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FĂŒr diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfĂ€ltig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Verspannungen lösen durch Faszientraining

Ann-Kathrin Landzettel

Aktualisiert am 15.06.2022Lesedauer: 3 Min.
Faszientraining: Es unterstĂŒtzt die Regeneration der Muskeln und kann die LeistungsfĂ€higkeit erhöhen.
Faszientraining: Es unterstĂŒtzt die Regeneration der Muskeln und kann die LeistungsfĂ€higkeit erhöhen. (Quelle: LanaStock/getty-images-bilder)
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Muskelverspannungen und RĂŒckenschmerzen können jeden betreffen. Vor allem Sportler leiden hĂ€ufig darunter. Warum Faszientraining die Beschwerden lindern kann und welche Effekte man erhoffen darf.

Das Wichtigste im Überblick


  • Welche Aufgaben ĂŒbernehmen Faszien?
  • Brauchen Faszien ein eigenes Training?
  • Wie wirksam ist Faszientraining in Sport und Therapie?
  • Wie funktioniert Faszientraining?
  • Wie dosiere ich die Faszienrolle richtig?

Muskelverspannungen und RĂŒckenschmerzen betreffen sowohl Sportler, als auch Nichtsportler. Vor allem letztere leiden hĂ€ufig unter Verspannungen. Mit gezieltem Faszientraining lassen sich Verspannungen lösen und Schmerzen vorbeugen. Besonders beliebt dabei ist das Training mit der Faszienrolle. Warum Faszientraining einen Versuch wert sein kann.


Acht Gelenk-SĂŒnden

Übergewicht schadet den HĂŒft- und Kniegelenken nicht nur durch die ĂŒberflĂŒssigen Pfunde, die darauf lasten. ZusĂ€tzlich sondert das Fettgewebe verstĂ€rkt Hormone ab, die zur Zerstörung des Gelenkknorpels beitragen. Deshalb brauchen stark beleibte Menschen frĂŒher eine neue HĂŒfte oder ein kĂŒnstliches Kniegelenk als schlanke Personen.
Bewegungsmangel ist Gift fĂŒr gesunde Gelenke. Nur durch Bewegung wird die Knorpelsubstanz in den Gelenken gut durchblutet und mit NĂ€hrstoffen versorgt. Bleibt die Bewegung aus, passiert folgendes: Die Muskelmasse nimmt ab, die Gelenkkapsel schrumpft und das macht die Gelenke noch unbeweglicher und verstĂ€rkt die Beschwerden.
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Welche Aufgaben ĂŒbernehmen Faszien?

Faszien durchziehen den gesamten Körper. Sie umgeben Muskeln, Knochen, Organe, GefĂ€ĂŸ- und Nervenleitungen. Faszien haben eine StĂŒtz- und Schutzfunktion, geben dem Körper seine Struktur und dienen als Gleit- und Verschiebeschicht. Die grĂ¶ĂŸte Faszie ist die Bauchfaszie, die dafĂŒr sorgt, dass die inneren Organe nicht nach außen gedrĂŒckt werden, sondern innerhalb des Körpers bleiben, wo sie hingehören.

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"Faszien sind ein elastisches, ganz notwendiges Bindegewebe. Die inneren Organe sowie die Muskeln werden von Faszien ummantelt, damit sie ihre Form behalten. Faszien sorgen fĂŒr eine aufrechte Haltung und fĂŒr Sicherheit bei allen Bewegungen", erklĂ€rt Professor Ingo Froböse, UniversitĂ€tsprofessor fĂŒr PrĂ€vention und Rehabilitation im Sport an der Deutschen Sporthochschule Köln.

Doch Faszien sind fĂŒr den Körper nicht nur ein strukturgebendes Material, sondern dienen auch der Informationsvermittlung der verschiedenen Körperbereiche untereinander. Faszien enthalten Bewegungs- und Schmerzrezeptoren und ermöglichen es allen Körpersystemen, in einer fein abgestimmten Art zusammenzuarbeiten. Faszien sind damit ein bedeutendes Sinnesorgan des Körpers und eng mit dem vegetativen Nervensystem verbunden. Auch organisieren Faszien die KraftĂŒbertragung der Muskeln und speichern Energie.

Brauchen Faszien ein eigenes Training?

Faszien kann man trainieren. Und das solle man dem Sportexperten zufolge regelmĂ€ĂŸig machen. Bei allen Bewegungen seien die Faszien aktiv und auch DehnĂŒbungen wĂŒrden ein gutes Faszientraining darstellen. "Bewegungen fordern die Faszien, DehnĂŒbungen ziehen sie in die LĂ€nge – genau das braucht das Gewebe: Bewegung und Dehnung", so Froböse. "Fehlt den Faszien Bewegung, können sie sich verĂ€ndern und Probleme bereiten."

Verklebte und verkĂŒrzte Faszien können die Beweglichkeit von Muskeln, Sehnen und BĂ€ndern einschrĂ€nken und Schmerzen verursachen. Zu den "klassischen" Beschwerden, die mit Bewegungsmangel und hĂ€ufigem Sitzen im Zusammenhang stehen, gehören zum Beispiel ein steifer Nacken, RĂŒckenschmerzen und verspannungsbedingte Kopfschmerzen. Um solchen Beschwerden vorzubeugen, ist regelmĂ€ĂŸiges Faszientraining ein Versuch wert.

Wie wirksam ist Faszientraining in Sport und Therapie?

Faszientraining unterstĂŒtzt die Beweglichkeit des Gewebes, kann bei der Regeneration nach dem Sport helfen und möglicherweise sogar die LeistungsfĂ€higkeit beim Sport erhöhen. Da das Thema Faszientraining noch recht neu ist, ist die Datenlage der Effekte bislang noch recht dĂŒnn.

"Um die genaue Wirksamkeit von Faszientraining zu untersuchen, sind weitere Forschungen notwendig", so Froböse. "Viele Sportler berichten, dass ihnen Faszientraining guttut. Und auch im therapeutischen Bereich findet Faszientraining Anwendung. Gerade zum Lösen von verklebten Strukturen hilft Faszientraining mit der Faszienrolle sehr gut. Der mechanische Druck ist in der Lage, verfilzte Schiebeschichten voneinander zu lösen."

Wie funktioniert Faszientraining?

Unter dem Begriff Faszientraining sind Übungen zusammengefasst, welche die Strukturen gezielt dehnen, lockern und "durchkneten". Die Faszienrolle ist hierfĂŒr ein beliebtes Trainingsmittel. "Übungen mit der Faszienrolle helfen, dem Problem der Verfilzung entgegenzuwirken", sagt Froböse.

"Sie mĂŒssen sich die Faszien vorstellen wie eine Gitterstruktur. Wenn sie nicht ausreichend unter Spannung und Zug steht, zieht sie sich zusammen und verklebt. Mechanischer Druck, wie er mit der Faszienrolle auf die verschiedenen Faszien ausgeĂŒbt werden kann, kann diese Verklebungen lösen."

Die Faszienrolle kann fĂŒr alle Körperbereiche genutzt werden. LĂ€ufer wenden sie nach dem Training gerne im Bereich der Waden und der Oberschenkel an. Nach einem langen Tag am Schreibtisch kann die Rolle im Bereich des RĂŒckens Verspannungen lösen helfen. Auch die Arme können "ausgerollt" werden.

(Quelle: Privat)


Professor Dr. Ingo Froböse ist UniversitĂ€tsprofessor fĂŒr PrĂ€vention und Rehabilitation im Sport an der Deutschen Sporthochschule Köln. Er ist dort Leiter des Zentrums fĂŒr Gesundheit durch Sport und Bewegung und Leiter des Instituts fĂŒr Bewegungstherapie und bewegungsorientierte PrĂ€vention und Rehabilitation.

Wie dosiere ich die Faszienrolle richtig?

Faszienrollen gibt es in verschiedenen HĂ€rtegraden. Man sollte den Körper langsam an das Faszientraining gewöhnen. So mancher hat nach der ersten motivierten Anwendung der Faszienrolle blaue Flecken bekommen. "Üben Sie zu viel Druck aus, tut das ganz schön weh", warnt der Sportexperte.

"Rollen Sie sanft und legen Sie sich nicht mit dem ganzen Körpergewicht auf die Rolle. Das Training darf leicht ziehen oder leicht schmerzen, sollte aber dennoch als angenehm empfunden werden. Blaue Flecken dĂŒrfen beim Faszientraining nicht entstehen."

Faszientraining mit der Faszienrolle: Was passiert, wenn ich zu viel Druck ausĂŒbe?

Wer zu fest "rollt", riskiert nicht nur blaue Flecken. Wie der Sportexperte warnt, kann zum Beispiel zu intensives Faszientraining an den Beinen die kleinen Ventilklappen der Venen belasten und im schlimmsten Fall sogar schĂ€digen. "Rollen Sie daher ruhig und kontrolliert und immer zum Herzen hin, also in Fließrichtung der FlĂŒssigkeit im Körper." Wer wolle, könne Faszientraining ausprobieren, solle es aber nicht ĂŒbertreiben.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dĂŒrfen nicht verwendet werden, um eigenstĂ€ndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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