Sie sind hier: Schlaganfall 

Schlaganfall: Können auch Kinder betroffen sein?

Symptome schnell erkennen  

Können auch Kinder einen Schlaganfall kriegen?

05.01.2021, 15:01 Uhr | dpa-tmn

Schlaganfall: Können auch Kinder betroffen sein?. Schlaganfall: Durch eine schnelle medizinische Versorgung können Folgeschäden vermieden oder reduziert werden. (Symbolbild) (Quelle: Getty Images/Motortion)

Schlaganfall: Durch eine schnelle medizinische Versorgung können Folgeschäden vermieden oder reduziert werden. (Symbolbild) (Quelle: Motortion/Getty Images)

Sehstörungen, Kopfschmerz oder Schwindel: Die Symptome eines Schlaganfalls sind vielfältig. Können diese auch schon im jungen Alter auftreten? Ein Verband klärt auf.

Ein Schlaganfall bei Kindern ist zwar selten. Doch er kann durchaus vorkommen, und zwar in allen Altersgruppen vom Baby bis zum Jugendlichen. Darauf weist der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) hin.

Weil dies vielen Menschen aber nicht bewusst ist, erfolgt die Diagnose bei Kindern oft erst recht spät. Dabei sind eine schnelle medizinische Behandlung und anschließende Rehamaßnahmen entscheidend. Denn durch sie können Folgeschäden vermieden oder reduziert werden.

Auf Symptome schnell reagieren

Erste Anzeichen sind bei den meisten betroffenen Kindern eine Halbseitenlähmung, Gesichtslähmung oder plötzliche Sprachstörungen. Auch ungewöhnlich heftige Kopfschmerzen mit Übelkeit und Erbrechen können auf einen Schlaganfall hinweisen.

Weitere Signale sind Seh- oder Gleichgewichtsstörungen. Vor allem bei ganz kleinen Kindern können Krampfanfälle vor allem auf einer Körperseite vorkommen.

Wer bei seinem Kind eines oder mehrere solcher Symptome beobachtet, sollte sofort den Notarzt rufen.

Ursache bleibt häufig ungeklärt

Die Ursache für einen Schlaganfall bei Kindern bleibt oft unklar. Wird schnell gehandelt, erlangen jüngere Menschen nach BVKJ-Angaben in der Regel wieder mehr Fähigkeiten zurück als ältere Patienten.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa-tmn

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Alba Modatchibo.deOTTODeichmannbonprix.deLIDLBabistadouglas.deXXXLutz

shopping-portal