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Blutdrucksenker: Diese Nebenwirkung sollten Sie kennen

Empfindliche Haut  

Blutdrucksenker: Diese Nebenwirkung sollten Sie kennen

17.09.2020, 10:55 Uhr | dpa, AM, t-online

Blutdrucksenker: Diese Nebenwirkung sollten Sie kennen. Sonnenbrand: Einige Medikamente können die Haut lichtempfindlich machen und sorgen so für ein schnelleres Verbrennen in der Sonne. (Quelle: Getty Images/Naked King)

Sonnenbrand: Einige Medikamente können die Haut lichtempfindlich machen und sorgen so für ein schnelleres Verbrennen in der Sonne. (Quelle: Naked King/Getty Images)

Wer Wassertabletten gegen seinen Bluthochdruck einnimmt, muss eventuell besonders auf Sonnenschutz achten. Es geht dabei um einen ganz konkreten Wirkstoff in den Präparaten.

Bestimmte Entwässerungstabletten gegen Bluthochdruck können die Haut lichtempfindlicher machen. Ohne Schutz bekommt man dann möglicherweise leichter einen Sonnenbrand, warnt die Zeitschrift "Senioren-Ratgeber". Konkret betrifft das Präparate mit dem Wirkstoff Hydrochlorothiazid.

Auf den Hautschutz achten

Wer diese Mittel nimmt, sollte vorsorgen und etwa die Mittagssonne meiden, lichtdichte Kleidung tragen und Sonnencreme auftragen. Zudem gilt die Faustregel: Je kürzer man sich in der Sonne aufhält und je geringer die Wirkstoffdosis ist, desto kleiner ist das Risiko. Es empfiehlt sich zudem, bei der Einnahme solcher Blutdrucksenker regelmäßig zu Hautkrebs-Screenings zu gehen.

Auch andere Medikamente machen die Haut lichtempfindlicher – bestimmte Antidepressiva, Antibiotika, Epilepsie-Mittel sowie Herz-Kreislauf-Medikamente zum Beispiel.

Weitere Tipps zur Einnahme von Blutdrucksenkern

Wer unter Bluthochdruck leidet, muss bei der Arzneimitteleinnahme einiges beachten. Besonders wichtig ist es, blutdrucksenkende Mittel regelmäßig einzunehmen. Eine unregelmäßige Einnahme kann den Körper belasten. Laut Studien sei es besser, Blutdrucksenker am Abend einzunehmen.
Außerdem sollten Patienten etwas Durchhaltevermögen beweisen, und das Präparat nicht voreilig wechseln – auch wenn Unwohlsein oder andere Nebenwirkungen auftreten. Es kann helfen, dem Körper eine Eingewöhnungsphase zuzugestehen. Sprechen Sie in jedem Fall mit Ihrem Arzt über Nebenwirkungen.

Wechselwirkungen kann es auch mit anderen Medikamenten geben. Hierzu zählen zum Beispiel rezeptfreie Schmerz- und Grippemittel, Estrogen- und Kortisontherapien oder einige Medikamente gegen Depressionen.
Aber auch Lebensmittel oder Nahrungsergänzungspräparate können die Wirkung von Blutdrucksenkern beeinflussen. Die Wechselwirkungen unterscheiden sich je nach Präparat. Zögern Sie nicht, hierzu Ihren Arzt zu befragen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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