• Home
  • Gesundheit
  • Krankheiten & Symptome
  • Viruserkrankungen
  • WHO beobachtet mysteriöse Lungenkrankheit in China


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild fĂŒr einen TextTexas: 46 Tote in Lastwagen entdeckt Symbolbild fĂŒr einen TextUS-Schauspielerin in Fluss ertrunkenSymbolbild fĂŒr einen TextLufthansa bringt Mega-Jumbo A380 zurĂŒckSymbolbild fĂŒr einen TextGelbe Giftwolke tötet zwölf MenschenSymbolbild fĂŒr einen TextUSA: Zug entgleist – ToteSymbolbild fĂŒr einen TextKehrt Johnny Depp in Kultrolle zurĂŒck?Symbolbild fĂŒr einen TextOligarchen-Jacht soll versteigert werdenSymbolbild fĂŒr einen TextNĂ€chster Waldbrand in BrandenburgSymbolbild fĂŒr einen TextHut-Panne bei Königin MĂĄximaSymbolbild fĂŒr einen TextARD-Serienstar wird ersetztSymbolbild fĂŒr einen TextDeutsche Tennis-Asse souverĂ€nSymbolbild fĂŒr einen Watson TeaserRoyal-Expertin sorgt sich um KateSymbolbild fĂŒr einen TextJetzt testen: Was fĂŒr ein Herrscher sind Sie?

WHO beobachtet mysteriöse Lungenkrankheit in China

Von dpa
Aktualisiert am 08.01.2020Lesedauer: 2 Min.
Vorsorge in Hongkong: Die Nachrichten aus der Stadt Wuhan weckten die Erinnerung an die Sars-Pandemie, die 2002 in der sĂŒdchinesischen Provinz Guangdong begann.
Vorsorge in Hongkong: Die Nachrichten aus der Stadt Wuhan weckten die Erinnerung an die Sars-Pandemie, die 2002 in der sĂŒdchinesischen Provinz Guangdong begann. (Quelle: Informationsdienst der Hongkonger Regierung/AP/dpa)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Nachdem das Sars-Virus eine der gefĂ€hrlichsten Infektionswellen verursachte, gibt es nun erneut eine HĂ€ufung rĂ€stelhafter KrankheitsfĂ€lle. Hongkong hat schon erste Vorsichtsmaßnahmen ergriffen.

Nach immer mehr FÀllen einer rÀtselhaften Lungenkrankheit in der zentralchinesischen Millionenmetropole Wuhan hat sich die Weltgesundheitsorganisation (WHO) eingeschaltet.

"Die WHO verfolgt die Situation aufmerksam und steht im engen Kontakt mit den nationalen Behörden in China", hieß es am Montag von der UN-Behörde in Genf. Die Zahl erfasster Infektionen ist nach Angaben der chinesischen Behörden inzwischen auf 59 gestiegen. Sieben der Patienten seien in einem kritischen Zustand.

Ausmaß der Krankheit bisher unklar

Wie gefĂ€hrlich die Krankheit ist, war zunĂ€chst noch unklar: "Es gibt begrenzte Informationen, um das Gesamtrisiko dieser HĂ€ufung von Lungenerkrankungen unbekannter Ursache einzuschĂ€tzen", hieß es von der WHO, die bisher fĂŒr Reisende "keine besonderen Vorkehrungen" empfiehlt. Gut 120 Menschen stĂŒnden derzeit unter Beobachtung.

Hongkong hat unterdessen erste Vorsichtsmaßnamen ergriffen: Am Flughafen wurden FiebermessgerĂ€te installiert. Reisende aus Wuhan werden gesondert kontrolliert. In der chinesischen Sonderverwaltungsregion sind bisher 16 VerdachtsfĂ€lle gemeldet.

Verkaufte Tiere als mögliche Virusquelle

Auch in Singapur gibt es nach Presseberichten einen ersten Verdachtsfall. Ein dreijĂ€hriges MĂ€dchen, das Wuhan besucht habe, sei in einem stabilen Zustand im Krankenhaus, hieß es. Ihren Anfang nahm die mysteriöse Lungenkrankheit wohl auf einem Fischmarkt in der 19-Millionen-Metropole, auf dem auch andere Tiere verkauft werden. Sie gelten als mögliche Virusquelle. Der Huanan-Markt ist inzwischen geschlossen worden und soll grĂŒndlich gereinigt werden. Das infizierte MĂ€dchen in Singapur war nach den Presseberichten allerdings nicht auf dem Markt.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Ermitteln Sie Ihr biologisches Alter

Die Gesundheitskommission von Wuhan berichtete, nach bisherigen Analysen gebe es "keine klaren Beweise" fĂŒr eine Übertragung von Mensch zu Mensch. Auch sei kein medizinisches Personal infiziert. Bei der Viruserkrankung handele es sich nicht um Grippe, Mers, Vogelgrippe oder Sars, hieß es weiter. Die Untersuchungen, ob es sich um ein neuartiges Virus handelt, dauerten zunĂ€chst noch an. Die FĂ€lle werden derzeit als virale LungenentzĂŒndung unbekannter Ursache behandelt.

Mehr als 800 Menschen starben an der Sars-Pandemie

Die Nachrichten aus Wuhan weckten die Erinnerung an die Sars-Pandemie, die 2002 in der sĂŒdchinesischen Provinz Guangdong begann und anfangs vertuscht wurde. Das Severe Acute Respiratory Syndrome (Sars) zĂ€hlte zu den gefĂ€hrlichsten Infektionswellen der jĂŒngeren Zeit. Im Sommer 2003 endete die Pandemie, allerdings wurden auch danach noch neue Infektionen erfasst. Insgesamt registrierte die WHO weltweit rund 8.000 Sars-FĂ€lle, mehr als 800 Menschen starben.

GlĂŒcklicherweise sei das Virus nicht so leicht ĂŒbertragbar gewesen wie etwa Influenza, sagten Experten spĂ€ter. Ob FledermĂ€use oder Schleichkatzen der ursprĂŒngliche Reservoirwirt des Virus waren, ließ sich bis heute nicht sicher klĂ€ren. Das Überspringen von Krankheiten aus dem Tierreich auf den Menschen ist generell nicht ungewöhnlich. Weitere Beispiele fĂŒr solche sogenannten Zoonosen sind Influenza, HIV, Ebola, Mers und Tollwut.

GrĂ¶ĂŸere Gefahr bei spontanen Wirtswechseln

Bei spontanen Wirtswechseln eines Erregers ist die Gefahr einer verheerenden Epidemie oft grĂ¶ĂŸer als bei schon lange kursierenden, weil der Mensch keine Antikörper gegen den neuen Erreger hat. Das ist das typische Szenario, das beispielsweise auch bei einer Grippepandemie etwa mit Vogelgrippeviren befĂŒrchtet wird.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dĂŒrfen nicht verwendet werden, um eigenstĂ€ndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
ChinaHongkongWHO

t-online - Nachrichten fĂŒr Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlÀngerung FestnetzVertragsverlÀngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website