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Osteoporose-Patienten erhalten k├╝nftig eine bessere Behandlung

Von t-online
27.02.2020Lesedauer: 3 Min.
Mithilfe einer gezielten Physiotherapie erlangen Osteoporose-Patienten nach Knochenbr├╝chen ihre Beweglichkeit zur├╝ck.
Mithilfe einer gezielten Physiotherapie erlangen Osteoporose-Patienten nach Knochenbr├╝chen ihre Beweglichkeit zur├╝ck. (Quelle: ChesiireCat/getty-images-bilder)
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F├╝r die Behandlung von Osteoporose gelten zuk├╝nftig neue Richtlinien. Das wurde Mitte Januar vom Gemeinsamen Bundesausschuss, dem h├Âchsten Gremium im Gesundheitswesen, beschlossen. Das neue Programm setzt auf eine bessere Versorgung durch Medikamente, Sportangebote und Schulungen, die den pers├Ânlichen Lebensstil miteinbeziehen.

Verbesserungen in der Schmerztherapie

Das neue Disease Management Programm (DMP), so der offizielle Name des neuen Behandlungsprogramms, schlie├čt wichtige L├╝cken in der medizinischen Versorgung von Osteoporose-Patienten. So kam es nach Informationen der Deutschen Gesellschaft f├╝r Ern├Ąhrung (DGE) in der Vergangenheit h├Ąufig vor, dass Betroffene selbst nach Knochenbr├╝chen nicht ausreichend medikament├Âs behandelt wurden. Zudem war vielen Patienten nicht bewusst, dass auch nicht medikament├Âse Ma├čnahmen wie gesunde Ern├Ąhrung, regelm├Ą├čige Bewegung, wenig Alkohol und der Verzicht auf Nikotin wichtige Ma├čnahmen sind, um St├╝tze und Br├╝che zu vermeiden.

  • Selbsttest: Wie hoch ist Ihr Risiko f├╝r Osteoporose?

Lebensmittel f├╝r starke Knochen

Greifen Sie bei Mineralwasser zu Sorten mit einem Kalziumgehalt von mehr als 150 Milligramm pro Liter. So decken Sie mit anderthalb Litern etwa ein Viertel Ihres Tagesbedarfs.
Dunkelgr├╝ne Gem├╝sesorten sind nicht nur reich an Kalzium, sondern liefern auch viel Vitamin K. Das Vitamin unterst├╝tzt die Kalziumeinlagerung in die Knochen. Als bestes Knochengem├╝se gilt der Gr├╝nkohl mit mehr als 200 mg Kalzium pro 100 Gramm.
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"Es reicht nicht, Patienten dies einmal aufzuz├Ąhlen und dann zu hoffen, dass sie es erfolgreich umsetzen", sagt Siggelkow, die auch Mitglied in der Leitlinienkommission des Dachverbands Osteologie ist. Das neue Disease Management Programm garantiere eine leitliniengest├╝tzte Behandlung und sehe zudem Schulungen f├╝r die Patienten vor. Das werde die Behandlungsqualit├Ąt auf Dauer erh├Âhen.

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Ern├Ąhrungsberatung, Reha- und Funktionssport

"Mit dem DMP steigt nun die Chance, dass viele der Patienten mit einem hohen Risiko f├╝r einen osteoporotischen Knochenbruch nicht nur eine wirksame Medikation erhalten, sondern auch durch Schulungen, Ern├Ąhrungsberatungen und Rehasport oder Funktionstraining unterst├╝tzt werden", sagt Professor Matthias M. Weber, Mediensprecher der DGE.

Auf diese Weise k├Ânne es gelingen, das Fortschreiten der Erkrankung aufzuhalten, Schmerzen zu lindern und Frakturen sowie deren Komplikationen zu verhindern. Trotz dieser positiven Ans├Ątze im neuen DMP weist die DGE auf weiterhin bestehende Defizite in Bezug auf die Fr├╝herkennung der Knochenkrankheit hin. Zudem fordern die Experten mehr Aufkl├Ąrung in der Bev├Âlkerung.

Allerdings m├╝sse in punkto Pr├Ąvention noch mehr getan werden. "Wir w├╝nschen uns mehr Aufkl├Ąrung der Bev├Âlkerung", sagt Weber. Hierbei k├Ânnten Haus├Ąrzte und Apotheker sowie Physio- oder Ergotherapeuten helfen.

Wer nimmt teil am neuen Programm?

In das neue Behandlungsprogramm f├╝r Osteoporose k├Ânnen Frauen ab dem vollendeten 50. und M├Ąnner ab dem vollendeten 60. Lebensjahr aufgenommen werden. Die Voraussetzung daf├╝r ist, dass der Arzt die Notwendigkeit einer medikament├Âsen behandlungsbed├╝rftigen Osteoporose festgestellt hat. Der Start des DMP Osteoporose wird allerdings noch ein paar Monate auf sich warten lassen. Zuvor muss das Bundesministerium f├╝r Gesundheit das Programm pr├╝fen und die gesetzlichen Krankenkassen m├╝ssen Vertr├Ąge mit ├ärzten und Krankenh├Ąusern schlie├čen.

"Wer dann ins DMP Osteoporose aufgenommen worden ist, wird profitieren", sagt Siggelkow. In bestimmten festgelegten Abst├Ąnden sollen Kontrolluntersuchungen stattfinden, so dass Ver├Ąnderungen im Krankheitsverlauf sofort erkannt und doppelte Untersuchungen vermieden werden. Denn der behandelnde Arzt koordiniert und dokumentiert alle Schritte. Das sei eine wichtige Ma├čnahme f├╝r eine bessere Behandlung von Osteoporose-Patienten.

Was genau ist Osteoporose?

Von Osteoporose sprechen Medizinerinnen und Mediziner, wenn im Knochen immer mehr Knochengewebe abgebaut wird und Knochenbr├╝che wahrscheinlicher werden. Die auch unter dem Namen Knochenschwund bekannte Stoffwechselerkrankung betrifft vor allem ├Ąltere Menschen und speziell Frauen nach der Menopause. Etwa sechs Millionen Menschen in Deutschland haben eine Osteoporose, etwa 80 Prozent von ihnen sind Frauen. Die H├Ąlfte aller Osteoporose-Patienten wird in ihrem weiteren Leben eine osteoporosebedingte Fraktur erleiden, sch├Ątzen Experten.

Knochenbr├╝che mit schweren Folgen

Ein Knochenschwund beginnt schleichend, ohne dass die Betroffenen etwas bemerken. "H├Ąufig wird die Osteoporose erst erkannt, wenn Knochen oder Wirbelk├Ârper bereits gebrochen sind", sagt Professor Dr. Heide Siggelkow, ├ärztliche Leiterin des MVZ Endokrinologikums in G├Âttingen und Mitglied der DGE.

Da die Erkrankung mit starken Schmerzen einhergehen kann, sind die Betroffenen h├Ąufig in Bewegungen und Beweglichkeit eingeschr├Ąnkt. Kommt Gangunsicherheit dazu, kann es leicht zu St├╝rzen kommen. "Eine der Folgen nach einem Sturz ist der Oberschenkelhalsbruch, in dessen Folge die Patienten sehr h├Ąufig pflegebed├╝rftig werden und ins Pflegeheim ├╝bersiedeln m├╝ssen", sagt Siggelkow.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte ├ärzte. Die Inhalte von t-online k├Ânnen und d├╝rfen nicht verwendet werden, um eigenst├Ąndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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