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Schlaf: Warum Snoozen schädlich sein kann

Schlecht schlafen  

So schädlich ist snoozen

Von Ana Grujić

12.04.2019, 11:24 Uhr
Schlaf: Warum Snoozen schädlich sein kann. Frau schaltet Wecker aus: Wer die Schlummerfunktion bei seinem Wecker immer wieder nutzt, verwirrt sein Gehirn.  (Quelle: Getty Images/utah778)

Frau schaltet Wecker aus: Wer die Schlummerfunktion bei seinem Wecker immer wieder nutzt, verwirrt sein Gehirn. (Quelle: utah778/Getty Images)

Wer morgens den Wecker mehrmals klingeln lässt, stört nicht nur seinen Bettnachbarn. Das Betätigen der Schlummertaste kann sich negativ auf das Gehirn auswirken.

Nur noch ein paar Minuten: Diesen Gedanken haben viele, die beim Weckerklingeln nicht aufstehen, sondern die Schlummertaste drücken, um noch ein wenig länger im Bett zu bleiben. Sie sind einfach zu müde, um direkt aufzustehen. Dabei sagen Experten: Snoozen verschlimmert das Müdigkeitsgefühl nur. 

Wie die Schlummerfunktion ihr Gehirn beeinflusst

Wenn Sie morgens erstmal die Schlummerfunktion betätigen, schlafen Sie wieder ein. Ihr Körper beginnt einen neuen Schlafzyklus und schüttet Hormone aus, um eine Tiefschlafphase einzuleiten.

Reena Mehra, Direktorin des Bereichs Schlafforschung an der Cleveland Clinic, warnt: Schrillt aber Ihr Wecker nach der Snoozezeit noch einmal, reißt er Sie aus der Schlafphase. Anstatt noch einmal fünf Minuten Kraft getankt zu haben, fühlen Sie sich schlaftrunken und groggy.

Wer öfter hintereinander snoozt, riskiert sogar, dass die Schlaftrunkenheit länger anhält. Die sogenannte "Sleep Inertia" dauert für gewöhnlich 15 bis 30 Minuten. Wer aber zu Beginn einer Tiefschlafphase oder währenddessen aufgeweckt wird, verwirrt seinen Körper. Untersuchungen zeigen, dass die "Sleep Inertia" dann bis zu zwei oder drei Stunden dauern kann.

Wie Sie besser aufstehen können

Ein gestörter Schlafrhythmus ist nicht nur lästig, weil der Betroffene tagsüber müde ist. Zu wenig und zu viel Schlaf werden gleichermaßen mit gesundheitlichen Schäden wie Diabetes, Gefäßerkrankungen und Demenz in Verbindung gebracht. 



Mehra rät deshalb, Schlaf zu priorisieren und bewusst Maßnahmen für eine bessere Schlafquailtät zu ergreifen. Das kann etwa das Entwickeln einer Schlafroutine sein, bei der Sie jeden Tag zur selben Zeit schlafen gehen und aufstehen. Außerdem sollten Sie helle Bildschirme von Computern und Smartphones vor dem Einschlafen meiden. 

Verwendete Quellen:

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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