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Dieses Geschlecht ist anfĂ€lliger fĂŒr einen Burn-out

Von Andrea Goesch

Aktualisiert am 20.08.2021Lesedauer: 3 Min.
Eine Gruppe gestresster Mitarbeiter beim Meeting. Wie Stress empfunden wird, ist bei Frauen und MĂ€nnern unterschiedlich.
Eine Gruppe gestresster Mitarbeiter beim Meeting. Wie Stress empfunden wird, ist bei Frauen und MĂ€nnern unterschiedlich. (Quelle: mediaphotos/getty-images-bilder)
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Knapp 90 Prozent der Deutschen fĂŒhlt sich gestresst. Das geht aus einer aktuellen Umfrage hervor. Knapp die HĂ€lfte der Befragten berichtet sogar ĂŒber Burn-out-Symptome. Besonders betroffen ist ein Geschlecht.

Hohe Leistungsanforderungen, Termindruck, Probleme mit Kollegen: Das Potenzial an Stressfaktoren im Job ist hoch. Auf lÀngere Sicht wirken sich die Belastungen auch auf die körperliche und seelische Gesundheit aus. Das spiegelt sich in einer aktuellen Untersuchung des Versicherungsunternehmens Swiss Life wider.


Was Sie gegen Stress tun können

Zu viel Stress kann auf Dauer krank machen. Betroffene leiden unter psychischen und körperlichen Folgen. Doch es gibt einige Tricks, mit denen Sie ganz leicht Stress abbauen und vermeiden können.
Der beste Weg, Stress zu vermeiden, ist eine Entspannungstechnik zu erlernen. Das kann Yoga sein, autogenes Training oder aber auch die progressive Muskelrelaxation (PMR) nach der Methode von Edmund Jacobsen.
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Die Ergebnisse basieren auf Daten, die im April dieses Jahres analysiert wurden. Sie berĂŒcksichtigen die Angaben von 1.600 Frauen und knapp 1.500 MĂ€nnern, die zu ihrer Arbeitssituation und ihrem Vorsorgeverhalten befragt wurden. Von den Befragten gaben 89 Prozent an, in den vergangenen Monaten erheblich unter Stress gelitten zu haben. 44 Prozent berichten sogar von Burn-out-Symptomen.

Bei Frauen fĂŒhrt Stress öfter in einen Burn-out

Im Vergleich zu einer Ă€hnlichen Umfrage, die Swiss Life 2020 durchfĂŒhren ließ, hat das Stresslevel bei MĂ€nnern und Frauen deutlich zugenommen. Waren es damals 84 Prozent der Frauen, die ĂŒber Stress klagten, berichteten 2021 bereits 93 Prozent davon. Bei den MĂ€nnern zeigte sich innerhalb eines Jahres ebenfalls ein Zuwachs: 84 Prozent fĂŒhlen sich aktuell gestresst. Zum Vergleich: 2020 waren es 76 Prozent.

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Etwa die HĂ€lfte der befragten Frauen (51 Prozent) gab an, Burn-out-Symptome erlebt zu haben. Bei den MĂ€nnern war es etwa jeder Dritte (37 Prozent).

Kranke Psyche ist Hauptauslöser fĂŒr BerufsunfĂ€higkeit

Psychische Erkrankungen wie Burn-out, Depressionen und Angststörungen sind die hĂ€ufigste Ursache fĂŒr vorzeitiges Ausscheiden aus dem Berufsleben. Jeder dritte Fall von BerufsunfĂ€higkeit (37 Prozent) geht der Untersuchung zufolge darauf zurĂŒck.

GrĂŒnde fĂŒr Stress im Job: Zeitdruck und Arbeitsmenge

Die HauptgrĂŒnde fĂŒr Stress sind unterschiedlich: Die befragten Frauen der Swiss Life-Analyse nennen neben Zeitdruck bei der Arbeit (56 Prozent) und der Arbeitsmenge (42 Prozent) auch den fehlenden Ausgleich durch FreizeitaktivitĂ€ten, bedingt durch die Corona-Pandemie (35 Prozent).

Die Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes (17 Prozent), eine unangenehme ArbeitsatmosphÀre (24 Prozent), die Arbeit im Homeoffice (14 Prozent) und die Kinderbetreuung (6 Prozent) spielen laut Umfrage hingegen eine eher untergeordnete Rolle.

StressbewÀltigung ist auch eine Typfrage

Der Umgang mit Stress ist aber individuell unterschiedlich, wie die Auswertung zeigt: 41 Prozent schwören auf EntspannungsĂŒbungen und etwa jeder Dritte (32 Prozent) bewegt sich mehr.

Nur wenige reden allerdings offen ĂŒber ihren erhöhten Stresspegel. So gaben lediglich 4 Prozent an, ihren Arbeitgeber darĂŒber informiert zu haben und nur 9 Prozent suchten einen Arzt oder Therapeuten auf, um Hilfe zu bekommen.

LĂ€sst Corona den Stresspegel steigen?

Wo die Ursachen des Stressanstiegs liegen, lÀsst die Untersuchung der Swiss Life offen. Wissenschaftliche Studien deuten jedoch darauf hin, dass es ZusammenhÀnge zwischen dem persönlichen Stressempfinden und der Corona-Pandemie gibt. Laut einer im Fachmagazin "Globalization and Health" veröffentlichten Metaanalyse haben weltweit psychische Belastungen im Zuge der Krise zugenommen. Zu den Folgen zÀhlen vor allem Angststörungen und Depressionen.

Eine weitereMetastudie am Leibniz-Institut für Resilienzforschung in Mainz, in der ĂŒber 100 Einzelstudien mit 208.261 Patienten ausgewertet wurden, kommt zu einem Ă€hnlichen Ergebnis. Dabei wurde festgestellt, dass Ă€ltere Menschen sowie Menschen mit einem soliden Einkommen entspannter mit der Krisensituation umgehen.

Die meisten Studien, die in diese Mainzer Metaanalyse einflossen, wurden allerdings wĂ€hrend der ersten Welle der Pandemie durchgefĂŒhrt. Wie sich die psychische Befindlichkeit bis heute weiterentwickelt hat und ob die Zahl stressbedingter Erkrankungen nach der dritten Welle zugenommen hat, lĂ€sst sich nach Aussage des Studienleiters Professor Klaus Lieb noch nicht abschließend beurteilen. Es gebe aber erste Hinweise darauf, dass psychische Störungen zugenommen haben.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dĂŒrfen nicht verwendet werden, um eigenstĂ€ndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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