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Richtig kommunizieren: So sollten Sie mit Alzheimer-Erkrankten reden


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So sollten Sie mit Alzheimer-Erkrankten reden

Von dpa-tmn
Aktualisiert am 14.05.2021Lesedauer: 1 Min.
Alzheimer: Beim Gespräch mit Erkrankten sollten Angehörige langsam und deutlich sprechen.
Alzheimer: Beim Gespräch mit Erkrankten sollten Angehörige langsam und deutlich sprechen. (Quelle: Tom Weller/dpa-tmn-bilder)
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Menschen mit Alzheimer leben oft in ihrer eigenen Realität. Das erschwert das Gespräch mit ihnen. Mit diesen Tipps können Angehörige mit den Erkrankten besser reden.

Es ist mehr und mehr eine eigene Welt, in der Alzheimer-Erkrankte leben. So können sie oft die Gegenwart nicht von der Vergangenheit unterscheiden. Zurechtweisungen und Verbesserungen von Seiten der Angehörigen rufen dann nur Ärger und Unsicherheit hervor, weiß der Verein Alzheimer Forschung Initiative (AFI). Deshalb sei ein respektvoller Umgang wichtig.


Fotoserie: Die zehn häufigste Alzheimer-Irrtümer

1. Alzheimer und Demenz sind das Gleiche: Falsch. Alzheimer ist nur eine spezielle Form der Demenz. Daneben gibt es jedoch zahlreiche andere Demenz-Varianten wie zum Beispiel die vaskuläre oder die Lewy-Körperchen-Demenz. Allerdings betreffen zwei Drittel aller Demenzfälle die Alzheimer-Krankheit.
Reha-Maßnahmen sind sinnlos: Das stimmt so nicht. Auch wenn Alzheimer unheillbar ist, haben Maßnahmen zur Stärkung der Alltagsfähigkeiten und zur Steigerung des Selbstwertgefühls einen positiven Effekt. Hierdurch wird die häusliche Situation maßgeblich entspannt und eine stationäre Unterbringung in vielen Fällen hinausgezögert
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Auf Ironie verzichten und langsam sprechen

Eine einfache Sprache mit kurzen Sätzen hilft im Gespräch, ebenso langsames und deutliches Sprechen. Ironie ist völlig fehl am Platz. Wichtige Informationen am besten mehrmals wiederholen, und zwar mit der gleichen Formulierung, damit sich das einprägt. Ausdrucksstarke Mimik und Gestik unterstützen das Verstehen. Ganz wichtig ist auch, den Blickkontakt mit Patient oder Patientin zu halten. Das vermittelt Sicherheit.

Gut sind Fragen, die einfach mit Ja oder Nein beantwortet werden können. Klare Antwortmöglichkeiten sind besser als W-Fragen. Also "Möchtest du Orangensaft oder Apfelsaft trinken?" statt "Welchen Saft möchtest du trinken?". Die Erkrankten sollten außerdem genug Zeit haben, um zu antworten.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa-tmn
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