ein besseres Image. Sie werden kaum als störend, sondern eher als stilvoll und charmant wahrgenommen.

(Quelle: getty-images-bilder)

Hausmittel und Ernährung zur Stärkung des Haares

Mit einer ausgewogenen und gesunden Ernährung können Sie Ihr Haar stärken und sogar bis zu einem gewissen Grad dem Haarausfall entgegenwirken. Da die Haare zum Großteil aus dem Protein Keratin bestehen, kann eine proteinreiche Ernährung das Haar stärken. Eiweißreiche Lebensmittel wie Huhn, Fisch, Eier, Linsen und Käse sollten auf Ihrem Speiseplan also nicht fehlen, wenn Sie mit dünner werdendem Haar oder Haarbruch zu kämpfen haben. Lachs ist reich an Omega-3-Fettsäuren und Antioxidantien, die ebenfalls gut für die Kopfhaut und das Haarwachstum sind.

Und welche Vitamine stärken die Haare? Das B-Vitamin Biotin ist bekannt dafür Haut, Haare und Nägel zu kräftigen und findet sich in Hülsenfrüchten und Erdnüssen wieder. Ebenso dürfen für gesunde Haare weitere B-Vitamine in der Ernährung nicht fehlen, diese stecken zum Beispiel in Vollkornprodukten. Mineralien wie Zink und Eisen unterstützen die Haarwurzeln und fördern die Zellbildung.

Deshalb wird bei einem Eisen- oder Zinkmangel auch häufig ein Haarverlust beobachtet. Außerdem gilt: Nikotin ist pures Gift, nicht nur fürs Haar. Nikotin kann die Aufnahme von Vitaminen und Nährstoffen blockieren. Lassen Sie also besser die Finger vom Glimmstengel.

Regelmäßige Kopfmassagen regen die Durchblutung an

Gönnen Sie sich ab und an eine Massage, nicht nur für Ihren verspannten Nacken, sondern auch für Ihren Kopf. Das regt die Durchblutung der Kopfhaut und Haarwurzeln an und kräftigt das Haar. Eine Kopfmassage tut auch der Seele gut und entspannt. Allein davon können bei stressgeplagten Männern die Haare wieder sprießen. Während dem Haare-Waschen können Sie auch selbst Ihre Kopfhaut mit einem Shampoo oder einer Haarkur massieren. Dabei regen Sie nicht nur das Haarwachstum an, sondern pflegen Ihre Haare gleich mit.

Haarverdichter und Concealer schummeln mehr Volumen

Leichter bis mittlerer Haarausfall lässt sich mit Haarverdichtern oder Microhairs, auch Schütthaar oder Streuhaar genannt, sowie Concealern geschickt kaschieren. Dieser unterbindet die Lichtreflexion der Kopfhaut, die Haarverdichter dagegen verbessern das Haarvolumen. Eine Kombination beider Produkte ist bei lichtem Haar am effektivsten.

Bei den Microhairs hängen sich 0,3 bis 0,5 mm lange Keratinfasern aufgrund der elektrostatischen Ladung an die bestehenden Haare. Damit erzeugen sie mehr Haarmasse und eine höhere Blickdichte. Sie sind in verschiedenen Haarfarben erhältlich und lassen sich mit Shampoo auswaschen. Dr. Corinna Peter, Fachärztin für Dermatologie und Allergologie aus Hamburg, warnt jedoch: "Beim Schwimmen oder starker Nässe lösen sich die Fasern ab." Bei leichtem Regen oder Wind dagegen würden sie in der Regel halten.

Tipps zur Haarpflege

Die Wahl des Shampoos ist bei lichtem Haar entscheidend. In der Drogerie gibt es viele Varianten gegen Haarausfall und für mehr Volumen mit Inhaltsstoffen wie Zink, Koffein oder Gingko. Außerdem gibt es spezielle Tinkturen, Haaröle und Haarkuren, die direkt in die Kopfhaut einmassiert werden. Schauspieler Jake Gyllenhaal schwört zum Beispiel auf Produkte von John Masters Organics.

Das Zink and Sage Shampoo beuge mit dem Mineral Zink nicht nur Schuppen vor, sondern fördere auch das Haarwachstum. Das Protein Shampoo von Baxter of California soll gegen Dihydrotestosteron wirken, das den Haarwuchszyklus stört. Allerdings gibt es bisher keine Studien darüber, dass bestimmte Shampoos bei genetisch bedingtem Haarausfall wirklich wirken.

Rezeptfreie Mittel für kräftiges Haar

Bei einer androgenetischen Alopezie reicht das Waschen der Haare mit speziellen Shampoos meist nicht aus. Viele greifen daher zu rezeptfreien Mitteln gegen erblich bedingtem Haarausfall wie Regaine, Maxilene und Alopexy. All diese Produkte enthalten den Wirkstoff Minoxidil, welcher laut Hersteller nicht nur den Haarausfall stoppt, sondern auch das Haarwachstum fördert. Das Ausmaß kann jedoch individuell unterschiedlich sein. Sobald man diese Produkte absetzt, lässt die Wirkung sehr schnell nach.

Zudem wird empfohlen, Minoxidil nur bis zum Alter von 59 Jahren einzunehmen, da es sich dabei um ein blutdrucksenkendes Mittel handelt. Ganz neu auf dem Markt ist Androlan, das in Kombination mit einer Tinktur und Kapseln gibt. Hier wirken die Stoffe L-Arginin, Ginkgo, Vitamin B5 sowie Koffein, deren Effizienz in einer klinischen Studie bisher nur als Placebo-Effekt belegt wurde. L’Orèal und Kérastase bieten Ampullen-Kuren mit dem Wirkstoff Aminexil an, der sich in klinischen Studien als wirksam erwies.

Haartransplantation als letzter Ausweg

Wenn alles nichts hilft, bleibt meist nur noch der Weg zum Spezialisten. Knapp zwölf Prozent der Männer ziehen eine Haartransplantation in Betracht. Das ist allerdings nicht ganz billig. Eine herkömmliche Haarverpflanzung kostet zwischen 3500 und 7000 Euro. Ganz neu auf dem Markt präsentiert sich der Transplantations-Roboter Artas. Mit dessen Hilfe sollen Eigenhaartransplantationen durch einen geringeren Verschnitt viel schneller und damit effizienter von statten gehen. Das liegt daran, dass die Hand des Chirurgen durch einen computergesteuerten Roboterarm ersetzt wird, welcher präziser und schneller arbeitet.

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"Je nach Haarmenge dauert der komplette Eingriff nur noch vier bis acht Stunden, die Genesungsphase beträgt im Normalfall etwa eine Woche", erklärt Dr. Darius Alamouti aus Herne, der in Deutschland als einer der Ersten mit dem neuen Gerät arbeitet. Die Kosten hängen vom Umfang der Behandlung ab. Laut Bewertungen sind 93 Prozent der Männer sehr zufrieden mit dieser neuen Transplantationsmethode.

Bei dünner werdendem Haar gilt also kein Grund zur Panik, denn es gibt vielfältige Möglichkeiten, das Haar gesund zu pflegen, die Haarstruktur zu kräftigen und dem Haarausfall entgegenzuwirken.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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