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Nickelallergie: Ursachen, Symptome und mögliche Maßnahmen

Reaktion bei Hautkontakt  

Nickelallergie: Ursachen, Symptome und mögliche Maßnahmen

08.01.2016, 16:02 Uhr | hm (CF)

Nickelallergie: Ursachen, Symptome und mögliche Maßnahmen. Schon scheinbar harmlose Gegenstände wie Hosenknöpfe können bei Kontakt die Nickelallergie auslösen. (Quelle: imago images/Jochen Tack)

Schon scheinbar harmlose Gegenstände wie Hosenknöpfe können bei Kontakt die Nickelallergie auslösen. (Quelle: Jochen Tack/imago images)

Eine Nickelallergie ist zwar nicht ernsthaft gefährlich – sie kann aber sehr lästig werden. Betroffene entwickeln teils unangenehme Symptome. Und: Nickel ist im Alltag nur schwer zu meiden. Lesen Sie hier Informatives über die Allergie.

Nickelallergie: Ursachen und Entstehung der Erkrankung

Eine Nickelallergie hat üblicherweise erbliche Ursachen. Personen mit einer Veranlagung für die Allergie sind entsprechend empfindlich. Die Wahrscheinlichkeit, die Kontaktallergie zu entwickeln, ist damit höher als bei unempfindlichen Menschen.

Liegt eine Nickelallergie vor, wird das Schwermetall vom Immunsystem als gefährlicher Fremdkörper eingestuft, so das Fachportal "gesundheit.de". Die Lymphozyten, eine Art von weißen Blutkörperchen, versuchen dann, in Form von Fresszellen, sogenannten Makrophagen, das Metall zu entfernen. Als Folge der Abwehrreaktion treten die Symptome der Nickelallergie auf.

Die Allergie ist insbesondere problematisch, weil Nickel in vielen Gegenständen des täglichen Lebens vorhanden ist – Betroffene können ihm also nur schwer ausweichen. Neben günstigem Modeschmuck ist beispielsweise häufig auch Silber- oder Goldschmuck mit Nickel legiert. Gürtel, Knöpfe, Münzgeld und Brillengestelle können für Allergiker ebenso schwierig sein wie beispielsweise Besteck, Geschirr, Scheren, Messer, Schlüssel oder Türklinken.

Typische Symptome: So macht sich die Allergie bemerkbar

Wer mit Nickel in Berührung kommt und allergisch gegen das Metall ist, entwickelt üblicherweise an der betroffenen Körperstelle typische Symptome: Die Haut rötet sich, häufig kommt ein Ausschlag dazu. Darüber hinaus kann die Körperstelle jucken. Gelegentlich nässt die Haut, und es entstehen Knötchen und Bläschen. Die Symptome treten meist innerhalb weniger Stunden nach dem Kontakt mit Nickel auf. Gelegentlich können auch einige Tage zwischen dem Nickelkontakt und dem Auftreten der Symptome liegen, im Schnitt aber etwa zwölf bis 72 Stunden.

In der Fachsprache heißt das Hautekzem auch “Nickeldermatitis”. Meist heilt es wieder ab, sobald keinerlei Körperkontakt mehr zu Nickel besteht. Kommen Betroffene jedoch regelmäßig mit Nickel in Berührung, kann es laut der “Apotheken Umschau” zu einem sogenannten chronischen allergischen Kontaktekzem kommen: Die Hautveränderungen sind dauerhaft vorhanden, die Haut schuppt sich, wird rissig, eventuell auch verhornt.

Spielen bei einer Nickelallergie Lebensmittel eine Rolle?

Auch viele Lebensmittel enthalten Nickel. Die Wahrscheinlichkeit, dass Menschen durch die Aufnahme dieser Esswaren eine Allergie entwickeln, ist laut Angaben des Gesundheitsportals  “Onmeda” aber eher gering. Wer allerdings sehr empfindlich gegenüber dem Metall ist, kann auch nach Verzehr dieser Lebensmittel die genannten Symptome entwickeln.

Beliebte kohlenhydratreiche Beilagen wie Reis oder Kartoffeln enthalten ebenso Nickel wie Erdbeeren, Hülsenfrüchte, Nüsse und blattreiche Gemüsesorten. Darüber hinaus findet sich auch in unterschiedlichem Getreide Nickel, etwa in Mais, Hirse, Buchweizen oder Amaranth.

Sollten Sie bei sich eine Nickelallergie vermuten, die durch Lebensmittel begünstig wird, sollten Sie eine eventuelle Ernährungsumstellung immer ärztlich abklären, denn in den genannten Lebensmitteln sind viele relevante Nährstoffe enthalten.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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