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Die "AHA+A+L-3G"-Regel soll es richten. Was steckt dahinter?

  • Sandra Simonsen
Von Sandra Simonsen

Aktualisiert am 13.10.2020Lesedauer: 6 Min.
Frankfurt: Passanten mĂŒssen nun in der Innenstadt und an stark frequentierten PlĂ€tzen Mund-Nase-Bedeckungen tragen.
Frankfurt: Passanten mĂŒssen nun in der Innenstadt und an stark frequentierten PlĂ€tzen Mund-Nase-Bedeckungen tragen. (Quelle: Ralph Peters/imago-images-bilder)
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Die Infektionszahlen in ganz Europa und auch in Deutschland steigen wieder stark an. Gleichzeitig stellen sich immer noch viele Fragen rund um SARS-CoV-2. Wir beantworten sie.

Das Wichtigste im Überblick


Jetzt, da die Infektionszahlen wieder dramatisch ansteigen, sind die Menschen zunehmend verunsichert. Viele fragen sich, wie gefĂ€hrlich Covid-19 ist, wie sie sich am besten schĂŒtzen können und wer besonders betroffen sein könnte. t-online gibt Antworten auf die wichtigsten Fragen.


Coronavirus-Fotoshow: Das sind die wichtigsten Symptome

Husten: Ein trockener Husten ist ein besonders hĂ€ufiges Symptom fĂŒr das Coronavirus. Der Husten kann zusĂ€tzlich zu Atemnot fĂŒhren.
Fieber: Eine erhöhte Temperatur ist ebenfalls ein hĂ€ufiges Symptom fĂŒr Covid-19. Viele Patienten haben zudem Gliederschmerzen oder fĂŒhlen sich schwach.
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Was ist das Coronavirus?

SARS-CoV-2 ist die AbkĂŒrzung fĂŒr "Severe acute respiratory syndrome coronavirus type 2" und steht fĂŒr ein neues Coronavirus. Seit Anfang 2020 gilt der Erreger als Auslöser fĂŒr die Krankheit Covid-19. Zu den Coronaviren gehören zum Beispiel auch auch SARS und MERS.

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Generell sind Coronaviren unter SĂ€ugetieren und Vögeln laut Robert Koch-Institut (RKI) weit verbreitet und lösen beim Menschen meist nur milde ErkĂ€ltungen aus. In seltenen FĂ€llen können aber auch schwere LungenentzĂŒndungen entstehen, wie im Fall von Covid-19.

Bisher geht unter anderem das RKI davon aus, dass sich das Coronavirus hauptsĂ€chlich ĂŒber die "Aufnahme virushaltiger Partikel" ĂŒbertrĂ€gt. Beim Atmen, Husten, Sprechen und Niesen entstehen Tröpfchen und Aerosole, der Übergang zwischen beiden Partikeln ist fließend, grĂ¶ĂŸere Teilchen sinken allerdings schneller zu Boden, wĂ€hrend Aerosole lĂ€nger in der Luft schweben und sich in geschlossenen RĂ€umen verteilen können.

Liebe Leserinnen und Leser: Welche weiteren Fragen bewegen Sie in Bezug auf das Coronavirus am meisten? Schicken Sie uns Ihre Fragen per Mail an leseraufruf@t-online.de. Eine Auswahl der eingesendeten Fragen werden wir fĂŒr Sie beantworten.

Welche Symptome kann SARS-CoV-2 auslösen?

Zu den hĂ€ufigsten Symptomen des Coronavirus zĂ€hlen laut RKI Husten, Fieber, Schnupfen, eine Störung des Geruchs- und/oder Geschmackssinns sowie eine Pneumonie. Mittlerweile wurden in einigen FĂ€llen auch HautverĂ€nderungen, neurologische Probleme wie Vergesslichkeit, aber auch MĂŒdigkeit und Erschöpfung als Symptome festgestellt.

FĂŒr wen ist das Coronavirus besonders gefĂ€hrlich?

Das Coronavirus verlĂ€uft bei allen Menschen unterschiedlich schwer. WĂ€hrend viele nur eine leichte ErkĂ€ltung bekommen, leiden andere unter schweren LungenentzĂŒndungen, landen auf der Intensivstation oder sterben sogar an Covid-19. Auch, wenn diese schweren VerlĂ€ufe auch bei jĂŒngeren, gesunden Patienten auftreten können, zeigt sich laut RKI eine HĂ€ufigkeit bei folgenden Personengruppen:

  • Ă€ltere Personen (mit stetig steigendem Risiko fĂŒr einen schweren Verlauf ab etwa 50-60 Jahren)
  • MĂ€nner
  • Raucher
  • stark ĂŒbergewichtige Menschen

Personen mit bestimmten Vorerkrankungen:

  • Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems (zum Beispiel koronare Herzerkrankung und Bluthochdruck)
  • chronische Lungenerkrankungen (zum Beispiel COPD)
  • chronische Nieren- und Lebererkrankungen
  • Patienten mit Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
  • Patienten mit einer Krebserkrankung
  • Patienten mit geschwĂ€chtem Immunsystem

Wie können Sie sich vor einer Ansteckung schĂŒtzen?

Als wichtigste Maßnahmen zum Schutz vor einer Coronavirus-Ansteckung gelten die offiziellen Abstands- und Hygieneregeln. Sie sollten Menschenmassen meiden: Gehen Sie möglichst selten einkaufen, nicht auf grĂ¶ĂŸere Feiern oder zu Partys, meiden Sie öffentliche Verkehrsmittel und steigen Sie lieber aufs Rad um.


Versuchen Sie, sich so gut es geht von anderen Menschen fernzuhalten und auch Familie und Freunden beispielsweise bei der BegrĂŒĂŸung nicht zu nahe kommen. Wichtig sind auch eine gute HĂ€ndehygiene wie regelmĂ€ĂŸiges, grĂŒndliches HĂ€ndewaschen sowie Handdesinfektion fĂŒr unterwegs. Alltagsmasken schĂŒtzen zudem zwar nicht sicher vor einer Infektion, können aber verhindern, dass Sie andere Menschen anstecken, sollten Sie sich infiziert haben.

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Was bedeutet die Regel AHA+A+L-3G?

Die "AHA-Regel", die Abstand, HĂ€ndewaschen und Alltagsmaske beinhaltet, ist mittlerweile wohl jedem bekannt. Die Regel zum Schutz vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus wurde in den letzten Wochen allerdings erweitert: ZunĂ€chst um ein "L" fĂŒr "LĂŒften": Halten sich mehrere Menschen gemeinsam in einem geschlossenen Raum wie in Schulen oder BĂŒros auf, soll regelmĂ€ĂŸig gelĂŒftet werden, rĂ€t die Bundesregierung.


RKI-Chef Lothar Wieler riet zudem dazu, die drei "Gs" zu vermeiden (-3G): Geschlossene RĂ€ume, Gruppen und GedrĂ€nge. Und auch Gesundheitsminister Jens Spahn fĂŒgt noch ein drittes "A" hinzu: "A" fĂŒr App, also fĂŒr die Corona-Warn-App. Wenn all die Aspekte der Formel berĂŒcksichtigt werden, soll es weniger Coronavirus-Ansteckungen geben.

Wo gilt in Deutschland eine Maskenpflicht?

In Deutschland gilt seit Ende April eine Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln wie Bussen, Bahnen oder Trams. ZusÀtzlich ebenso in allen GeschÀften, Einkaufscentern und auch auf MÀrkten, wo Abstandhalten schwierig wird.

Mittlerweile gibt es zusĂ€tzlich in einigen StĂ€dten wie Frankfurt oder Hamburg auf bestimmten öffentlichen PlĂ€tzen oder in bestimmten Straßen eine generelle Maskenpflicht auch im Freien. Wer gegen die Maskenpflicht verstĂ¶ĂŸt, riskiert in allen BundeslĂ€ndern außer Sachsen-Anhalt ein Bußgeld von mindestens 50 Euro.

Wie wird auf das Coronavirus getestet?

Besteht ein Verdacht auf das Coronavirus oder kommt jemand aus einem Risikogebiet im Ausland zurĂŒck nach Deutschland, wird derjenige auf SARS-CoV-2 getestet. In den meisten FĂ€llen wird dazu ein PCR-Test verwendet, manchmal aber auch ein Antigen- oder ein Antikörper-Test.

PCR-Test: Bei diesem Testverfahren wird das Virusgenom nachgewiesen. Dazu wird eine Probe aus dem Nasen- oder Rachenraum entnommen. Die reine Testzeit dauert zwischen vier und fĂŒnf Stunden, es dauert momentan allerdings einige Tage, bis das Ergebnis mitgeteilt werden kann.


Antigen-Test: Der Antigen-Test soll innerhalb weniger Minuten eine akute Infektion mit dem Coronavirus nachweisen. Diese Tests sind deutlich schneller, bisher aber auch unzuverlÀssiger als PCR-Testungen.


Antikörper-Test: Ein Test auf Antikörper gegen das Coronavirus im Blut wird momentan vor allem zur KlÀrung der Verbreitung des Virus genutzt. Zwischen den ersten Symptomen und der Nachweisbarkeit spezifischer Antikörper vergehen etwa ein bis zwei Wochen. SARS-CoV-2 spezifische Antikörper können sowohl wÀhrend der akuten Infektionsphase als auch nach Abklingen der Symptome nachgewiesen werden.

Wie funktioniert die Corona-Warn-App?

Die Corona-Warn-App wurde entwickelt, um Nutzer zu warnen, wenn sie Kontakt zu einem Corona-Infizierten hatten. SchlÀgt die App Alarm, sollen sich die Betroffenen selbst testen lassen und vorsichtshalber isolieren. Das Ziel ist es, Infektionsketten zu unterbrechen.


Mittlerweile haben rund 15 Prozent der Menschen in Deutschland die App installiert. Wer sich mit dem Coronavirus infiziert hat und einen positiven Testnachweis hat, kann dieses in der App anonym vermerken. Im Anschluss informiert die App alle anderen Nutzer, die in den vergangenen 14 Tagen Kontakt zu der erkrankten Person hatten.

Die Corona-Warn-App zeigt ein erhöhtes Risiko an: Nach Risiko-Begegnungen kann auch ein Corona-Test notwendig werden.
Die Corona-Warn-App zeigt ein erhöhtes Risiko an: Nach Risiko-Begegnungen kann auch ein Corona-Test notwendig werden. (Quelle: Photothek/imago-images-bilder)
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Dabei unterscheidet die App automatisch zwischen geringem Risiko beispielsweise bei flĂŒchtigem Kontakt und hohem Risiko bei lĂ€ngerem Kontakt. Allerdings erfasst die App keine Daten ĂŒber den Zeitpunkt einer Risikobegegnung, auch der Ort bleibt unbekannt. So bleiben sowohl die IdentitĂ€t der Infizierten als auch die der Kontaktpersonen geschĂŒtzt.

Darf ich jetzt noch in den Urlaub fahren? Was bedeuten Reisewarnungen und Risikogebiete?

Ein Urlaub ist grundsĂ€tzlich weiterhin möglich und erlaubt. Allerdings rĂ€t die Bundesregierung insbesondere Einwohnern von Risikogebieten von Reisen ab, zudem gelten fĂŒr viele LĂ€nder offizielle Reisewarnungen sowie besondere Bestimmungen fĂŒr die RĂŒckreise aus einem auslĂ€ndischen Risikogebiet.

Wenn Sie aus dem Ausland nach Deutschland einreisen und sich innerhalb der vergangenen 14 Tage in einem Risikogebiet aufgehalten haben, sind Sie verpflichtet, sich nach der Ankunft auf das Coronavirus testen zu lassen und sich bis mindestens zur Übermittlung des Testergebnisses in hĂ€usliche QuarantĂ€ne zu begeben. ZusĂ€tzlich mĂŒssen Sie die fĂŒr Ihren Wohnort zustĂ€ndige Behörde – in der Regel das lokale Gesundheitsamt – informieren.

Ausnahmen gelten nur in einigen BundeslĂ€ndern zum Beispiel dann, wenn Sie nur auf der Durchreise sind oder einen negativen Corona-Test vorweisen können, der nicht Ă€lter als 48 Stunden ist und in Deutschland anerkannt wird. Hinzu kommen die QuarantĂ€ne-Bestimmungen im Reiseland bei einem positiven Corona-Test: Meist ist eine RĂŒckreise nach Deutschland innerhalb der QuarantĂ€ne nicht möglich.

Sollten Sie im Urlaubsland an dem Coronavirus erkranken, ĂŒbernimmt normalerweise Ihre Auslandsreisekrankenversicherung die Behandlungskosten. Doch wer trotz Reisewarnung und Einstufung als Risikogebiet in ein Land reist, ist in der Regel nicht durch diese Versicherung geschĂŒtzt. Sie sollten sich daher zuvor gut beraten lassen und eine spezielle Krankenversicherung abschließen. Dabei mĂŒssen Sie mit deutlich höheren Kosten und eingeschrĂ€nkten Leistungen rechnen. Durch Reisewarnungen und generell wĂ€hrend der Corona-Pandemie gelten bei vielen Reiseanbietern insbesondere fĂŒr Pauschalreisen besondere Stornierungsbedingungen.

Was gilt fĂŒr innerdeutsche Risikogebiete?

Bei einem Treffen am 7. Oktober haben Bund und LĂ€nder beschlossen, besondere Maßnahmen fĂŒr regionale Risikogebiete zu erlassen. GrundsĂ€tzlich sollen Einwohner von Risikogebieten vermeiden, innerhalb Deutschlands zu reisen. Zudem sollen Touristen aus innerdeutschen Risikogebieten nur dann in einem Beherbergungsbetrieb untergebracht werden dĂŒrfen, wenn sie einen negativen Corona-Test vorweisen können. Der Test darf nicht Ă€lter als 48 Stunden sein.


Allerdings haben nicht alle BundeslĂ€nder einheitlich dem Beschluss zugestimmt. Daher sollten Sie sich grundsĂ€tzlich separat ĂŒber die Lage an Ihrem Urlaubsziel informieren und gegebenenfalls direkt Ihre Unterkunft kontaktieren. ZusĂ€tzlich gilt beispielsweise in Mecklenburg-Vorpommern eine QuarantĂ€nepflicht fĂŒr Reisende aus Risikogebieten.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dĂŒrfen nicht verwendet werden, um eigenstĂ€ndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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Von Nicole Sagener
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