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Wenn FĂŒĂŸe und Zehen plötzlich krampfen

dpa, Sabine Meuter

Aktualisiert am 25.11.2019Lesedauer: 2 Min.
Eine Frau fasst sich an ihre Wade: Fuß- und WadenkrĂ€mpfe treten bei vielen Betroffenen vor allem im Schlaf auf.
Eine Frau fasst sich an ihre Wade: Fuß- und WadenkrĂ€mpfe treten bei vielen Betroffenen vor allem im Schlaf auf. (Quelle: Christin Klose/dpa-tmn-bilder)
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Er reißt einen aus dem Schlaf und attackiert einen im Alltag: Ein Krampf im Fuß gehört zu den unschöneren Überraschungen. Kommt das immer wieder vor, steckt vielleicht eine Krankheit dahinter. Nur welche?

HÀufig auftretende KrÀmpfe im Beinbereich können verschiedene Ursachen haben. Es kann an der Einnahme von bestimmten Medikamenten liegen. Oder an Bewegungsmangel.

"Die KrĂ€mpfe können auch ein Hinweis auf eine SchilddrĂŒsenerkrankung sein", sagt Axel Klein. Der Dresdener Facharzt fĂŒr OrthopĂ€die, Unfallchirurgie und Sportmedizin ist VizeprĂ€sident der Deutschen Gesellschaft fĂŒr Sportmedizin und PrĂ€vention (DGSP). KrĂ€mpfe können auch als Begleiterscheinungen von Erkrankungen wie etwa Diabetes auftreten. Eine weitere Ursache sind Durchblutungsstörungen.

Spurensuche beim Hausarzt

Erste Anlaufstelle ist der Hausarzt. Er lotet mit Fragen aus, was hinter den Beschwerden stecken könnte. Findet der Hausarzt keine Ursache fĂŒr die KrĂ€mpfe, ĂŒberweist er den Patienten an einen Neurologen. Der prĂŒft vor allem, ob Hinweise auf eine SchĂ€digung der Nerven oder der Muskulatur bestehen.

"Wichtig ist eine sehr sorgfĂ€ltige Befragung des Patienten, um Medikamente oder eine zugrundeliegende Erkrankung zu identifizieren, damit im besten Fall die Ursache der KrĂ€mpfe behandelt werden kann", sagt Prof. Helge Topka. Er ist Chefarzt der Klinik fĂŒr Neurologie und Klinische Neurophysiologie an der MĂŒnchen Klinik Bogenhausen. LĂ€sst sich keine klare Ursache fĂŒr die KrĂ€mpfe erkennen, kommt nach seinen Angaben eine symptomatische Therapie in Betracht. Um MuskelkrĂ€mpfe unabhĂ€ngig von der Ursache zu lindern, können Neurologen zum Beispiel Chinin-PrĂ€parate verschreiben.

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"Eine Dauerlösung sind solche Medikamente aber nicht, da sie mit schwerwiegenden Nebenwirkungen eingehen können, die mitunter lebensgefÀhrlich sind", so Topka.

Magnesium hilft nur bedingt

Weit verbreitet ist die Auffassung, dass die Einnahme von NahrungsergĂ€nzungsmitteln wie Magnesiumtabletten helfen soll, MuskelkrĂ€mpfe zu lindern. "Man kann es damit versuchen, aber wissenschaftliche Belege, dass das Magnesium tatsĂ€chlich wirkt, gibt es nicht", sagt Prof. Ulrich Fölsch. Er ist Facharzt fĂŒr Innere Medizin und Gastroenterologie in Kiel sowie GeneralsekretĂ€r der Deutschen Gesellschaft fĂŒr Innere Medizin.

Nur bei KrÀmpfen, die wÀhrend der Schwangerschaft auftreten, sei eine geringe Wirksamkeit von Magnesium belegt, ergÀnzt Topka.

Mitunter kann es auch vorkommen, dass Sportler unter KrÀmpfen leiden. "Das liegt daran, dass sie wÀhrend des Trainings schwitzen und es dadurch zu einem Elektrolytverlust kommen kann", erlÀutert Klein. Isotonische GetrÀnke schaffen dann meist Abhilfe. "Wichtig ist aber auch, sich vor dem Sport richtig aufzuwÀrmen."

Ruhe und WĂ€rme zur Vorbeugung

Nach seinen Angaben können KrĂ€mpfe im Fuß auch an zu engen oder schlecht sitzenden Schuhe liegen – egal, ob man Sportler ist oder nicht. "Bei Ă€lteren Frauen und MĂ€nnern können KrĂ€mpfe im Fuß oder in den Zehen unter UmstĂ€nden auch auf GelenkverĂ€nderungen zurĂŒckzufĂŒhren sein", sagt Topka.


Sinnvoll kann sein, FĂŒĂŸe, die zum Krampf neigen, mehr zu pflegen. "Angenehm wirkt zum Beispiel WĂ€rme", so Klein. Hilfreich sind etwa heiße FußbĂ€der oder Kirschkernkissen. Ein weiterer, ganz simpler Tipp: "Immer mal wieder die Beine hochlegen", empfiehlt Fölsch. Das entlastet die GefĂ€ĂŸe und entspannt die Muskeln.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dĂŒrfen nicht verwendet werden, um eigenstĂ€ndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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