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Nickerchen mit Baby auf Bauch: Darum besser lassen

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Besser lassen  

Nickerchen mit Baby auf Bauch erhöht Erstickungsgefahr für Kind

15.04.2018, 12:43 Uhr | cch, t-online.de

Nickerchen mit Baby auf Bauch: Darum besser lassen. Ein Vater liegt mit seinem Baby auf dem Bauch auf einem Sofa: Sicherer schläft ein Säugling im eigenen Bett. (Quelle: Getty Images/SolStock)

Ein Vater liegt mit seinem Baby auf dem Bauch auf einem Sofa: Sicherer schläft ein Säugling im eigenen Bett. (Quelle: SolStock/Getty Images)

Amerikanische Kinder- und Jugendärzte warnen davor, mit dem Baby auf dem Bauch oder auf der Brust einzuschlafen, insbesondere auf einem Sofa oder in einem Sessel. Es besteht die Gefahr, dass das Kind erstickt.

Einer aktuellen Auswertung zufolge konnte die Zahl der Todesfälle durch Plötzlichen Kindstod zwar durch vorbeugende Empfehlungen, wie Babys nur auf dem Rücken schlafen zu lassen, deutlich reduziert werden. Doch ist die Zahl der Babys, die erstickten, versehentlich stranguliert, oder eingeklemmt wurden, in den USA von 1999 bis 2015 dramatisch gestiegen.

Ein Grund dafür ist, dass Eltern wieder häufiger zusammen mit ihrem Baby in einem Bett oder auf dem Sofa schlafen. Das berichtet der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ). Die Oberfläche eines Sofas fällt beispielsweise häufig in eine Richtung ab, sodass Säuglinge leicht dorthin rollen und zwischen den Kissen eingeklemmt werden können. Auch auf einem Sessel kann ein Baby leicht in eine ungünstige Position rutschen.

Babys können im Bett der Eltern unter Bettzeug geraten

"Neben diesen Gefahren haben Säuglinge bis zu vier Monaten ein fünffach höheres Risiko, am Plötzlichen Kindstod zu sterben, wenn sie im Bett mit den Eltern schlafen", sagt Prof. Dr. Hans-Jürgen Nentwich, Kinder- und Jugendarzt sowie Mitglied des wissenschaftlichen Beirats beim BVKJ. "Dort besteht unter anderem die Gefahr, dass sie unter Bettzeug geraten, sich nicht selbst befreien können und nicht genug Luft bekommen." Sicherer sei ein Säugling auf einer festen Matratze im eigenen Bett, das sich im Elternschlafzimmer befindet. Dort sollten Eltern ihn auf dem Rücken in einem passenden Schlafsack zum Schlafen hinlegen, rät der Experte.

Im Kinderbett sollte außerdem keine zusätzliche Bettwäsche, Decken, Kissen oder Plüschtiere liegen. Dann auch sie können das Erstickungsrisiko erhöhen. Schnüre sollten nicht in das Bett baumeln, damit sich das Baby nicht darin verwickeln und sich selbst strangulieren kann. Aus dem gleichen Grund sollten Babys beim Schlafen keinen Schnuller um den Hals gebunden oder mit einer Schnur an der Kleidung befestigt haben.

Vor dem Plötzlichen Kindstod gibt es keinen hundertprozentigen Schutz

"Beachten Eltern diese Vorsichtsmaßnahmen, können Schnuller Babys ohne Bedenken gegeben werden. Sie scheinen sogar vor dem Plötzlichen Kindstod zu schützen – warum ist nicht vollständig geklärt", sagt Prof. Nentwich. Nach wie vor gibt es noch keinen hundertprozentigen Schutz vor dem Plötzlichen Kindstod, aber Eltern können für eine möglichst sichere Schlafumgebung ihres Babys sorgen, um das Risiko für den Plötzlichen Kindstod und andere schlafbezogene Risiken zu verringern.

Starben in Deutschland 1998 noch 602 Babys durch den Plötzlichen Kindstod waren es seit 2009 jährlich unter 200 Fälle.


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